Bürg erverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
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2017-5

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Ralf Gathmann
Am Röttchen 95, 40468 Düsseldorf
Michael Ulrich
Am Röttchen 68, 40468 Düsseldorf


Wir trauern um die Mitglieder
Klaus Dieter Kaiser *27. September 1932 † 2. Juni 2017
Hans-Joachim Schneewind *14. Juni 1925 † 25. Juni 2017


Jahresausfl ug des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. nach Bad Lippspringe mit Landesgartenschau
Genießen Sie einen erholsamen Tag bei der Landesgartenschau in Bad Lippspringe. Das Motto lautet Blumenpracht und Waldidylle. Mit dem blütenreichen Kaiser-Karls-Park, dem abwechslungsreichen Waldpark und
dem stimmungsvollen Arminiuspark bieten sich zahlreiche Attraktionen und viel Erholung an, denn die  Gartenschau präsentiert sich vor einer einmaligen Wald-Kulisse mit direkter Verbindung zwischen der Innenstadt
und dem Kurwald. In dieser herrlichen Waldidylle wird der Wechsel von Licht und Schatten neu erlebbar gemacht, denn die imposante Dünenbrücke ermöglicht einen schier einmaligen Ein- und Ausblick in die Wald- und
Gartenwelt. Auf Ihrem Weg durch den Park begegnen Ihnen prächtige Blumenhallenschauen und verschiedenste Muster- und Lichtungsgärten.
Tauchen Sie in ein unvergleichliches Blütenmeer ein und lassen Sie Ihre Seele in der Wasser-Erlebniswelt baumeln. Des Weiteren locken zahlreiche Restaurants, Spielbereiche und Geschäfte zum Verweilen und Bummeln ein. In den verschiedenen Themengärten des Arminiusparks können Sie sich darüber hinaus über allerhand verschiedene Bereiche der Gartenkunst informieren — so zum Beispiel über Allergologische Gärten, Obst- und Freizeitgärten. Vielleicht fi nden Sie hierunter auch die ein- oder andere Idee für den heimischen Garten. Danach steht der Tag zur freien Verfügung. Bad Lippspringe bietet gerade zur Landesgartenschau interessante Veranstaltungen.
Als Staatlich anerkanntes Heilbad hat sich die historische Kurstadt schließlich mit ihren vielfältigen medizinischen Einrichtungen mit den Jahren zu einem modernen Gesundheitsstandort entwickelt.

Termin: Samstag, 23. September 2017
Abfahrt: 9:00 Uhr DRK-Zentrum plus in D-Unterrath Eckenerstr. 1 / Ecke Kalkumer Str., 40468 Düsseldorf
Rückkehr: gegen 19:30 Uhr in Düsseldorf Unterrath
Leistungen: Hin- und Rückfahrt im modernen Reisebus, Eintritt zur Landesgartenschau
Kosten: Mitglieder des Bürgervereins 34,00 Euro, Nichtmitglieder und Gäste 37,00 Euro

(ein gewerblicher Anbieter bietet diese Fahrt einschl. einer halbstündigen Führung zum Preis von 49,00 Euro an.)

Anmeldung durch Zahlung des Teilnehmerbetrages auf das Konto des Bürgervereins bei:
Stadtsparkasse Düsseldorf IBAN: DE 56 3005 0110 1004 8093 05.
Absender bitte gut lesbar angeben.
Bei Nichtteilnehme nach erfolgter Anmeldung besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.
Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. tritt nur als nicht gewerblicher Vermittler auf. Die ausgeschriebene Fahrt wird als Gruppenreise zum Selbstkostenpreis mit den oben aufgeführten Leistungen durchgeführt. Änderungen vorbehalten.

Für den Vorstand - Peter Philippen


Allen Mitgliedern, die im September und

Oktober ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Facebook, Twitter, Google ... sind für Sie keine Fremdworte?
Für die Unterstützung der Geschäftsführung suchen wir jemanden, der für uns u. a. die Darstellung des Bürgervereins in den sozialen Medien einrichtet und betreut. Wenn Sie oder Personen aus Ihrem Umfeld den Bürgerverein ehrenamtlich unterstützen möchten, so schreiben Sie bitte an unsere Geschäftsführerin
(E-Mail: buergerverein@unterrath-lichtenbroich.de).

Verstärkung gesucht!
Liebe Leserinnen und Leser des Heimatblattes, der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V. möchte das Team für die Vortragsplanung verstärken. Wir suchen Personen, welche bei der Gewinnung von Referenten für unsere monatlichen Versammlungen helfen.
Haben Sie Interesse, uns bei der Gestaltung der Mitgliederabende zu unterstützen, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Sie erreichen uns telefonisch unter 0211 / 602 87 38 (Bürgertelefon mit Anrufbeantworter) oder per E-Mail über die Adresse: buergerverein@unterrath-lichtenbroich.de

Masterplan Kinderspielplätze — Auswahl an Maßnahmen für das Haushaltsjahr 2018 — Vorlage 176/77/2017
Die Bezirksvertretung 6 hatte die o. g. Vorlage zur Kenntnis genommen und angeregt, auch eine Sanierung des Fußball- sowie des Streetbasketballfeldes auf dem KSP Sermer Weg zu ermöglichen.
Die Anregung der Bezirksvertretung 6 wurde in der Sitzung der Spielplatzkommission am 22.06.2017 beraten.
Die Verwaltung hat hierbei die Auffassung vertreten, dass eine Sanierung des Bolzplatzes Sermer Weg sinnvoll sei. Ergebnis der Beratung in der Spielplatzkommission war jedoch, dass eine Finanzierung aus dem begrenzten Budget des Masterplans Kinderspielplätze in den Jahren 2018 und 2019 nicht möglich ist, um die Umsetzung
der bereits vorgesehenen und überlokal wirksamen Maßnahmen nicht zu gefährden.
Die Verwaltung schlägt vor, zunächst eine Kostenschätzung für die Maßnahme zu erstellen und dann eine etwaige Fördermöglichkeit zu prüfen. Auf dieser Grundlage kann dann der Bezirksvertretung ein Vorschlag zur  Finanzierung vorgelegt werden. Die Bezirksvertretung 6 hatte eine anteilige Beteiligung an der Finanzierung in Aussicht gestellt.

Aufstellung eines Verkehrsspiegel an der Bottroper Straße / Ecke Höxterweg
Die Bezirksvertretung 6 hat Sitzung am 01.02.2017 folgenden Beschluss gefasst:
Die Bezirksvertretung 6 bittet die Verwaltung Ecke Bottroper Straße /Höxterweg den entfernten Verkehrsspiegel wieder aufzustellen.
Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: Die Verkehrssituation im Bereich Höxterweg, Unterführung Bahn
sowie Einmündung Bottroper Straße ist auf vielfältige Weise insbesondere für Fußgänger und Radfahrer unbefriedigend. Dies ist in erster Linie bedingt durch die engen Kurvenlagen im Bereich Bahnunterführung,
einem fehlenden Gehweg auf der nördlichen Seite des Höxterweges sowie fehlende Gehwege im Eingangsbereich der Bottroper Straße. Gleichzeitig sorgt der Grünwuchs für zusätzliche Einschränkungen der Sichtverhältnisse sowie der Nutzbarkeit des vorhandenen Straßenraumes. Aufgrund dieser Verkehrssituation ist
die zulässige Höchstgeschwindigkeit in dem Streckenabschnitt auf 30 km/h begrenzt und Gefahrzeichen Vz133 Fußgänger installiert.
Der Einsatz von Verkehrsspiegeln wird seitens des Amtes für Verkehrsmanagement nur noch sehr restriktiv gehandhabt, da durch einen Verkehrsspiegel lediglich eine scheinbare Sicherheit entsteht. Ein Verkehrsspiegel gibt ein verzerrtes Bild wieder und neigt gerade bei feuchter und kühler Witterung zum Beschlagen. Auch ist eine reale Einschätzung der Entfernung eines herannahenden Kraftfahrzeuges bzw. der Geschwindigkeit mittels Spiegel nicht selten Unfallursache, so dass auch aus polizeilicher Sicht Verkehrsspiegel kein Instrument
zur Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit darstellen.
Die Erhöhung der Verkehrssicherheit im angesprochenen Bereich kann für Fußgänger lediglich durch Reduzierung des Straßenbegleitgrüns sowie der Schaffung eines Gehweges erreicht werden.
Bis dahin wird Fußgängern empfohlen, außerhalb der Einmündung Bottroper Straße den Höxterweg zu queren. Radfahrer, die in diesem Bereich die Fahrbahn nutzen müssen, müssen als Linksabbieger in die Bottroper Straße – entsprechend dem Kfz-Verkehr – dem entgegen kommenden Verkehr Vorfahrt gewähren. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h ist zu kontrollieren.

