Bürg erverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
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2018-6

Wir begrüßen unser neues Mitglied
Helga Gross

Neue koop. Mitglieder

Chanzo Kenya e.V. - vertreten durch Barbara Becht
WIR Zusammen e.V. - vertreten durch Vera Buschhüter


Nachruf Maximilian Gnann
geb. am 7.7.1976 in München, verstorben am 13.9.2018 in Düsseldorf
Am 13.9.2018 verstarb plötzlich und unerwartet Metzgermeister und Betriebswirt Maximilian Gnann, Inhaber der Metzgerei Wendel.
Bereits seine Eltern waren leidenschaftliche Fleischer. Die Mutter war Landessiegerin. Der Vater war Jahresbestmeister. So lag es nahe, dass auch Maximilian in die Fußstapfen seiner Eltern trat. Auch er war Jahresbester seines Jahrgangs. Nach vielen berufl ichen Stationen übernahm er die Nachfolge von Metzgermeister Wendel, der seinerseits viele Jahre in Unterrath geschäftsansässig war. Mit seiner Frau Olga führte er den Betrieb fort. Dabei konnte er sich immer der Unterstützung von Metzgermeister Wendel sicher sein, wenn es notwendig war. Obwohl Maximilian Gnann bereits seit 10 Jahren schon erkrankt war, führte er den Betrieb mit großem Engagement.
Eigentlich war er gesundheitlich auf einem guten Weg, denn er hatte viele schwere Operationen erfolgreich überstanden. Umso überraschender war sein plötzlicher unerwarteter Tod. Am 19. September 2018 fand unter großer Anteilnahme eine Trauerfeier in der Kirche St. Bruno in Düsseldorf statt. Beerdigt wurde Maximilian Gnann am 26.9.2018 in seiner Münchner Heimat auf dem Friedhof an der Gronsdorfer Straße.
Seine Frau Olga wird den Betrieb An der Piwipp weiterführen. Sie wird dabei von Metzgermeister Wendel unterstützt, bis ein neuer Metzgermeister gefunden ist. Die Familie hofft, dass die Unterrather auch weiterhin treue Kunden der Metzgerei bleiben, wie auch bereits in der Vergangenheit.
Die Redaktion

Weihnachtsmarkt Am 3. Adventswochenende Do.13.12. – So.16.12.2018
Lichtenbroich, Matthiaskirchweg Fußgängerpassage
Veranstalter:
Fest- und Förderverein „Leetebrok“ e.V., c/o Cornelia Hösch, Wittlaerer Weg 61,
40472 Düsseldorf Vereinsregister 7597, 1. Vorsitzende: Cornelia Hösch, Tel.: 0173-8575069
Veranstaltungs-Service
Jürgen Kloft, Josef Kleesattel-Str.10,40595 Düsseldorf
Edeka Buller
Felix Buller, Matthiaskirchweg 6, 40472 Düsseldorf

Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand
des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Verstärkung gesucht!
Wir suchen Personen, welche bei der Gewinnung von Referenten für unsere monatlichen Versammlungen helfen.
Haben Sie Interesse, uns bei der Gestaltung der Mitgliederabende zu unterstützen, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Sie erreichen uns telefonisch unter 0211 / 602 87 38 (Bürgertelefon mit Anrufbeantworter) oder per E-Mail über die Adresse:
buergerverein@unterrath-lichtenbroich.de

Facebook, Twitter, Google+ ... sind für Sie keine Fremdworte? Für die Unterstützung der Geschäftsführung suchen wir jemanden
als 2. Geschäftsführer/in, der für uns u. a. die Darstellung des Bürgervereins in den sozialen Medien einrichtet und betreut.
Wenn Sie oder Personen aus Ihrem Umfeld den Bürgerverein ehrenamtlich unterstützen möchten, schreiben Sie bitte an unsere
Geschäftsführerin: (E-Mail: buergerverein@unterrath-lichtenbroich.de).
Wir freuen uns auf Sie.


Bauantrag Am Röttchen 10 - Neubau Gemeindesaal mit Nebenräumen an der Petruskirche

Beschlussdarstellung: Die Bezirksvertretung 6 beschließt die Erteilung der Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans 5482/36 über die überbaubaren Grundstücksfl ächen.
Sachdarstellung: Die Bezirksvertretung ist zuständig, weil eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans erforderlich ist und das Grundstück
größer als 1 000 m2 ist.
Begründung: Das Grundstück Am Röttchen 10 liegt im Geltungsbereich des qualifi zierten Bebauungsplans 5482/36. Dieser weist das Grundstück als
Baugrundstück für den Gemeinbedarf mit der besonderen Zweckbestimmung „evangelisches Gemeindezentrum“ aus. Zudem legt er die Geschossfl ächenzahl
(GFZ) auf 0,7 sowie durch die Festsetzung von Baugrenzen – überbaubare Grundstücksfl ächen fest. Geplant ist die Errichtung eines eingeschossigen Gemeindesaales mit Nebenräumen. Dabei soll der Gemeindesaal als Kompensation für die nun fehlenden Räume des ehemaligen Gemeindehauses auf dem Grundstück Am Röttchen 3 dienen. So soll gewährleistet werden, dass das Gemeindeleben zentral auf einer zusammenhängenden Gesamtfl äche stattfi nden kann. Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiung. Der aus dem Jahr 1968 stammende Bebauungsplan hat die überbaubaren Grundstücksfl ächen konturenscharf an den damals schon vorhandenen Bestandsgebäuden orientiert und somit keinen Raum für weitere Gebäude gelassen. Ein zusätzlicher Bau kann damit nur außerhalb der überbaubaren Flächen errichtet werden. Die weiteren Festsetzungen des Bebauungsplans werden eingehalten. Der
Neubau wird in angemessenem Abstand zu den vorhandenen Baudenkmälern errichtet. Die denkmalrechtliche Erlaubnis liegt vor.
Nachrichtlich: Für das Bauvorhaben ist es erforderlich, drei satzungsgeschützte Bäume zu fällen, für die aber Ersatzpfl anzungen auf dem Grundstück selbst
vorgesehen sind. Zwei weitere Bäume bleiben erhalten und werden fachgerecht versetzt.
Die für das Vorhaben notwendigen 13 Stellplätze werden auf dem Baugrundstück selbst nachgewiesen. Der Bauherr hat in diesem Zusammenhang dargelegt,
dass eine zeitgleiche Nutzung aller Räumlichkeiten auf dem Grundstück nicht stattfi nden wird. Somit ist der Stellplatznachweis sichergestellt.
PS: Die Bezirksregierung beschloss einstimmig die Erteilung der Baugenehmigung.