Aus der Bezirksvertretung 6 Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich
- Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung aus den Bauunterhaltungsmitteln 2017 Teil B – sonstige Gebäude –
die Erneuerung der defekten und nicht mehr reparablen Holz-Sechseckschaukel durch eine neue Dreierschaukel inklusive der Option bei Bedarf Babyschaukeln anbringen zu können und zwar auf dem Spielplatz der D-Zug-Siedlung.
Der Kostenaufwand beträgt 7.000,00 Euro.
Die Maßnahme ist notwendig geworden, da die Holz-Sechseckschaukel nicht mehr repariert werden kann.
- Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung am 20.06.2017 um Stellungnahme gebeten, wann der angekündigte Grünordnungsplan für den Stadtbezirk 6 entwickelt wird.
Hierzu teilte die Verwaltung mit: Nachdem der Grünordnungsplan Düsseldorf 2025 vom Rath der Stadt beschlossen worden ist, wurde dem Ausschuss für öffentliche Einrichtung in seiner letzten Sitzung ein Konzept zur Weiterentwicklung der Grünordnungspläne II für die Stadtbezirke vorgestellt. Danach sind pro Stadtbezirk ca. 50.000,00 Euro Planungsmittel erforderlich, die im Haushaltsplan derzeit nicht zur Verfügung stehen. Daher ist zur Zeit nicht absehbar, wann der Grünordnungsplan für den Stadtbezirk 6 aufgestellt werden kann.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider



2017-4

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Klaus Holz
Ludwig-Gleim-Straße 15, 06463 Falkenstein, Harz
Hildegard Kossmann
Sandweg 2, 40468 Düsseldorf
Monika Rupprath
Kieshecker Weg 57, 40468 Düsseldorf
Jutta und Norbert Wachtendonk
Kürtenstraße 176, 40472 Düsseldorf


Wir trauern um die Mitglieder
Hildegard Ricken *5. Oktober 1924 † 13. Februar 2017
Hans-Peter Kirberg *31. Mai 1941 † 16. Mai 2017


Bürgertelefon des Bürgervereins
Haben Sie etwas auf dem Herzen?
Nutzen Sie unser Bürgertelefon.
Unter der Nummer: 0211 - 60 87 38
nehmen wir gerne Ihre Sorgen,
Wünsche und Anregungen,
die unseren Stadtteil betreffen,
entgegen.
Unser 1. Vorsitzender,
Herr Hans-Jürgen Vollmar,
setzt sich mit Ihnen dann in Verbindung.

Aus der Bezirksvertretung 6 Mörsenbroich — Rath — Unterrath — Lichtenbroich

· Die Verwaltung stellte der Bezirksvertretung die Genehmigungsplanung
„Renaturierung Kittelbach“ zwischen An der Piwipp und am Wilseder Weg vor. Der schon bestehende Weg am östlichen Ufer soll erhalten und öffentlich zugängig bleiben. Es wird eine flache Böschung und unterschiedliche
Gewässertiefen geben.
Eine zusätzliche Querung des Kittelbach ist nicht vorgesehen.
Die Finanzierung des Vorhabens ist gesichert. Baubeginn ist ca. 2021.

· Am 13.02.2017 wurde auf der Straße Am Röttchen zwischen Worpsweder Weg und Wilseder Weg eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Befragt nach den Anlass hierzu teilte die Verwaltung mit, dass im Jahre 2009 die Straße im Rahmen der allgemeinen Schulwegsicherung überprüft wurde. Die Messung vom 13.02.2017 war eine Überprüfung der Situation. Nach Korrektur der zulässigen Geschwindigkeit auf 50 km/h wurden keine Verstöße festgestellt.

· Einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße Am Röttchen von 50 km/h
auf 30 km/h zu senken. Anlass ist der Umstand, dass die Fahrbahn, auch wegen des halbseitig erlaubten Parkens eng und kurvenreich ist. Aus diesem Grund könne auch nicht der Bus mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h fahren. Wie die Verwaltung bereits selbst festgestellt hatte, sind viele Kindergarten- und Schulkinder hier unterwegs, die durch die Maßnahme geschützt werden sollen.

· Ebenfalls einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, am Eingang Am Röttchen zum Unterrather Friedhof Parkplätze für Besucher des Friedhofs zu schaffen und mit einer entsprechenden Parkzeitbegrenzung zu versehen. Per Parkscheibenregelung sollte das Parken für zwei Stunden möglich sein.

· Ferner wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu prüfen, ob ein verbesserter Schallschutz für den Bereich der
Brücke über die A52 auf der Kürtenstraße erreicht werden kann. Die Vertreter sehen hinreichendes Potential mit einfachen Mitteln den Lärm zu verbessern, z. B. durch Anbringung einer durchgängigen Wand am Fahrbahnrand auf beiden Seiten.

· Sodann wurde die Verwaltung gebeten, über die Einsatzfähigkeit, Einsatzdichte und Einsatzstärke des OSD Im
Stadtbezirk 6 zu berichten, und zwar speziell betreffend die Parks am Kittelbach und den Flughafenpark. Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass der Park am Kittelbach und der Flughafenpark weiterhin von den Dienstkräften des
Ordnungs- und Servicedienstes im Rahmen des Streifendienstes aufgesucht und kontrolliert werden. In den wärmeren Jahreszeiten erfolgen zudem Kontrollen durch die Radstreife des OSD. Weiterhin finden im Stadtbezirk 6 die Doppelstreifen mit dem Beamten der Polizeiinspektion Nord statt und zwar in der Regel wöchentlich einmal.

· Die Bezirksvertreter hatten die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob die Fußgängerinsel an der Kreuzung Eckenerstraße /Am Roten Haus / Zufahrt Flughafenstraße so umgestaltet werden kann, dass größere Feuerwehrfahrzeuge ohne Probleme links in die Eckenerstraße abbiegen können. Die Insel sollte von der Mitte heraus nach links auf einer Fläche von ca. 5 Metern abgeflacht werden. Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass der Kurvenbereich von der Feuerwehr mit einer Drehleiter befahren wurde. Eine Anpassung der Verkehrsinsel
ist aus Sicht der Feuerwehr nicht erforderlich.

· Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten, am Flughafen-Fernbahnhof, Ausgang West, zusätzliche Fahrradständer anzubringen. Die Verwaltung kann dieses Vorhaben leider nicht weiter verfolgen, da sich die entsprechenden Flächen nicht im Eigentum des Amtes 66 befinden.

· Die von der Bezirksvertretung gewünschte Instandsetzung der Radständer am Bahnhof Unterrath ist bereits
erfolgt. Das Geländer wird in Kürze repariert.

· Auf Nachfrage der Bezirksvertreter, ob eine weitere Verkehrsberuhigung auf der Straße In der Nießdonk möglich sei, teilte die Verwaltung mit, dass hierzu aus ihrer verkehrsplanerischen Sicht keine Notwendigkeit bestehe. Das reine Wohngebiet, in dem fast ausschließlich Anwohnerverkehr stattfindet, liegt in einer Tempo 30 Zone. Die auf der Fahrbahn parkenden Kfz werden als punktuelle Elemente der Geschwindigkeitsbegrenzung gesehen werden können.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Delikts- und Verkehrsstatistik des PI Nord 2016
Im Bezirk 6 ist in der Summe seit ca. 4 Jahren ein rückläufiger, wenn auch nur geringfügiger Rückgang der Kriminalität festzustellen.
Bezogen auf die gesamte Stadt beträgt der Anteil im Bezirk 6 an der Kriminalitätsrate 6 %.
Bezüglich der allgemeinen Deliktsbereiche ist eine Zunahme in Lichtenbroich und Unterrath feststellbar; in Unterrath gilt dies vor allem für Kfz-Diebstähle und Überfälle auf ältere Mitbürgerinnen wegen Beraubung ihres Schmuckes.
In Rath und Mörsenbroich ist die allgemeine Deliktsrate zurückgegangen.
Zur Verkehrsstatistik wurde mitgeteilt, dass die hiermit verbundenen strafrechtsrelevanten Handlungen, ohne Bagatellfälle, in allen Bezirken, mit Ausnahme in Rath, zugenommen haben.
Dies gilt insbesondere für Verkehrsunfallgeschehen mit Fahrerflucht. Auch ist eine Zunahme von Unfällen, an denen Kinder als aktive Teilnehmer im Straßenverkehr agieren, festzustellen. Gleiches gilt für Verkehrsunfälle, an denen Senioren und Fußgänger allgemein beteiligt sind.
Hingegen ist die Statistik von Unfällen, an denen Fahrradfahrer beteiligt sind, rückläufig.
Unfallschwerpunkte in Bezirk 6 sind nach wie vor das Mörsenbroicher Ei, Kreuzung Hamborner / Kürtenstraße, Kreuzung Münsterstraße / Bochumer Straße / Rather Broich / Rather Kreuzweg.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Diamantene Hochzeit in Unterrath
Was in der heutigen Zeit Seltensheitwert hat, nämlich die Diamantene Hochzeit feiern zu können, zeigt das Ehepaar Rolf & Anneliese Koenen aus Unterrath. Auf dem Kalkumer Schützenfest lernte sich das Paar kennen. Sie haben zwei Kinder und drei Enkelkinder. Die Eltern von Rolf Koenen hatten damals schon ein Familienunternehmen. So war es eine Selbstverständlichkeit, dass Rolf Koenen nach dem Tod seines Vaters den Betrieb übernommen hat. Mit einer Sondergenehmigung legte er als jüngster Elektromeister in Düsseldorf seine Prüfung ab. Mit Unterstützung seiner Frau, die in Unterrath geboren wurde, wuchs das Unternehmen, das heute zu den größten Elektrofirmen in unserem Stadtteil gehört. Heute wird das Geschäft in dritter Generation von
seinem Sohn Ralph Koenen geführt. Viel Engagement zeigte Rolf Koenen in seiner kargen Freizeit.
Seit 50 Jahren ist er in der Schützenbruderschaft. Zudem ist er Ehrenmitglied der Funken Blau-Gelb und hat den
Tennisclub Kartause mit gegründet. Seit etlichen Jahren sind die Eheleute Mitglieder im Bürgerverein
Unterrath-Lichtenbroich.
Der Vorstand des Bürgervereins sowie die Heimatblattredaktion wünschen Anneliese und Rolf Koenen noch viele schöne gemeinsame Jahre und Gesundheit.
Erika Prill
Veronika Dalbert-Schneider



Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Auszug aus der Pauluskirche

UNTERRATH. Aus drei Kirchen wird eine, zwei Pfarrstellen sind unbesetzt. Ein Pfarrer „im Übergang“ sowie Seelsorger aus anderen Gemeinden helfen aus.
Von Helga Meister
In der evangelischen Kirchengemeinde Unterrath, die auch Lichtenbroich umfasst, sind harte Zeiten angebrochen. Waren es früher drei Kirchen, so ist es ab 30. April nur noch eine Kirche. Und nach dem recht dramatischen Abgang des Pfarrers Bodo Kaiser gibt es zwar weiterhin zwei Pfarrstellen, aber sie sind unbesetzt. Weil dies eine unhaltbare Situation ist, schaltete sich die Landeskirche ein und suchte zusammen mit der Superintendentin nach einer Notlösung. So kam Ulrich Pohl als „Pfarrer im Übergang“ nach Unterrath.
Die Landeskirche entsandte einen Pfarrer, der zugleich Mediator ist . Wie die WZ vor drei Monaten berichtete, war Pfarrer Bodo Kaiser mit den Sparbeschlüssen nicht einverstanden. Vor allem wollte er seine Kirche, die Pauluskirche, erhalten. Denn zuvor war schon die Matthiaskirche in Lichtenbroich an die Methodisten verkauft worden. Mehr noch, die ursprünglich in Unterrath beheimatete Pfarrerin Antje Brunotte wechselte nach ihrem Erziehungsjahr zur Neanderkirche. Und ihr Mann, Pfarrer Stefan Kläs, wirkt seit Januar 2017 in der neu gegründeten Emmaus-Kirchengemeinde. Die Stelle von Brunotte, die eine halbe Stelle innehatte, ist inzwischen für Unterrath komplett gestrichen. Pohl ist gleichsam der Retter in der Not. Er ersetzt Pfarrer Kaiser zu 75 Prozent. Die fehlenden 25 Prozent leistet Pfarrerin Ute Kaufmann aus der Janakirche. Die Stelle von Pfarrer Kläs wird durch das Pfarrer-Ehepaar Felicitas Schulz-Hoffmann und Jürgen Hoffmann aus der Tersteegenkirche ersetzt. Pfarrer Pohl bleibt ein bis zwei Jahre. Er hat eine Zusatzausbildung als Mediator und wird von der Landeskirche in Gemeinden entsandt, die einen strukturellen Umbruch erleben. Er soll nicht nur predigen, sondern die Konflikte der Betroffenen einerseits erkennen und andererseits durch Gespräche zu lösen versuchen. Seiner Meinung nach macht die Gemeinde einen Prozess durch, den andere Gemeinden auch schon durchgemacht haben. Einer,
der ganz nahe an der Gemeinde ist, ist Kurt Schaaf, seit 20 Jahren Vorsitzender des Unterrather Presbyteriums und in der Pauluskirche getauft und konfirmiert. „Ich kann die Ratlosigkeit und Trauer vieler Gemeindemitglieder verstehen, aber es ging nicht anders. Wir mussten uns auf ein Kirchengebäude einigen, und da hat die Petruskirche einfach die bessere Infrastruktur. Sie liegt zentral, ist groß genug und viel leichter erreichbar“, sagt er im Gespräch. Das Presbyterium möchte die Pauluskirche als Gebäude erhalten Das Aus für die Pauluskirche kommt am 30. April. Der Abschiedsgottesdienst am Diezelweg 30 beginnt um 10 Uhr mit den Pfarrern Pohl und Heinrich Fucks vom Kreissynodalvorstand. Dann geht es zur Petruskirche. Dort ist ein feierlicher Empfang gegen 11.15 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst ist ein gemeinsames Beisammensein geplant. Die Entwidmung der Pauluskirche geschieht durch die Landeskirche. Sie erfolgt erst in den nächsten Monaten. Kurt Schaaf aber möchte auf keinen Fall, dass die Pauluskirche abgerissen wird. Man sei im Gespräch mit verschiedenen Glaubensgemeinschaften, die die Kirche zukünftig als religiöse Stätte nutzen möchten. Das Gemeindehaus der Pauluskirche am Diezelweg steht noch eine Weile zur Verfügung, bis am Röttchen ein vollwertiger Ersatz geschaffen ist. Bis dahin hofft Schaaf, dass auch die vakanten Pfarrstellen wieder besetzt sind.
Mit freundlicher Genehmigung von
Helga Meister


Der Großmarkt als Standort für ein Bad?
Beim OB-Dialog in Unterrath machte Thomas Geisel überraschende Vorschläge. Mit freundlicher Genehmingung von Helga Meister - WZ 25.5.2017 Normalerweise bringen die Stadtteilgespräche mit Oberbürgermeister
Thomas Geisel nicht wirklich Neues. Anders beim Treffen in der Petruskirche. Erika Prill, Ehrenvorsitzende des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich, hatte über den Leerstand vieler Läden an der Unterrather und Kalkumer Straße geklagt, als der OB erklärte: „Der Leerstand von Läden ist kein Alleinstellungsmerkmal für Unterrath. Wir versuchen dies durch die Verdichtung des Wohngebiets zu ändern, so dass mehr Kaufkraft ins Nebenzentrum kommt. Und es gibt eine Option, das Hallenbad von der Mettlacher Straße zum Großmarkt zu verlegen. Damit gewinnen wir Platz für Wohnungen und für ein Stadtteilzentrum.“ Die Zuhörer blieben still. Verwaltungsstellenleiter Ralf Hagelüken erklärte auf Anfragen, dieser Standortwechsel sei ihm neu. Bäderchef Roland Kettler gab sich diplomatisch: „Wir sind an diesen Überlegungen nicht beteiligt. Unser bisheriger Vorschlag ist es, das Bad an der Mettlacher Straße auszubauen. Wir warten jetzt ab, was das Liegenschaftsamt uns als Fläche zuteilt.“ Lediglich
in den Reihen der SPD war der Vorschlag bekannt. Was den OB seinerseits hätte erstaunen müssen, ist die massive Kritik gegen zwei geplante Hochhäuser auf dem Areal des Fashion House. Wortführer Bernhard Alef
vom Verband Wohnungseigentum, Kreisverband Düsseldorf und zugleich erster Vorsitzender der „Gemeinschaft auf der Golzheimer Heide“, brachte mehrere Betroffene mit, die mit verteilten Rollen sprachen. Was sie wurmt,
ist die Tatsache, dass zwei Bauten von jeweils rund 50 Meter Höhe zu Verschattung und Lärm führen. Die Diskussion um den Abriss der Altbauten und eine neue Bebauung dieser Art sei „absolut inakzeptabel“. Das entspreche nicht dem Bürgerwillen. Das sei eine extreme Abweichung von der weiträumig gewachsenen Einfamilienhaus-Wohnbebauung.“ Einfamilienhaus-Siedlungen gehören der Vergangenheit an Geisel blieb cool. Es gebe kein Bauprojekt, das völlig unumstritten sei. Früher habe es viel Platz und wenig Stein gegeben. So entstand die Vogelsiedlung. Heute sei dies anders. Wörtlich meinte er: „Wir verdichten, aber es soll keine eruptiven Veränderungen geben. Ich werde keine große Einfamilienhaus-Siedlung mehr ausweisen. Wir wollen anstelle des Komplexes an der Danziger Straße, der nicht mehr gebraucht wird, etwas Hochwertiges hinsetzen. Es sollen keine 0815-Häuser mit vier Stockwerken sein. Doch das Verfahren läuft ja erst noch an.“ 

Kritik an Plänen zum Fashion House-Areal
Oberbürgermeister Thomas Geisel hat sich in Unterrath den Fragen der Bürger gestellt. Diese waren vielfältig.
Mit freundlicher Genehmingung von Julia Brabeck - RP 25.5.2017 UNTERRATH Rund 90 Bürger nutzten in der Petruskirche die Gelegenheit, beim 18. Stadtteil-Gespräch mit Oberbürgermeister Thomas Geisel diesem
persönlich Anregungen, Beschwerden und Wünsche vorzutragen. Zuvor hatte sich dieser bei einem Rundgang einen kurzen Eindruck vom Stadtteil verschafft und wurde direkt am Beginn der Tour von den Lokalpolitikern
auf einen Missstand aufmerksam gemacht. An der Ecke Kalkum Straße/An der Piwipp stehen seit vielen Jahren Geschäftsräume leer, so dass der „Eingang“ zu Unterrath einen heruntergekommenen Eindruck macht. Auch
Bürger beklagten die schlechte Versorgungssituation und die Leerstände im Stadtteil. „Durch die langen Straßen ohne ein richtiges Zentrum sind solche Leerstände eine Herausforderung“, sagt Geisel. Eine mögliche Lösung bestünde darin, Kaufkraft zu binden, indem beispielsweise neue Wohnungen geschaffen würden und damit zusätzliche Käufer in den Stadtteil kämen. Als einen möglichen neuen Standort für Wohnbebauung und öffentliche
Räume sieht er das Gelände des Unterrather Schwimmbades. Dieses ist stark sanierungsbedürftig und soll abgerissen und neu gebaut werden. „Eine Überlegung wäre beispielsweise, für das Schwimmbad einen Standort am Rand des Großmarktes zu suchen, der für Wohnbebauung nicht geeignet ist“, sagt der Oberbürgermeister. Viel Kritik gab es von den Bürgern zu den Plänen, auf dem Gelände der Fashion Häuser, die abgerissen werden sollen, Hochhäuser mit bis zu 15 Stockwerken zu bauen. Die Anlieger befürchten eine Verschattung ihrer Grundstücke und finden, dass die hohen Türme nicht zu der angrenzenden Einfamilienhaus-Siedlung passen. „Das sind die ersten Vorstellungen eines Investors“, erklärt Geisel. Die Stadt würde extra ein Werkstattverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchführen, um ein akzeptables Ergebnis für alle Seiten zu erarbeiten. „Das Ergebnis muss in das Umfeld passen, aber es muss nicht immer alles gleich aussehen und noch steht ja nichts fest.“ Konfrontiert wurde das Stadtoberhaupt auch mit vielen Verkehrsproblemen. Dazu gehören Raser auf der Straße Auf der Reide und Am Röttchen und fehlende Übergänge für Fußgänger an der Straße An der Piwipp. „Am Besten wenden Sie sich mit solchen Anliegen an die Bezirksvertretung. Dort sitzen die ortskundigen Politiker“, riet Geisel. Von den Unterrathern bemängelt wird auch die schlechte Anbindung ihres Stadtteils an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). „Ich habe das Gefühl, Unterrath wird vernachlässigt und abgeschnitten“, sagt eine Bürgerin.





2017-3


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Irmgard Kreinemeier
Korveyerstraße 2, 40468 Düsseldorf
Martin Wilms
Eckenerstraße 18, 40468 Düsseldorf




Wir trauern um die Mitglieder
Peter Bär *12. September 1938 † 25. August 2016
Gerlinde Korbmacher *21. Oktober 1932 † 31. Dezember 2016
Günter Gerlach * 2. April 1927 † 24. Januar 2017
Helmut Rupprath * 5. Januar 1940 † 1. Februar 2017
Karin Schaile-Holtmann *12. September 1944 † 8. März 2017



Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Geschäftsbericht 2016

Der Bürgerverein erfreut sich auch im 107. Jahr seines Bestehens großer Zustimmung in der Bevölkerung. Zum Jahresende 2016 betrug die Mitgliederzahl 710.

Ein fester Bestandteil im Terminkalender des Vorstands ist die Reinigung des Folklorebrunnens im März jeden Jahres durch das Marine-Tambour-Corps Unterrath.

Auf dem Jahresempfang der Bezirksvertretung 6 am 10. April 2016 wurde Erika Prill, Vorsitzende des Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V., die Ehrenauszeichnung der Bezirksvertretung
6 übergeben.

Der Text auf der Urkunde lautet: „Als sichtbaren Ausdruck des Dankes und der Würdigung ihrer langjährigen und anerkennenswerten Tätigkeit im Stadtbezirk 6“. In der Laudatio von Bezirksbürgermeister Ralf Thomas wurde ihr besonderer Einsatz für den Bürgerverein hervorgehoben.

In einer Vorstandssitzung in 2016 teilte Frau Prill den Vorstandsmitgliedern mit, dass sie ihr Amt als erste Vorsitzende zur Jahreshauptversammlung im März 2017 zur Verfügung stellen wird, um Platz für die jüngere Generation zu machen.

Die Jahresfahrt des BUL führte uns am Samstag, dem 03.09. 2016 nach Haltern am See. Gegen ca. 11:00 Uhr erreichten wir unser Ziel, den Prickings - Hof. Zunächst erfolgte ein Rundgang durch die angrenzenden Stallungen und eine Besichtigung des Hof- und Traktoren Museums. Nach dem reichhaltigen Mittagessen aus hofeigener
Herstellung bestand die Möglichkeit zu einem Spaziergang durch den Rosen-, Rhododendron- und Tierpark. Tänzerinnen und Tänzer hatten ab 15:00 Uhr die Möglichkeit, ihr Tanzbein zu schwingen. Um ca. 17:00 Uhr erfolgte die Rückfahrt nach Düsseldorf, die um ca. 19:00 Uhr vor der Begegnungsstätte endete. Ein herzliches Dankeschön an Peter Philippen, der uns einen vergnüglichen Tag gestaltete.

Das Gebäude der ehemaligen Gaststätte „Zur Klinke“ an der Unterrather Str. 58 ist gerettet, wenn auch nicht die historische Gaststätte.

Die Genehmigungen der Bauaufsichtsbehörde und der Denkmalschutzbehörde für den Umbau des Gebäudes in ein Wohnhaus mit Architekturbüro liegen dem Bauherrn vor. Die erforderlichen Umbauarbeiten begannen bereits Ende September 2016.

Das Hallenbad in Unterrath ist zur Zeit noch in Betrieb, aber hier ist auch ein Neubau geplant. Das ca. 55 Jahre alte Bad ist sehr sanierungsbedürftig. Der Abriss des Gebäudes und der Neubau des Bades an gleicher Stelle ist für den Zeitraum ca. Frühjahr 2018 bis ca. Sommer 2020 geplant. Eine Bürgerbefragung per Fragebogen und per Internet wurde durchgeführt, um Wünsche und Anregungen der Bürger bei der Planung einzubeziehen.

Viele Bürger und Vereine haben die Möglichkeit genutzt, ihre Anregungen zum Erhalt der Gaslaternen einzureichen. Bei der Stadtverwaltung sind bislang ca. 4 500 Schreiben hierzu eingegangen. Das ist Teil der Bürgerbeteiligung zu der Frage, wo das Gaslicht erhalten bleiben soll. Die Stadtverwaltung wird die Schreiben auswerten und in die Entscheidung mit einbeziehen. Im Sommer 2017 wird der Stadtrat die Entscheidung treffen. Bevorzugt werden solche Viertel, in denen auch für die Bebauung eine Erhaltungs- oder Denkmalsatzung gilt.
Der von den Unterrather Einkaufstrümpfen ausgerichtete Unterrather Weihnachtsmarkt am Sa., 26. und So, 27. November 2016, auf dem Gelände und in der Turnhalle des TUS, Düsseldorf-Nord, war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer (alles Ehrenamtler) und auch die Besucher waren zufrieden.

Auch der BUL war mit einem Weihnachtsstand vertreten. Hier wurde selbst-gebackenes Spritzgebäck verkauft. Mitglieder des BUL und des Vorstandes haben dieses Gebäck liebevoll hergestellt. Während des ganzen Jahres traf sich der Vorstand mindestens zweimonatlich, um über aktuelle Anliegen zu beraten und zu beschließen.