Eine besinnliche Adventszeit,
ein friedvollesWeihnachtsfest
und ein frohes
neues Jahr wünscht
allen Mitgliedern und Inserenten
sowie
allen Bürgerinnen und Bürgern
Der Vorstand und die Heimatblattredaktion des
Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.


2018-5

Workshop Hallenbad Unterrath

'Petition für den Neubau des Unterrather Schwimmbades an seinem bisherigen Standort' von Frau Körner

"Da ich nicht möchte, dass das Schwimmbad an der Piwipp (Großmarktgelände) und  somit außerhalb von Unterrath neugebaut wird, habe ich eine Petition auf OpenPetition.de ins Leben gerufen".

Es würde  mich freuen, wenn Sie mich bei dieser Aktion unterstützen würden, damit wir im Oktober beim „Workshop-Verfahren“ die Meinung der Unterrather und Lichtenbroicher an den OB weitergeben können.





Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Bianca Kloft
Wally Theißen


Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand
des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Aus der Bezirksvertretung 6 Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich
Kanalkapazität bei Unwetter in Rath und Unterrath
Die Verwaltung teilt auf Nachfrage folgendes mit:
Frage 1: Welche Maßnahmen werden durch die Verwaltung ergriffen, um die Kanalkapazität für Abwässer und Regenwasser in Rath und Unterrath zu erhöhen?
Antwort: Die öffentlichen Kanalisationsanlagen in Düsseldorf werden gemäß rechtsverbindlicher Regelwerke und Vorschriften bemessen. Im Rahmen der Aufstellung der sog. Generalentwässerungsplanung (GEP) werden alle öffentlichen Kanäle im Stadtgebiet (entsprechend auch die Kanäle in Rath und Unterrath) auf ihre hydraulische Leistungsfähigkeit hin untersucht. Werden bei der Untersuchung Defi zite (z.B. nicht ausreichende Kanalkapazitäten) festgestellt, sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Auch Neubauplanungen werden bei den
Untersuchungen berücksichtigt. Die Planung und bauliche Umsetzung der Maßnahmen werden in das Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) aufgenommen, welches vom Rat der Stadt beschlossen wird.
Unter anderem sind für den Stadtteil Unterrath (062) mehr als 10 Kanalbaumaßnahmen und im Stadtteil Rath (063) insgesamt 6 Kanalbaumaßnahmen vorgesehen.
Frage 2: Welche Maßnahmen werden durch die Verwaltung ergriffen, um den stärkeren Regenmassen durch stärkere Versiegelung in Rath und Unterrath entgegen zu steuern?
Antwort: Im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplan-Verfahren für Neubaugebiete wird u.a. ein Vergleich zur Ver-/Entsiegelung für den derzeitigen Zustand und die künftige Planung aufgestellt. Durch verschiedene Maßnahmen kann eine gezielte Entsiegelung von Teilfl ächen (z.B. Rasengittersteine für Stellplätze, Anlage von Grünfl ächen) konzipiert werden. Des Weiteren wird der Bau von Gründächern als auch die Begrünung von unterirdischen Tiefgaragen angestrebt. Diese Maßnahmen stellen ein wichtiges Mittel zur Abfl ussverzögerung bzw. Abfl ussminimierung dar. Die Forderung einer sog. Einleitungsbeschränkung und damit der Bau einer technischen Rückhalteeinrichtung im Plangebiet kann eine geeignete Maßnahme gegen stärkere Regenmassen sein. Eine allgemeingültige Lösung kann es nicht geben. Vielmehr hängt diese immer von den individuellen Randbedingungen vor Ort ab. Zur Vorsorge gegenüber dem Auftreten stärkerer Regenmassen (Urbane Sturzfl uten): Grundsätzlich können öffentliche Kanalnetze für extreme Starkregen nicht ausgelegt werden. Dies sehen weder das Regelwerk vor, noch Urteile aktueller Rechtsprechung. Einen absoluten Schutz vor den Folgen eines Starkregenereignisses gibt es leider nicht. Hier sind zunächst die Eigentümer aufgefordert für Ihr Grundstück Objektschutz zu betreiben. Der Stadtentwässerungsbetrieb bietet zu diesem Thema seit dem Frühjahr 2018 eine Starkregenberatung an. Der Stadtentwässerungsbetrieb ist außerdem bemüht, Gefahrenpunkte zu erkennen (durch die Erarbeitung einer Starkregengefahrenkarte oder Überfl utungsprüfung) und diese in den Planungsprozess einfl ießen zu lassen. So soll bei zukünftigen städtebaulichen Entwicklungen das Thema Überfl utungsschutz einen größeren Stellenwert in der Planung erhalten. Grundsätzlich ist hierbei das jeweilige Plangebiet individuell zu betrachten. Sinnvoll können im Rahmen von Bebauungsplan-Verfahren wasserwirtschaftliche Begleitplanungen sein, in denen Plangebiete auf Topografi e und Oberfl ächengestaltung hin zum frühestmöglichen Zeitpunkt untersucht werden. Die Schaffung von Retentionsvermögen auf Multifunktionalen Flächen oder in Mulden, Dächern, Teichen sowie Notwasserwegen, aber auch Objektschutz (Investor, privater Bauherr) sind ebenfalls mögliche Alternativen. Wichtig ist, dass die Überfl utungsvorsorge eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Daher ist es notwendig, dass solche Konzepte konsequent von allen Seiten (Politik, Investoren, Ämtern, Bürgern) interdisziplinär mitgetragen werden.
Frage 3: Ist der geplante Kanal für die Unterrather Straße (nähe „Klinke“) nach den letzten Erfahrungen (wie z.B. punktuell über 1 00l/m2) angemessen dimensioniert?
Antwort: Der öffentliche Kanal für die Unterrather Straße (Nähe „Klinke“) wurde gemäß geltender Richtlinien bemessen. Für die Kanalnetzberechnung wurden die hydraulischen Kriterien des deutschen und europäischen Regelwerkes zugrunde gelegt. Diese sehen vor, dass aus dem Schachtdeckel alle 3 Jahre (oder seltener) Wasser austreten und alle 20 Jahre (oder seltener) die Straße schadlos volllaufen darf. Der Abwasserbeseitigungspfl ichtige hat dabei sicherzustellen, dass die anliegenden Grundstücke nicht beschädigt werden dürfen. Für extreme Regenereignisse sind die öffentlichen Kanäle gemäß Regelwerk nicht zu bemessen werden. Dies wäre zum einen wirtschaftlich nicht vertretbar und zum anderen technisch nicht umsetzbar.

Sanierung der Fahrbahn auf dem Kieshecker Weg zwischen Parsevalstraße und Terminal Ring
Die Verwaltung teilt auf Nachfrage folgendes mit:
Frage 1: Wann wurde die Fahrbahn des o. g. Straßenabschnittes zuletzt von Amt 66 auf ihren Zustand hin untersucht?
Antwort: Die öffentlichen Verkehrsfl ächen der Landeshauptstadt Düsseldorf werden durch besonders geschulte Mitarbeiter kontrolliert, um die Verkehrssicherheit aufrechterhalten zu können. Diese Kontrollen erfolgen in der Regel monatlich. Die letzte Kontrolle am Kieshecker Weg fand in der 25. KW statt.
Frage 2: Wie beurteilt die Verwaltung den Zustand der Fahrbahn in diesem Abschnitt?
Antwort: Die Fahrbahn des Kieshecker Weges befi ndet sich in einem verkehrssicheren Zustand. Der Bereich westlich der BAB A44 ist von der baulichen Substanz dringend instandsetzungsbedürftig. Die anderen Abschnitte der Fahrbahn sind hingegen nicht instandsetzungsbedürftig.
Frage 3: Wann wird die Fahrbahn aufgrund der offensichtlichen Schäden und Absenkungen saniert/instandgesetzt?
Antwort: Die Fahrbahn wird vom Unterhaltungsbezirk in einem verkehrssicheren Zustand gehalten. Eine Sanierung der Fahrbahn kann nur in Abstimmung mit dem Flughafen Düsseldorf erfolgen und ist abhängig von geplanten Bauvorhaben des Flughafens. Die Verwaltung befi ndet sich zurzeit in Abstimmung mit dem Flughafen. Ein Zeitpunkt der Sanierung kann momentan noch nicht genannt werden.

Anlegung eines Zebrastreifens An der Piwipp in Höhe des Discounters
Die Verwaltung teilt auf Nachfrage folgendes mit:
Im Bereich der Bushaltestelle Bocholter Straße bzw. der fußläufi gen Erschließung zu Aldi ist eine Fußgängerquerungshilfe („Fußgängerinsel“) vorhanden. Diese Fußgängerquerungshilfe ermöglicht es Fußgängern, die Fahrbahn in zwei Schritten zu überqueren, dabei muss der jeweiligen Fahrtrichtung Vorfahrt gewährt werden. Auf Grund der bestehenden Verkehrsbelastungen ist - entsprechend den Richtlinien - der Einsatz eines Fußgängerüberweges nicht angeraten. Neben den zusätzlichen Kosten für Beleuchtung usw. könnte
dieser zudem zu einer Verschlechterung der verkehrlichen Abwicklung führen. Im Hinblick darauf, dass die bestehende Lösung den Empfehlungen der geltenden Richtlinie entspricht und dieser Bereich bisher nicht
auffällig war, wird von der Einrichtung eines Fußgängerüberweges abgesehen.


Fernwärmeleitung für den Flughafen  durch Unterrath
Wie bei dem Vortrag in der Versammlung am 12.04.2018 von den Mitarbeitern der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH vorgestellt, wird der Flughafen Düsseldorf an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf angebungen.
Für die Fernwärme-Produktion im Erdgaskraftwerk „Fortuna“ (Auf der Lausward / Düsseldorfer Hafen) wird kein zusätzlicher Brennstoff benötigt. Dadurch ist die Fernwärme in Düsseldorf den Erneuerbaren Energien gleichgestellt. Die Anbindung wird den Kohlendioxid- Ausstoß beim Flughafen um 70 % (ca. 10.000 Tonnen) sowie auch die Feinstaub- und Stickoxidbelastungen reduzieren.
Die Bau erfolgt in drei Abschnitten, wobei gleichzeitig gearbeitet wird. Zwei Abschnitte betreffen den Stadtteil Unterrath. Begonnen wurde in der 26. Kalenderwoche im Abschnitt 3, (Grünfl äche entlang der A44 und dem Kittelbach, siehe oben rechts). In den Sommerferien wurde ab der 29. Kalenderwoche mit dem Abschnitt 2 (Kalkumer Str., siehe oben links) begonnen. Wir danken der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH (Herrn Dollase) und
den Stadtwerken Düsseldorf (Herrn Pützhofen) für die Bereitstellung der Unterlagen zur Erstellung dieses Artikels.