Über seine Arbeit informierte der Vorstand regelmäßig im „Heimatblatt“, welches weiterhin zweimonatlich erscheint, sowie in den monatlichen Mitgliederversammlungen, in denen darüber hinaus unterschiedlichste Referenten über ihre Themen berichten, aber auch einfach nur der Kontakt untereinander gepfl egt wird, z. B.
beim Gänseessen oder der Weihnachtsfeier.

Das traditionelle Gänseessen des BUL fand am 10. November 2016, im Restaurant „Bei Stefan“, Beedstraße 58, statt. Der Vorstand des Heimatvereins „Derendorfer Jonges 1956“ wurde vom Vorstand des BUL zu diesem Gänseessen eingeladen.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Vorstands besteht in der Pfl ege guter Kontakte zu benachbarten Vereinen, der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine sowie politischen und kommunalen Gremien. Hier vertraten Vorstandsmitglieder den Bürgerverein über das ganze Jahr auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen.

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem Vorstand, der an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön sagt.
R.S.


Vorstandswahlen des Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.

In der Jahreshauptversammlung des BUL am 09.03.2017 im Antoniusheim, Kürtenstr. 160, Düsseldorf
standen turnusgemäß Vorstandswahlen an.
Es waren lt. Anwesenheitsliste 58 stimmberechtigte Mitglieder erschienen.

Es wurden gewählt:

Herr Hans-Jürgen Vollmar zum 1. Vorsitzenden (Neuwahl für 1 Jahr)
Frau Ulrike Kloft zur 2. Vorsitzenden (Neuwahl)
Frau Regina Zschornack zur 1. Geschäftsführerin (Wiederwahl)
Herr Peter Philippen zum 1. Kassierer (Wiederwahl)

Die Wahlen erfolgten einstimmig ohne Enthaltungen.

Der Vorstand des Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich setzt sich ab dem 09.03.2017
wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Herr Hans-Jürgen Vollmar
2. Vorsitzende Frau Ulrike Kloft
1. Geschäftsführerin Frau Regina Zschornack
2. Geschäftsführer z.Zt. nicht besetzt
1. Kassierer Herr Peter Philippen
2. Kassierer Herr Peter Löckenhoff

Hans-Peter Vollmar
1. Vorsitzender

Liebe Mitglieder des Bürgervereins, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, auf der Jahreshauptversammlung
am 09. März 2017 hat Frau Erika Prill, wie sie sagte, „die Leitung des Bürgerverein Unterrath 1909 und
Lichtenbroich e. V. in jüngere Hände“ übergeben.
Auf Vorschlag des Vorstandes bin ich von der Versammlung als ihr Nachfolger zum 1. Vorsitzenden des
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V. gewählt worden.
Zu meiner Vorstellung:
Ich bin im April 1960 geboren und lebe die gesamte Zeit in Düsseldorf. Vor ca. 20 Jahren bin ich mit meiner Frau Sabine nach Unterrath gezogen.
Berufl ich bin ich als Betreuer für die Buchhaltungssoftware eines Dienstleistungsunternehmens tätig. Ich habe eine erwachsene Tochter.
Über meine Frau, die damalige 1. Geschäftsführerin, bin ich 2009 als Fotograf für die Veranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen in die aktive Vereinsarbeit eingestiegen. Im April 2009 wurde ich Mitglied im Bürgerverein.
Meine Vorstandsarbeit begann im Jahr 2012 als 2. Kassierer. Seit 2016 war ich als 2. Vorsitzender tätig.
Der neue Vorstand des Bürgerverein wird versuchen, die erfolgreiche Arbeit von Erika Prill fortzuführen. Ziel der Arbeit ist es unter anderem, die Sorgen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in Lichtenbroich und Unterrath bei Politik und Verwaltung anzusprechen und Lösungen zu erreichen.
Ich hoffe auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Ihr
Hans-Jürgen Vollmar


Laudatio für Erika Prill am 09.03.2017
vorgetragen von unserem Ehrenvorsitzenden Karlheinz Kürpig
Liebe Erika, mir ist heute als Ehrenvorsitzender eine besondere Aufgabe zu teil geworden und zwar für Dich diese Laudatio zu halten.
Als ich noch 2. Vorsitzender war, bist Du am 01.08.1989 in den Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. eingetreten. Du bist somit 28 Jahre Mitglied im Bürgerverein und solange kennen wir uns.
Bereits im März 1995 hast Du den Entschluss gefasst als 2. Vorsitzende im Bürgerverein Vorstandsarbeit zu übernehmen.
Diese Position hast Du 11 Jahre und zwar von 1995 bis 2006 innegehabt. Schon im Jahre 2000 tat sich für Dich eine schwere Zeit auf.
Da ich seit dem Jahre 1993 nicht mehr als 1. Vorsitzender tätig war, und mein Nachfolger im Juli 2000 verstorben ist, hast Du kommissarisch auch den 1. Vorsitzenden vertreten.
Im März 2001 wurde ein neuer 1.Vorsitzender gewählt. Dieser trat zum 31.12.2003 zurück und wieder hast Du kommissarisch den 1. Vorsitzenden vertreten.
Im März 2004 wurde wieder ein neuer 1. Vorsitzender gewählt. Auch er musste dieses Amt im Juni 2005 aufgeben, so dass Du wieder kommissarisch bis zur Neuwahl im März 2006 für beide Ämter die Vorstandsarbeit übernehmen musstest.
Zu der Wahl im März 2006 war nicht mehr viel Überzeugungsarbeit zu leisten, Dich als 1. Vorsitzende vorzuschlagen, da Du inzwischen 2 Jahre und 9 Monate bereits die Aufgaben des 1. Vorsitzenden hervorragend mit erledigt hast.
Deine gesamte Vorstandsarbeit beträgt
11 Jahre 1. Vorsitzende
11 Jahre 2. Vorsitzende
davon 2 Jahre und 9 Monate 1. und 2.Vorsitzende
22 Jahre hast Du insgesamt den Verein als Vorsitzende geführt.
Du hast in der Tat viel für die Bürger Unterraths und Lichtenbroichs getan und Dir viele Verdienste erworben. Diese heute im einzelnen aufzuführen würde den Rahmen sprengen.
Da wir uns seit nunmehr 28 Jahren kennen und immer für die Bürger in Unterrath und Lichtenbroich eingetreten sind, haben wir viel im Bereich unserer Möglichkeiten geschaffen.
Kaum einer kann das besser einschätzen wie ich. Immer wenn Du Rat brauchtest, hast Du mich angesprochen und wir konnten immer unkompliziert und schnell die anstehenden Probleme lösen.
Wir können nicht ohne Stolz uns darüber freuen, dass Du schon seit vielen Jahren unser Mitglied bist und viele Jahre unsere Vorsitzende warst.
Mit Worten allein kann man Dir nicht danken aber, allein Deine verbindliche, positive, charmante und überzeugende Art der Darstellung der Situation bei Versammlungen zeichnet Dich aus.
Es ist schwer eine so gute Vorsitzende zu ersetzen. Wir hoffen, dass auch Du Deinem Nachfolger die gleiche Unterstützung zu Teil werden lässt, wie auch Du sie durch mich erhalten hast.
Der Vorstand schlägt der Versammlung vor Frau Erika Prill für Ihre erworbenen Verdienste zur Ehrenvorsitzende
zu ernennen.
Dieser Vorschlag wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.
Im Namen des Vorstandes und der Mitglieder ernennen wir Dich mit sofortiger Wirkung zur Ehrenvorsitzenden im Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. KHK


Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Generationswechsel im Bürgerverein

Nach 11 Jahren Vorsitzende im Bürgerverein habe ich, wie viele es schon vernommen haben, mein Amt in jüngere Hände gelegt. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen bedanken, die mir in dieser Zeit zur Seite standen, mit mir gemeinsam vieles erreicht haben. Oftmals war es nicht leicht alles durchzusetzen. Vieles ist uns aber gelungen. Mein Dank gilt ganz besonders meinem Team, die immer an meiner Seite standen.
Ganz herzlichen Dank an die Bezirksvertretung 6, die immer da war, wenn ich Rat brauchte. Erwähnen möchte ich aber auch die AGD. Mit Herrn von Kries, dem Vorsitzenden, haben wir es geschafft, die Klinke - mein Sorgenkind - wieder zu neuem Leben zu erwecken.
Der Abschied fi el mir nicht leicht, aber ich weiß, meine ehrenamtliche Arbeit in gute Hände gegeben zu haben. Ich wünsche dem neuen Vorstand von ganzem Herzen eine ebenso gute Zusammenarbeit. Immer nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“
Ehrenvorsitzende Erika Prill


Ehrung langjähriger Mitglieder
Im Rahmen unserer Jahreshauptversammlung am 09. März 2017 hat der Vorstand langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Bürgerverein geehrt.

für 50 Jahre:
Herr Hans Dahmen

für 40 Jahre:
Herr Dr. Heinz Bremer
Frau Ilse Brock
Herrn Josef Brock
Herrn Heinz Haas
Herrn Norbert Hüsson
Herrn Rudolf Krell
Frau Gerda Künast
Herrn Rudolf Marci
Frau Käthe Wilges

für 25 Jahre:
Frau Marlis Bleyer
Herrn Hans-Joachim Hohmann
Frau Petra Hohmann
Herrn Friedhelm Holtermann
Herrn Robert Irsen
Herrn Rolf Klapdor
Herrn Heinrich Langshausen
Frau Otti Langshausen
Herrn Emil Meisen
Frau Klara-Elisabetz Sader
Frau Karin Schaile-Holtermann
Herrn Rainer Schulmeister
Frau Helga Targas
Herrn Siegfried-Erich Targas
Frau Lieselotte Weber
Herrn Wolfgang Weber

Wir danken allen Jubilaren und hoffen auf viele weitere gemeinsame
Jahre im Dienste des Bürgervereins.