Erhalt der Gaslaternen in Unterrath und Lichtenbroich
Auf Einladung der Stadt Düsseldorf, Themen für einen Workshop „Gaslaternen“ einzureichen, hat der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. zusammen mit dem Reichsheimstätten Verein Düsseldorf-Unterrath e.V.
nachfolgende Eingabe eingereicht. Ihr Schreiben vom 18.6.2018 bezüglich der weiteren Vorgehensweise hinsichtlich der Gasbeleuchtung – unsere Vorschläge, Fragen und Vorträge für den Termin im September
Sehr geehrte Frau Zuschke, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Geisel, sehr geehrte Bezirksvertretung 06, sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für die Einladung zu der Veranstaltungsreihe im September. Generell begrüßen wir jeglichen Dialog mit der Stadtverwaltung und der Politik, der die funktionierende Gaslaternen-Infrastruktur im Stadtbezirk 6 – insbesondere in Unterrath und Lichtenbroich würdigt und im Sinne des bekannten Wunsches der Bürger*innen erhält. Wir hatten mehrfach zu einem „Runden Tisch“, Treffen und Spaziergängen eingeladen, auch hatten wir ein Konzept unter Berücksichtigung von Denkmalschutzaspekten
bereits vor etwa 2 Jahren eingereicht, leider wurden die Anregungen von ca. 1400 Familien, welche sich im Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V sowie dem Reichsheimstätten-Verein Düsseldorf-Unterrath e.
V. engagieren, nicht weiter berücksichtigt. Ein frühzeitiger Dialog wäre aufgrund der komplexen Sachlage und der notwendigen Beurteilung einzelner Straßen hier sicher produktiver gewesen. Insoweit sehen wir den nun angesetzten Termin – auch aufgrund der angespannten Situation, des Anhanges zur Vorlage mit irritierenden
Norm-Nennungen und falschen Berechnung sowie der Terminauswahl für einen Wochentag (Berufstätige müssen nun Urlaub nehmen) sehr kritisch. Wie kann man nach dem Workshop innerhalb von einem Tag die Ergebnisse
bearbeiten und bewerten, um sie dann zum Tag des offenen Denkmals zu präsentieren?
Steht der Ausgang nicht schon fest?
Die Siedler-, Heimat- und Bürgervereine einer Stadt leisten eine wesentliche Arbeit in den Stadtvierteln, bei der Brauchtumspfl ege, der Betreuung älterer Menschen, der Begegnung zwischen Jung & Alt, der Integration, beim Austausch
der Bürger*innen über zentrale Themen, w e der Beleuchtung oder der Bebauung oder der Parksituation, Gebühren und Anliegerbeitrag Prüfung, usw. Sehen Sie uns also bitte auf Augenhöhe. Vorab: Wir fordern ein Umdenken der Verwaltung. Erhalten Sie mit den Bürger*innen so viele Gaslaternen wie möglich und suchen sie dafür Wege. Suchen Sie nicht immer wieder neue Gründe für einen Abriss gegen die Wünsche einer mündigen Bürgerschaft, die in dieser Stadt lebt, arbeitet und Steuern zahlt. Die Allianz gegen den Abriss ist so groß und schnell gewachsen und mit so viel Prominenten gespickt, dass Politik, Stadtwerke und Verwaltung hier nicht weiter mit Angst und Unsinn argumentieren sollten. Nehmen Sie unsere Gesprächsangebote daher bitte in Zukunft an. Es ist unsere Stadt.
Wir reichen folgende Themenkomplexe hiermit ein:
1. Eine durchgängige Umsetzung der DIN 13201 ist nur eingeschränkt für die Auslegung der Beleuchtung von Straßen, Wegen und Plätzen nutzbar. Diese von Ihnen mehrfach herangezogene Norm liefert vielleicht Orientierungswerte für Hauptverkehrsstraßen, Knotenpunkte und Gefahrenzonen. Die konsequente Anwendung der Norm würde aber faktisch zu einer fl ächendeckenden und übermäßigen Anhebung des Beleuchtungsniveaus in Wohnstraßen führen. Da es sich aber bei Industrienormen nicht um verbindliche Rechtsnormen handelt, sollte die Kommune eigene Helligkeitsstandards für Wohngebiete bzw. die bestehende Gaslaterneninfrastruktur defi nieren, welche die seitens der Bürger bei Tag und Nacht geliebte Gasbeleuchtung mit ihrem charmanten Licht berücksichtig aber auch sinnvolle Schwellenwerte für LED Ausleuchtung festlegt, damit wir nicht alle bald in „Flutlicht-Straßen“ schlafl os umher irren. Auch Beleuchtung, Wärme und Licht sind Teil eines Heimatgefühles dieser Stadt, das schon viele Jahrzehnte existiert. Im Rahmen einer innovativen „Gestaltungssatzung für Gaslichtquartiere“ können ganzheitlich gedacht neben dem Beleuchtungsniveau, Lichtfarben, ein Leuchten-
Programm für neue Straßen sowie Gefahrenbereiche sowie die Parkanlagen festgelegt werden.
2. Die Gaslaternen als Straßenbeleuchtung sind ein wichtiger, optisch und historisch herausragender Standortfaktor für Unterrath, Lichtenbroich und die Stadt Düsseldorf. Es ist unstrittig, dass die Attraktivität der Städte und Ihrer Quartiere immer wichtiger wird, da der Online-Handel dem Einzelhandel den Hals zuschnürt.
Wir haben im Stadtbezirk 6 mit ca. 30% den höchsten Anteil an Flüchtlingen in den Stadtteilen Düsseldorfs, eine hohe Leerstandquote an Geschäften (alleine 7 im Bereich der Straßenbahnhaltestelle „An der Piwipp“, kaum schöne Parks und Sehenswürdigkeiten, den Fluglärm sowie Verkehrsbelastungen durch die Messen und Konzerte zusätzlich zum Pendlerverkehr auf den Zubringern. Als Ausgleich sollte die Stadtverwaltung die nördlichen Quartiere zusammen mit den örtlichen Vereinen viel mehr fördern. Dazu gehört der Erhalt der Gaslaternen. Alles andere wäre ein weiterer Sargnagel und ein Herunterwirtschaften, was wir nicht akzeptieren können.
3. Eventuelle Anfahrtsschutz-Notwendigkeiten bzw. die Parksituation in den Siedlungsstraßen und eine notwendige Bereinigung der Gaslaternen von angebrachten Schildern u.a. STOP- Schildern sind kein Abrisskriterium. Tempo 30 Zonen sind vorhanden. Wir haben hier eine Präsentation vorbereitet, die wir gerne
zum Termin vortragen würden.
4. Die Parkanlagen in Unterrath sind durch Überbeleuchtung und heterogene Lampen nahezu zerstört worden. Der Park um die Tennisanlage der Düsseldorfer Tennisfreunde und der Bezirkssportanlage Ammerweg ist mit ca. 8 Elektro-Leuchtentypen und einer Strecke von LED-Flutlichtausleuchtung (kalt weiß) in seiner Hässlichkeit, Natur- und Anwohnerfeindlichkeit nicht mehr zu überbieten. Seither sehen wir keine Fledermäuse mehr in dem Park. Wir schlagen einen Ortstermin und eine Optimierung der Parkanlagen vor. Ggf stehen Mittel des „Heimat-Ministeriums“ für Erneuerungen von Bänken oder Bepfl anzungen zur Verfügung. Die  LED-Flutlichtbeleuchtung muss abgebaut werden. Die Parkanlagen könnten, wie der Hofgarten, mit Gaslaternen aufgewertet werden.
5. Die Umzüge zu Sankt Martin in Unterrath und Lichtenbroich sind bei Alt und Jung sehr beliebt. Besonders der Zug durch die Reichsheimstättensiedlung entlang der gasbeleuchteten Straßen wird durch die Anwohner mit zahlreichen Ständen zu einem tollen Fest gemacht. Martinszüge in beiden Stadtteilen werden unter anderem durch ehrenamtlich tätige Vereine organisiert. Wir schlagen vor, die Düsseldorfer Sankt-Martins-Züge deutlich mehr als Touristenattraktion hervorzuheben und zu bewerben. Wir haben hierzu einen Bilder- Vortrag vorbereitet, den wir gerne zum Termin halten. Gaslaternen, Heimat, Sankt-Martin und Brauchtum – viele alte und junge Düsseldorfer*innen verbinden dies miteinander. Dafür kann man sicher auch Touristen begeistern.
6. Insbesondere der Stadtbezirk 6 verfügt über einige Hundert elektrisch betriebene Straßenlaternen verschiedenster Ausführungen - so zum Beispiel in den Straßen „Am Roten Haus“ oder „Im Geesterfeld“ In Anbetracht der immer wieder genannten Umwelt-Aspekte und Kostengründe bitten wir um einen Austausch
gegen LED Beleuchtung mit warmen Lichttönen. Durch die bereits vorhandene Stromversorgung entfallen aufwändige Straßenarbeiten für die Leitungsverlegung. Es wäre wünschenswert, wenn man die Anwohner an der Auswahl beteiligt. Siehe Punkt 1 – Auswahlkatalog für Leuchten.
7. Anstrich und Aufarbeitung maroder Gaslaternen: Anbei übersenden wir ein Protokoll einer Sitzung des Bauausschusses des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf, der in dieser eine Wartung und Pfl ege der Gaslaternen bereits vor Jahren verfügt hat. Dieser wurde im Stadtbezirk 6 leider nicht nachgekommen.
Insoweit sehen wir keine Chance für eine Beteiligung der Anwohner an Abrisskosten und der Neuaufstellung von LED Straßenlaternen. Der Verein Haus und Grund ist eingeschaltet und hat auch mehrfach in der Presse berichtet. Die Stadtverwaltung ist ihrem Auftrag nicht nachgekommen, die Kosten sind seitens der Stadtverwaltung zu tragen. Dennoch bieten wir an, mit unseren Mitgliedern*innen – dazu zählen auch Handwerksmeister aller Innungen – marode Laternen zu pfl egen, zu streichen und wieder in Stand zu setzen. Dieses wäre an einem „Gaslaternentag“ in unseren Viertel sicherlich eine wunderbare Aktion, damit Bürger
unter fachkundiger Anleitung aktiv werden können.
8. Zulieferverkehr für Geschäfte: Immer wieder werden Gaslaternen durch Baufahrzeuge oder Paketdienst-LKW beschädigt. Die Kosten erhöhen natürlich die Unterhaltskosten. In Wohngebieten ist die Zahl dieser Vorfälle sicher geringer als in der Altstadt oder am Marktplatz – wir schlagen eine Hotline vor – ähnlich wie eine Hotline, bei der man die Sachbeschädigung öffentlicher Verkehrsmittel melden kann. Die Kosten für Schadensbehebungen sollten seitens der Verursacher getragen werden.
9. Die aktiven Mitglieder in Bürger- und Heimatvereine sind häufi g Senioren. Das Engagement vieler älterer Bürger*innen in Bürger-, Siedler,- und Heimatvereine für die Gaslaternen spiegelt somit auch die „Stimmung der Senioren“ pro Gasbeleuchtung wieder. Wir haben die Beleuchtungssituation und das Argument Kriminalprävention sehr kritisch mit unseren Mitgliedern diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Senioren sich auf unseren Straßen mit Gaslaternen sicher fühlen. Überfälle passierten weitestgehend über Tag. Dies lässt sich nicht mit Ausleuchtung verhindern.
10. Wir vermissen die Thematisierung negativen gesundheitlicher Aspekte der weißen LED Beleuchtung, die Sie in den letzten Monaten mehrfach in der Presse veröffentlich wurden. Offensichtlich gibt es hier neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Für Wohlbefi nden und Gesundheit ist ein warmes Licht wichtig. Kaltweiße und auch sogenannte warmweiße LED-Lampen erfüllen solche Kriterien nicht. Bitte setzen Sie sich hier mit den aktuellen Studien auseinander. Zitat aus einer Analyse einer anderen Stadt „Die meisten Menschen fühlen sich in den Abendstunden nicht wohl unter einem kalten Licht und die Ausschüttung des wichtigen Hormons Melatonin in der Nacht wird damit mehr oder weniger stark unterdrückt, was eine empfi ndliche Störung des chronobiologischen Rhythmus mit sich bringen kann mit erheblichen Auswirkungen auf die Schlafqualität und
damit für die Gesundheit.“
Für Rückfragen hinsichtlich unserer Vorschläge stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte geben Sie uns hinsichtlich der Vorträge kurzfristig Bescheid. Wir benötigen einen Beamer mit HDMI Anschluss sowie Lautsprecher.
Mit freundlichen Grüßen
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich. RVDU
gez. Hans-Jürgen Vollmar gez. Luzia Busemann
(1. Vorsitzender) (1. Vorsitzende)