2017-2

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017
am Donnerstag, 09. März 2017 um 19.30 Uhr, Antoniusheim, Kürtenstr. 160

Tagesordnung
01 Eröffnung und Begrüßung
02 Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung 2016
(abgedruckt in diesem Heft)
03 Bericht des Vorstandes
04 Kassenbericht
05 Bericht der Revisoren
06 Aussprache über die TOP 3 bis 5
07 Entlastung des Vorstandes
08 Wahl eines Wahlleiters
09 Wahl der/des 1. Vorsitzenden für 1 Jahr
10 Wahl der/des 2. Vorsitzenden
11 Wahl der 1. Geschäftsführerin / des 1.Geschäftsführers
12 Wahl der 2. Geschäftsführerin / des 2. Geschäftsführers für 1Jahr
13 Wahl der 1. Kassiererin / des 1. Kassierers
14 Wahl einer Revisorin / eines Revisors
15 Nachwahl von 2 Beisitzer für ein Jahr
16 Beitragsanpassung für 2018
17 Anträge
18 Verschiedenes

Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen dem Vorstand lt. §7 Abs. 5 unserer Satzung spätestens fünf Werktage vorher vorliegen.
Diese Einladung gilt nach § 7 Abs. 4 unserer Satzung als rechtsverbindlich. Sie gilt ebenfalls für Familienangehörige, die Mitglieder des Bürgervereins sind. Bitte zeigen Sie als Mitglied oder als Vertreter der uns korporativ verbundenen Vereine Ihr Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie an der  Jahreshauptversammlung teil.
Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die Möglichkeit, Ihren Beitrag (11,– Euro für Mitglieder und 3,– Euro für Familienangehörige) bei unseren Kassierern zu entrichten. Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen unsere Konten:
Stadtsparkasse Düsseldorf, IBAN: DE56300501101004809305 BIC: DUSSDEDDXXX
Commerzbank AG, IBAN: DE54300800000483083000 BIC: DRESDEFFXXX
zur Verfügung.
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Ingrid und Frank Bingen
Lichtenbroicher Weg 214, 40472 Düsseldorf
Petra und Martin Olepp
Brackelerstraße 43, 40472 Düsseldorf


Wir trauern um die Mitglieder
Renate Alich *9. Oktober 1937 † 19. November 2016
Hans Weyen *6. Januar 1935 † 18. Januar 2017


Nachruf
Ende November 2016 ist der langjährige Bezirksvorsteher
des Stadtbezirks 6,
Herr Egon Schünke,
im Alter von 87 Jahren gestorben.
Seit der Gründung der Bezirksvertretung im Jahre
1975 gehörte er diesem Gremium an.
Von 1980 bis 2003 war er Bezirksvorsteher.
Er war über die Parteigrenzen hinaus geachtet und
beliebt.
Für die Belange des Bürgervereins hatte er immer
ein offenes Ohr. Soweit es ihm möglich war, hat er
bei der Umsetzung der Wünsche und Forderungen
des Bürgervereins mitgewirkt.
Herr Egon Schünke war ein sehr integrer Mensch
mit viel Empathie.
Der Vorstand des Bürgervereins und die Heimatblattredaktion
wird ihn stets in guter Erinnerung behalten
und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.



Ehrenamtliche Helfer dringend gesucht

Liebe Mitglieder,
in dem größten Bürgerverein unserer Stadt, mit ca. 1.000 Mitglieder, kann der Vorstand nicht allein die Vielfalt der Aufgaben bewältigen.
Wir möchten alle aus der Generation „60plus“ ansprechen und für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Zwar sind schon jetzt viele Mitglieder im Ehrenamt tätig, aber es gibt doch immer noch den Einen oder Anderen, der frisch aus dem Berufsleben kommend nach einer Aufgabe, einer neuen Herausforderung sucht und sich dementsprechend einbringen will.
Nur ein Beispiel: Im vorletzten Jahr haben wir 4 Mitglieder, die beim Heimat-Blatt-Versand und beim Verteilen an die Mitglieder tätig waren, durch Krankheit oder Tod verloren. Diese Tätigkeit fällt nur alle 2 Monate an und dauert etwa 2 Stunden.
Wir suchen Mitglieder mit Freude am Mitmachen, die Lust darauf haben etwas zu tun, für sich und für andere.
Wenn Sie uns unterstützen wollen, besuchen Sie uns in unserer monatlichen Versammlung. Termin und Versammlungsort fi nden Sie auf der ersten Innenseite im Heimatblatt.
Sollten Sie nicht an unseren Versammlungen teilnehmen können, aber trotzdem mitmachen wollen?
Überhaupt kein Problem! Dann übermitteln Sie uns einfach Ihre Kontaktdaten per Post, Telefon, Fax oder E-Mail.
Es würde mich freuen, wenn ich Ihr Interesse geweckt habe und sich zum Mitmachen bereit erklären. In Vorfreude auf die Zusammenarbeit,
verbleibe ich mit herzlichen Grüßen
Karlheinz Kürpig Ehrenvorsitzender

Unsere Kontaktdaten sind:
Karlheinz Kürpig
Kehler Str. 23 · 40468 Düsseldorf
Telefon 42 62 32 · Fax 418 07 03
E-Mail: karlheinz.kuerpig@gmx.de

Aus der Bezirksvertretung 6 Mörsenbroich — Rath — Unterrath — Lichtenbroich

Auf Nachfrage der Bezirksvertretung, wie viele im Stadtbezirk 6 öffentlich geförderte Wohnungen ab 2000 errichtet wurden und wie viele im gleichen Zeitraum aus der öffentlichen Förderung herausgefallen sind, teilte die Verwaltung mit, dass ab 2000 mit öffentlicher Förderung 340 Wohnungen gebaut wurden. Bis einschließlich
Ende 2015 sind allerdings aus der öffentlichen Förderung 3110 Wohnungen herausgefallen.

Ausweislich der Berichterstattung in der Lokalpresse sind die Stellen des OSD zur Zeit mit ca. 25 % unterbesetzt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit des OSD in Düsseldorf und in den Bezirken. Die Verwaltung wurde gebeten mitzuteilen, welche Maßnahmen unternommen werden, um die Einsatzstärke und die Einsatzfähigkeit des OSD wieder zu erhöhen. Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass derzeit stadtinterne Auswahlverfahren laufen und beabsichtigt ist, vakante Stellen mit sich jetzt noch in der Ausbildung befi ndlichen Anwärtern zu besetzen, nachdem diese ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden haben.

in Lichtenbroich und Unterrath wird jeweils eine genehmigte Spielhalle betrieben. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass die Betriebsräume im baurechtlichen Sinne geeignet sind. Darüber hinaus muss der Inhaber der Spielhalle zuverlässig im Rechtssinne sein. Der Verwaltung sind derzeit keine Probleme mit den Spielhallen, den Betreibern der Spielhalle oder dem Umfeld der Spielhallen bekannt.

Anwohnerinnen, Vereine, Einzelhandel oder andere ansässige Institutionen können sich bei der bevorstehenden Etappe der Tour de France in Düsseldorf einbringen. Dies ist sogar von der Stadt gewünscht. Bei Bedarf mögen sich Interessenten bei der Stadt Düsseldorf melden unter Duesseldorf.de .

Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung die Aufstellung eines Fahrradständers am Flughafenbahnhof Ausgang West. Am zweiten Ausgang des Flughafenbahnterminals werden die Fahrräder von ihren Besitzern am Geländer des Fußweges angeschlossen. Dies führt dazu, dass die Räder Fußgänger und andere Radfahrer behindern. Ein großer Fahrradständer oder Fahrradunterstand könnte dieses Problem beheben.

Ebenfalls einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, den Fahrradständer am Bahnhof Unterrath S in Stand zu setzen und dafür zu sorgen, dass diese für die Bürger und Bürgerinnen zugänglich sind. Der Abstellplatz auf der Ostseite müsste nämlich neu gestrichen und vom Wildwuchs befreit werden. Am Ständer des Abgangs des Fußweges fehlt eine Stange. Die am Brückengeländer abgestellten Räder zeigen, dass auch die Anzahl der Plätze überprüft werden muss. Der Fahrradständer an der Bushaltestelle, neben dem Restaurant, ist meistens durch Fahrzeuge zugestellt und nicht zugänglich.

In verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterkunft in der Nießdonk wurden den Anwohnerinnen und Anwohnern die Bereitschaft der Verwaltung signalisiert, zusätzlich zur Tempo 30 Zone, weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu ergreifen. Auf Nachfragen hat sich die Verwaltung von diesen Zusagen distanziert. Die Verkehrssituation hat sich durch die Flüchtlingsunterkunft in der Sackgasse maßgeblich durch Anlieferungsverkehr und Zufahrt der Mitarbeiter etc. geändert. Maßnahmen über die Tempo 30 Zone hinaus sind daher zur Sicherheit, insbesondere der Kinder in dem Gebiet zwingend erforderlich.
Demgemäß bat die Bezirksvertretung die Verwaltung einstimmig zu prüfen, mit welchen zusätzlichen Maßnahmen in der Nießdonk eine Verkehrsberuhigung erreicht werden kann.

Auf der Klaus-Bungert-Straße 7 ist der Neubau eines Bürogebäudes mit Tiefgarage geplant. Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des qualifi zierten Bebauungsplans Nr. 5382/029, der ein Kerngebiet ausweist und unter anderem Baugrenzen, Grundflächenzahl und Geschossfl ächenzahl festsetzt.
Geplant ist die Errichtung eines 7-geschossigen Bürogebäudes mit ca. 6.700 m2 Bruttogeschossfl äche und einer eingeschossigen Tiefgarage. Das Bauvolumen soll 32.557 m3 betragen. Das Dach weist eine Dachterrasse sowie in den Randbereichen eine extensive Dachbegrünung aus.
Für das Bauvorhaben sind die Erteilungen von Befreiungen erforderlich und zwar unter anderem hinsichtlich der Bauweise, der zulässigen Grundfl ächenzahl, Überschreitung der Baugrenzen der Tiefgarage. Das festgesetzte Schalldämmmaß der Fassaden wird zudem nicht eingehalten. Sämtliche Abweichungen hält die Verwaltung für städtebaulich vertretbar. Für das Vorhaben ist der Nachweis von ca. 91 Stellplätzen erforderlich. Die  erforderlichen Stellplätze sollen überwiegend in der Tiefgarage nachgewiesen werden. Insgesamt sollen ca. 106 Stellplätze geschaffen werden. Die Bezirksvertretung beschloss mehrheitlich die Erteilung der erforderlichen
Befreiungen und die Zulassung der Abweichung.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

OFFENE PETRUSKIRCHE Am Röttchen 10
An jedem 1. Mittwoch im Monat ist die Petruskirche für jeden Interessierten von 15 – 18 Uhr geöffnet.
Besucherinnen und Besucher können sich den Kirchenraum anschauen, zur Ruhe kommen, abschalten, die Stille genießen, beten oder die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ansprechen, die ihnen zuhören. Wenn der Wunsch besteht, kann ein Gespräch mit einem Seelsorger vermittelt oder ein Hausbesuch organisiert
werden. Für weitere Anregungen und Fragen haben wir ein offenes Ohr.
Diese Einladung ist an alle Menschen gerichtet, die einen Ort der Besinnung und der Ermutigung suchen. Wir würden uns sehr über ein reges Interesse an diesem neuen Angebot freuen. Was erwartet Sie, außer einer Tasse Kaffee, noch?
An manchen Tagen wird Klavier- oder Orgelmusik zu hören sein. Wir suchen auch noch weitere Musikanten! Möchten Sie vielleicht mal Ihr Instrument in so einem schönen großen Raum erklingen lassen?
Ansprechpartnerin ist Dietgard Kittner, Tel. 423 09 52

Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Verfahren zum Erhalt oder zur Umrüstung von bestehenden Gaslaternen im Stadtbezirk 6

Die Verwaltung wurde mehrheitlich gebeten, bei der Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 10.12.2015 (TOP 38)- „Energieeffi ziente und historische Straßenbeleuchtung“ folgende Vorgaben des Ratsbeschlusses und der Bezirkssatzung, insbesondere der sich daraus ergebenden Rechte der Bezirksvertretung zu beachten:

- Die Verwaltung wird gebeten, keinerlei Umrüstung durchzuführen, diesbezügliche Aufträge zu vergeben oder sonst einzuleiten, ohne dass zuvor die Bezirksvertretung 6 ihre positive Zustimmung zu der jeweiligen Maßnahme überhaupt sowie der Art und Weise der Umrüstung, insbesondere in der einzusetzenden/zu erhaltenden Masten,
Mastenköpfe und Lichtelemente erteilt hat.

- Die Verwaltung wird gebeten, den Entwurf zur Abgrenzung der Erhaltungsbereiche, in denen der dauerhafte Betrieb der gasbetriebenen Straßenbeleuchtung im Stadtbezirk 6 sicherzustellen ist, erst dann dem Rat vorzulegen, nachdem die Verwaltung der Bezirksvertretung 6 ihren Entwurf einschließlich sämtlicher ihn tragender Unterlagen, zur Prüfung, Beratung und Kommentierung zur Verfügung gestellt und eventuelle Änderungsvorgaben der Bezirksvertretung berücksichtigt hat.

- Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen und die Ergebnisse darüber vorzulegen, ob und wie es technisch sowie fi nanziell möglich und vertretbar ist, bei der Umrüstung von historischen Gasleuchten die vorhandenen Masten und Leuchtenköpfe im Sinne einer Bewahrung der ortstypischen Erscheinung der Leuchten sowie für die Gasleuchten typische Leuchtwirkung durch den Einsatz moderner LED-Technik erhalten werden (Buchstabe c des Ratsbeschlusses).

- Die Verwaltung wird gebeten, dass bei erneuerungsbedürftigen Stromleuchten aufgrund des niedrigen Energieverbrauchs anstelle von Natriumdampfhochdruck möglichst direkt auf LED umgerüstet wird (Buchstabe d des Ratsbeschlusses).

- Die Verwaltung wird gebeten (Buchstabe f des Ratsbeschlusses) vor Umrüstung der Laternen die betroffenen Bürger über die tatsächlichen Kosten sowie auch die jeweiligen umlagepfl ichtigen Kostenanteile nach § 8 Kommunalabgabengesetz NRW zu informieren.

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

2017-1

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Michael und Ursula Pützhofen
Asternweg 40, 40468 Düsseldorf
Christian Visser
Lemgoer Weg 38, 40468 Düsseldorf



Wir trauern um die Mitglieder

Rosemarie Schröder *15. März 1936 † 6. September 2016
Gerhard Töpfer *24. Juni 1930 † 20. November 2016



Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V. zum Jahreswechsel 2016/2017

Sehr geehrte Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger, liebe Vereinsmitglieder!

Ich blicke auf ein turbulentes Jahr 2016 mit vielen traurigen und schrecklichen Ereignissen zurück, die das Sicherheitsgefühl der Bürger in Deutschland und in der Welt massiv beeinflusst haben.

Es kam zu Anschlägen u.a. in Rouen, München, Nizza, Istanbul und Orlando mit einer Vielzahl von Todesopfern und Verletzten. Ich hoffe inständig, dass die hiermit wohl in Zusammenhang stehenden kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und auch anderenorts möglichst schnell beendet werden, damit das
Blutvergießen sein Ende nimmt.

Auch die Sorge um die Flüchtlinge und ihre Integration beherrschte in 2016 in verschiedenerlei Hinsicht die öffentliche Diskussion und Aufmerksamkeit. Den meisten von Ihnen sind noch die Berichte über die Vorgänge in der Silvesternacht in 2016 gut in Erinnerung, wobei ähnliche Übergriffe leider über das ganze Jahr hinweg der Presse zu entnehmen waren! Es sind zwischenzeitlich von der Politik verschiedenste Instrumentarien
angeschoben worden, die hoffentlich zu einer angemessenen Versorgung der Flüchtlinge und einem möglichst aggressionsfreien Zusammenleben mit Bevölkerung hier in Deutschland und auch in Europa führen werden.

Ein ganz wichtiges Thema in Europa war das Referendum in Großbritannien, dass den „Brexit“ vorsieht. Niemand kann heute die Folgen eines solchen Austritts wirklich realistisch vorhersagen, wobei man natürlich auch nicht weiß, wie die Schotten und Nordiren sich in Zukunft verhalten werden.