2018-4


Am 31.08.2018 findet um 11:00 Uhr auf dem Burgplatz eine Kundgebung zum Erhalt der Gaslaternen in Düsseldorf statt.

Es finden einige interessante Aktionen statt, lassen Sie sich überraschen.
Bitte unterstützen Sie die Aktion durch Ihre Teilnahme.






Wir begrüßen unse neue Mitglieder

Monika Growe
Markus Frowein
Claus Westerkamp


Wir trauern um unser Mitglied
Heinz Rondholz *26. Februar 1939 † 30. April 2018




Verstärkung gesucht!
Wir suchen Personen, welche bei der Gewinnung von Referenten für unsere monatlichen Versammlungen helfen.
Haben Sie Interesse, uns bei der Gestaltung der Mitgliederabende zu unterstützen, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Sie erreichen uns telefonisch unter 0211 / 602 87 38 (Bürgertelefon mit Anrufbeantworter) oder per E-Mail über die Adresse: buergerverein@unterrath-lichtenbroich.de


Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich
- Der Anschluss der K3n der Autobahn A44 ist im laufenden Verkehrsentwicklungsplan aufgeführt, basierend auf einem Fluggastaufkommen von 22 Millionen Fluggästen/Jahr, aber seit Jahren nicht weiterverfolgt worden, obwohl die Passagierzahlen inzwischen bereits höher sind. Außerdem würde durch einen Anschluss sowohl das Gewerbegebiet Lichtenbroich mit seinen vielen neuen Gewerben entlastet werden und auch der Flughafenbahnhof wesentlich besser erreichbar sein. Aus diesem Grunde bat die Bezirksvertretung die Verwaltung einstimmig, ihr ihre Überlegungen zur Fortentwicklung des Verkehrsentwicklungsplanes 2020 vorzustellen und insbesondere auf die Voraussetzungen einzugehen, die eine weitere Aufnahme des Anschlusses der K3n an die A44 in beide Richtungen in den Verkehrsentwicklungsplan 2030+ ermöglichen.
- Auf Nachfrage der Bezirksvertretung wann mit der Umgestaltung der Unterrather Straße zu rechnen ist, teilte die Verwaltung folgendes mit:
Die Umgestaltung der Unterrather Straße beginnt spätestens im dritten Quartal diesen Jahres. Die nicht benötigten Schienen werden im Zuge der Maßnahmen entfernt. Die Anwohner werden kurz vor Beginn der Maßnahme über den zeitlichen Ablauf in einer schriftlichen Anliegerinformation per Wurfsendung benachrichtigt.
Bezüglich der Kosten dieser Maßnahme teilte die Verwaltung mit, dass diese nach § 8 Kommunalabgabengesetz zu beurteilen ist. Es handelt sich bei der Unterrather Straße um eine Anliegerstraße bei der Fahrbahn,  Beleuchtung und Bewässerung zu 50 % und Gehweg und Parkstreifen zu 60 % Beitragsfähig sind. Erst mit
Feststellung der Bausumme bzw. nach vorliegen der Rechnungen können die Kosten für die Anlieger ermittelt werden.
- Auf Nachfrage der Bezirksvertretung, ob im Bezirk 6 die Stickoxid-Werte größer als 40 pg/m3 zu erwarten sind, teilte die Verwaltung mit:
Berechnungen des Umweltamtes zufolge existiert im Stadtbezirk 6 ein Straßenabschnitt mit  Grenzwertüberschreitungen für Stickdioxid, der sich auf der Heinrichstraße zwischen ARAG-Platz und der Stichstraße an der Thomaskirche befi ndet. Die Stickdioxidbelastung liegt hier bei 41 pg/m3. Für einen Straßenabschnitt auf der Münsterstraße zwischen Nördlichem Zubringer und Halteweg wurde berechnet, dass der Stickdioxidgerenzwert mit 39 pg/m3 knapp eingehalten wird. Alle übrigen Straßen des Stadtbezirks 6 sind nach Erkenntnissen des Umweltamtes nicht von Grenzwertüberschreitungen von Stickoxid betroffen. Die Berechnungen der Stadt werden von der Bezirksregierung und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW anerkannt und gelten somit als valide. Auf Nachfrage, welche Maßnahmen unternommen werden um die Stickoxid-Werte zu verringern teilte die Verwaltung mit:
Es bestehe ein Entwurf eines vorzuschreibenden Luftreinhalteplanes durch die planaufstellende Bezirksregierung Düsseldorf, der noch nicht veröffentlicht ist. Zu den Maßnahmen insbesondere derjenigen, die für den Stadtbezirk 6 von besonderer Bedeutung sind, kann noch keine Aussage getroffen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass das Maßnahmebündel in seiner Gesamtheit auch im Stadtbezirk 6 zu einer weiteren Verbesserung der Luftqualität führt.
- Es wurde festgestellt, dass der Parkplatz am Lichtenbroicher Weg (über dem Regenrückhaltebecken) durch einen Flughafenparkservice seit 2017 genutzt wird. Auf Nachfrage hierzu teilte die Verwaltung mit, dass Eigentümer des Parkplatzes der Stadtentwässerungsbetrieb ist. Die Fläche sei nicht vermietet.
- Auf Nachfrage, ob am Mintarder Weg Bewohner parken eingerichtet werden kann teilte die Verwaltung mit:
Bei der letzten Ortsbesichtigung im April 2018 war der öffentliche Parkraum von zahlreichen Handwerkerfahrzeugen im Rahmen von umfangreichen Hochbausanierungsarbeiten belegt. Die Empfehlung
der Verwaltung ob eine Bewohnerparkregelung für den Mintarder Weg eingeführt wird, kann nur auf Basis einer repräsentativen Parkraumerhebung durchgeführt werden. Eine entsprechende Erhebung wird nach Abschluss der Sanierungsarbeiten erfolgen. Die abschließende Entscheidung über die Einführung muss danach durch den Ordnungs-und Verkehrsausschuss erfolgen.
- Die Bezirksvertretung hatte in ihrer Sitzung am 20.09.2017 die Verwaltung einstimmig gebeten ob ein Bürgersteig zum Gewerbe hin am Nördlichen Zubringer 15 geschaffen werden kann. Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass auf Grund fehlender öffentlicher Flächen kurzfristig und mit einfachen Mitteln kein Bürgersteig bis zum Gewerbe Nördlicher Zubringer eingerichtet werden kann. Es würde sich ein erhöhter Realisierungs- und Planungsaufwand auf Grund der notwendigen Grundstücksverhandlungen und der separaten Andienungsfahrbahn zwischen dem Nördlichen Zubringer und den Gewerbefl ächen ergeben. Vor diesem Hintergrund und auf Grund einer Vielzahl ähnlich gelagerter Fälle oder Projektideen aus den 10 Bezirksvertretungen, der Politik oder der Bürgerschaft, die schneller umzusetzen sind, wird die Verwaltung bis auf weiteres daher keine konkrete Planung zum Bau eines Gehweges erstellen.
- Im Februar 2017 hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, auf der Fläche links neben der Einfahrt zur Straße Am Kittelbach zwei Parkplätze für PKW‘s zu markieren und deren Nutzung entsprechend der Parkplätze entlang der Straße Am Kittelbach zu beschränken, die oben genannte Pfl asterfl äche zurückzubauen und die vorhandene Grünfl äche zu erweitern, da wegen der fehlenden Sicht der ausfahrenden Fahrzeuge aus den angrenzenden Wohngebiet „Monastere“ auf dieser Pfl asterfl äche nicht geparkt werden kann.
- Einstimmig hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, nochmals zu prüfen, inwieweit sichergestellt werden kann, dass Fußgänger, die den Bürgersteig in der Straße „In der Nießdonk“ in Richtung Spielplatz und Flüchtlingsunterkunft begehen, am Ende des Bürgersteigs nicht auf der Fahrbahn stehen. Außerdem soll die Prüfung eine zusätzliche Verkehrsberuhigung beinhalten. Besser wäre noch eine Einrichtung von Fahrbahnschwellen zur Verkehrsberuhigung.
Die Verwaltung nahm hierzu wie folgt Stellung:
Die ca. 4m breite und mit Asphalt befestigte Fahrbahn befi ndet sich ab der Einmündung „Am Stock“ im Eigentum des Garten-, Friedhofs-und Forstamtes. Auf Grund der geringen Verkehrsbelastung sieht die Verwaltung in diesem Bereich keine Notwendigkeit verkehrsberuhigende Maßnahmen vorzusehen. Weil in der Nähe ein
Spielplatz vorhanden ist, wird die Verwaltung ein Piktogramm „Vorsicht Kinder“ auf die Fahrbahn aufbringen.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand
des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.



2018-3


Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Geschäftsbericht 2017

Die Mitgliederzahl betrug zum 31.12.2017 684 Mitglieder.
Zur Jahreshauptversammlung im März 2017 wurde Frau Erika Prill zum Dank für ihre langjährige Arbeit für den Bürgerverein zur Ehrenvorsitzenden ernannt.
Im gleichen Rahmen wurden Mitglieder für ihre 25-, 40- und 50-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde geehrt. Damit wurde eine frühere Idee wieder aufgegriffen, die auch für die Zukunft weiter fortgeführt werden soll.
Während des Jahres traf sich der Vorstand 9 Mal und der Gesamtvorstand tagte 3 Mal.
Der Vorstand hat regelmäßig an den Sitzungen der BV 06 teilgenommen.
Vertreter des Vorstandes haben auch an den Mitgliederversammlungen der AGD teilgenommen.
Ebenfalls waren Vertreter des Vorstandes sowohl beim Unterrather Runden Tisch wie auch beim Lichtenbroicher Runden Tisch vertreten.
Beim Unterrather Runden Tisch treffen sich auf Einladung der Einkaufstrümpfe Vertreter der verschiedenen Unterrather Vereine und Institutionen.
Die Hauptarbeit besteht in der Vorbereitung und Durchführung des Unterrather Weihnachtsmarktes.
Bei dem seit 3 Jahren immer am 1. Adventswochenende auf dem Gelände des TUS Nord stattfi ndenden Weihnachtsmarktes hat der Bürgerverein nun schon zum zweiten Mal in ihrer eigenen Bude neben dem traditionellen Spritzgebäck erstmalig auch Quittengelee angeboten. Dieses wurde erfolgreich verkauft, so dass auch für 2018 das Quittengelee wieder eingeplant wird.
Dank der tatkräftigen Unterstützung beim Abbacken des Spritzgebäcks konnten wir dieses Jahr die Mehlmenge von 20 auf 25 kg erhöhen.
Der von der Bezirksvertretung 06 initiierte Runde Tisch Lichtenbroich  befasst sich hauptsächlich mit den Belangen der Lichtenbroicher Bürger. Auch hier sind die Lichtenbroicher Vereine und Institutionen vertreten. Aus der Arbeit dieses Runden Tisches resultiert auch die „Lichtenbroicher“ Seite in unserem Heimatblatt.
Vorstandsmitglieder haben ebenfalls in Lichtenbroich an folgenden Terminen teilgenommen:
Stadtteilrundgang der BV
Informationsveranstaltung und Nachbarschaftsfest auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft „In der Niesdonk“.
Beim Maifest und zum Jubiläums-Weihnachtsbasar des Fest- und Fördervereins „Leetebrook“.
Die Erhaltung des Gaslichtes und die Bebauung des Fashionhouse Areals waren weitere große Themen die den Vorstand im Jahr 2017 intensiv beschäftigt haben. Diese beiden Themen werden auch in 2018 einen großen Teil unserer Vorstandsarbeit einnehmen.
Mitte des Jahres haben wir das Bürgertelefon eingerichtet, das sehr gut angenommen worden ist.
Bei den monatlichen Mitgliederversammlungen sind besonders hervorzuheben, die August Versammlung im Vereinsheim des Kleingartenvereins „An der Kartaus“, das Gänseessen im November sowie das adventliche
Zusammensein im Dezember.
Verschiedene Referenten sorgten mit ihren unterschiedlichen Themen für eine interessante Gestaltung unserer Mitgliederversammlungen.
Im Mai hatten wir die Möglichkeit mit einer großen Gruppe an einer Führung durch die Räumlichkeiten des Apollo-Varietés und einer anschließenden Vorstellung teilzunehmen.
Ende September fand die Jahresfahrt des BUL zur Landesgartenschau in Bad Lippspringe statt. Ein ausführlicher Bericht darüber ist im Heft 6/2017 veröffentlicht worden.
Über die Arbeit des BUL wurde im vergangenen Jahr auch in unserem Heimatblatt berichtet. Ebenfalls kann man sich auch im Internet auf unserer Homepage jederzeit über den BUL informieren.
Ein weiterer Teil unserer facettenreichen Aufgaben besteht in der Pfl ege guter Kontakte zu benachbarten Vereinen, sowie politischen und kommunalen Gremien. Hier vertraten Vorstandsmitglieder den Bürgerverein über das ganze Jahr auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen.
Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem Vorstand, der an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön sagt.

Vorstandswahlen des Bürgerverein
Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
In der Jahreshauptversammlung des BUL am 08.03.2018 im Antoniusheim, Kürtenstraße 160, Düsseldorf
standen turnusgemäß Vorstandswahlen an.
Es wurden gewählt:
Herr Hans-Jürgen Vollmar zum 1. Vorsitzenden (Wiederwahl)
Herr Peter Löckenhoff zum 2. Kassierer (Wiederwahl)
Die Wahlen erfolgten einstimmig ohne Enthaltungen.
Der Vorstand des Bürgerverein Unterrath 1909 und
Lichtenbroich setzt sich ab dem 08.03.2018
wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Herr Hans-Jürgen Vollmar
2. Vorsitzende Frau Ulrike Kloft
1. Geschäftsführerin Frau Regina Zschornack
2. Geschäftsführer z.Zt. nicht besetzt
1. Kassierer Herr Peter Philippen
2. Kassierer Herr Peter Löckenhoff

Ehrung langjähriger Mitglieder
im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 8. März 2018

für 60 Jahre:

Frau Hannelore Hönes
für 40 Jahre:
Herr Alfons Kruth
Frau Carola Webersinn
für 25 Jahre:
Frau Sybille Berg
Frau Brigitte Kohmann
Herr Heinz Kohmann
Frau Karin Vogel
Herr Klaus-Ulrich Wendt
Frau Antje Zimmermann
Frau Gertrud Stöcker
Herr Herbert Stöcker
Frau Ursula Plaßmeyer
Frau Elke Teloo
Herr Dr. Gerd Teloo
Herr Fritz Weppler
Frau Ursula Golz
Frau Ulrike von Ohr

Wir danken allen Jubilaren und hoffen
auf viele weitere gemeinsame Jahre  im Dienste des Bürgervereins.


Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand
des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.






20180529
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.