International rechneten wohl die wenigsten von Ihnen damit, dass Donald Trump die amerikanische Präsidentenwahl gewinnt. Wir haben einen äußerst populistisch geführten Wahlkampf, ja besser gesagt eine fragwürdige Wahlkampfshow miterleben können. Unter dem Aspekt „There‘s no business like showbusiness....“ bin ich davon überzeugt, dass vieles von dem, was Donald Trump im Wahlkampf gesagt und angekündigt hat, nicht tatsächlich auch später umgesetzt werden wird.

Sportlich gab es im abgelaufenen Jahr drei Highlights. Wir hatten tolle olympische Spiele in Rio de Janeiro. Die Spiele der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich haben die meisten von Ihnen mit Spannung verfolgt. Nico Rossberg hat trotz der engen Aufholjagd seines Team-“Konkurrenten“ schlussendlich die Nase vorne gehabt und ist Formel 1-Weltmeister geworden.

Wenn ich mich nun den Ereignissen in unserem schönen Unterrath und Lichtenbroich zuwende, so erinnere ich mich zunächst an die vielen Überfälle hier im Düsseldorfer Norden auf ältere Frauen. Es ist einfach nur feige und zugleich brutal, wie die Täter vorgehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Polizei die Verantwortlichen möglichst schnell dingfest machen wird und diese hart bestraft werden.

Auch das Thema „Gas-Laternen“ beherrschte die lokale Diskussion und Politik. Der Bürgerverein setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Gas-Laternen erhalten werden, da sie praktisch ein Kulturgut sind und in den Stadtteilen den mit ihnen gewachsenen Straßenzügen bei Nacht wie aber auch am Tag ihren unnachahmbaren Charakter geben.

Bei meinen ewigen „Sorgenkind“ Klinke gibt es einen positiven Fortschritt zu vermerken. Leider ist es nicht gelungen, in der Klinke wieder eine Gastronomie anzusiedeln. Der Schandfleck Klinke wird jedoch endlich der Vergangenheit angehören, da ein Architekt dort ein Büro eröffnen wird. Dass es dazu gekommen ist, verdanken wir nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit der A. G. D. — insbesondere dem neuen Vorsitzenden Herrn
Bernhard von Kries, der die Nachfolge des zuvor seit 30 Jahren amtierenden Herrn Dr. Edmund Spohr angetreten ist.

Unser obligatorischer Jahresausflug führte uns im abgelaufenen Jahr nach Haltern am See und war er dank hervorragender Organisation meines Vorstandskollegen Peter Philippen natürlich ein großer Erfolg.

Auch in 2016 fand Ende November wieder ein Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des TUS-Nord statt. Der Bürgerverein war selbstverständlich wieder mit einem eigenen Stand vertreten, an dem selbst- gebackenes für einen guten Zweck feilgeboten wurde. Ich möchte mich bei allen Helfern, die die leckeren Sachen gebacken und am Stand verkauften, ganz herzlich bedanken.

An dieser Stelle darf ich auch meinen Dank für die gute Zusammenarbeit der Bezirksvertretung 6 aussprechen. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei unserem Heimatblatt-Team, die das „Sprachrohr Unterraths“ bei Wind und Wetter an unsere Mitglieder austragen. Gleichfalls gilt mein Dank unseren Inserenten, die die fi nanzielle Umsetzung dieses Mediums erst ermöglichen.
In eigener Sache möchte ich — für viele vielleicht überraschend — „Adieu“ sagen. Zur Jahreshauptversammlung im März 2017 werde ich mein Amt als erste Vorsitzende zur Verfügung stellen und Platz machen für die jüngere Generation. Dieser Schritt fällt mir nicht leicht, weil ich in den vergangenen 11 Jahren als erste Vorsitzende „Bürgerverein gelebt habe“. Die Arbeit für diesen Verein war für mich eine besondere Herzensangelegenheit, die
mir mein Rentnerdasein interessant, spannend und teilweise auch recht aufregend beschert hat. Es war für mich eine tolle Zeit mit vielen facettenreichen Begegnungen, gelungenen Veranstaltungen und unterschiedlichsten Aktionen, an die ich mit gebührenden Stolz und vielleicht auch ein wenig Wehmut zurückdenken werde. Selbstverständlich bin ich natürlich jederzeit bereit, mit meiner Erfahrung und meinen Enthusiasmus der neuen Vereinsführung unterstützend zur Seite zu stehen.

Ich danke für Ihr Vertrauen, das sie mir in all den Jahren entgegengebracht haben, und sage auch Danke an meine Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit.
Allen Bürgerinnen und Bürgern aus Unterrath und Lichtenbroich sowie allen Vereinsmitgliedern wünsche ich auch im Namen des Vorstandes ein gesegnetes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2017.

Erika Prill
1. Vorsitzende des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V.


Aus der Bezirksvertretung 6 Mörsenbroich — Rath — Unterrath — Lichtenbroich

Einstimmig, bei zwei Enthaltungen wurde die Verwaltung gebeten, die 7 Wohnungen im Bereich Zeisigweg / Am Roten Haus, soweit sie sich ohne größere Investitionen herstellen lassen, an Studenten oder anerkannte
Flüchtlinge zu vermieten.

An der Kreuzung Kalkumer Straße / Thewissenweg / Ulmenstraße / An der Piwipp kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und unnötigen Rückstaus, weil Autofahrer immer wieder versuchen, teilweise unter Nötigung der entgegenkommenden Fahrzeugen gegen die Vorschrift des § 9 Abs. 4 Satz 2 StVo hinter dem Gegenverkehr abzubiegen.
Die Verwaltung wurde daher einstimmig gebeten, nachfolgende Vorschläge zur Erhöhung der Sicherheit an dieser Kreuzung zu prüfen:

• Eine geeignete Hinweisbeschilderung für den von der Kalkumer Straße und der Ulmenstraße kommenden Verkehr, um ihn auf das heute geltende Abbiegen vor dem entgegenkommenden Fahrzeug zu erinnern.
• Die Erneuerung und Verbesserung der Fahrbahnmarkierung, die die Spuren deutlich voreinander her führt.
• Weitere, über reine Fahrbahnmarkierung hinausgehende Bodenmarkierungen.

Die Kreuzung Eckenerstraße / Am Roten Haus / Kreuzung Zufahrt zur Flughafenstraße dient als Ausfahrt für die Fahrzeuge der neu eröffneten Feuerwache 5. Größere Feuerwehrfahrzeuge können nicht ohne Probleme in die Eckenerstraße abbiegen, da sie über den Rand der Verkehrs- / Fußgängerinsel fahren müssen. Die Verwaltung wurde daher einstimmig gebeten, zu prüfen, ob die Fußgängerinsel an der Kreuzung so umgestaltet werden kann, dass größere Feuerwehrfahrzeuge ohne Probleme von der Flughafenstraße links in die Eckenerstraße abbiegen können. Die Insel sollte von der Mitte heraus nach links auf einer Fläche von ca. 5 Metern abgefl acht werden.

- Des weiteren wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu prüfen, wie auf der ehemaligen Sportplatzfl äche an der Herdecker Straße der dringend benötigte Quartiersparkplatz oder eine Quartiersgarage für die angrenzende D-Zug-Siedlung realisiert werden kann, da die vorgesehene Kita dort nicht gebaut wird und die Fläche jetzt als Schulbaugewerbefl äche erst einmal nicht genutzt wird.

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider


Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


2016-6

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Inge und Heinz-Peter Hoffmann,
Oldenburger Straße 22, 40468 Düsseldorf
Angelika und Rudolf Lendrath,
Wilseder Weg 62b, 40468 Düsseldorf
Andreas Junge,
An der Golzheimer Heide 70, 40468 Düsseldorf


Wir trauern um unsere Mitglieder
Klaus Goldbach * 21. März 1937 † 21. August 2016
Ursula Savoni * 8. November 1935 † 17. September 2016
Bernd Ständer * 14. Juli 1945 † 10. Oktober 2016


Aus der Bezirk svertretung 6
Mörsenbroich — Rath — Unterrath — Lichtenbroich
Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 20.04.2016 gebeten zu prüfen, ob die Möglichkeit besteht eine direkte Busverbindung zwischen Düsseldorf-Rath und Düsseldorf-Lichtenbroich
einzurichten.
Die Verwaltung teilt hierzu Folgendes mit:
Eine direkte Verbindung zwischen Lichtenbroich und Rath besteht aktuell mit der Linie 776, die vom Flughafenbahnhof kommend über Unterrath S und Rath Mitte bis zur Haltestelle Mercedesstraße im 60-Minuten-Takt verkehrt. Der Nahverkehrsplan 2010 — 2015 sieht für diese Linie eine Taktverdichtung in der Hauptverkehrszeit auf einen 20-Minuten-Takt vor.
Für eine verbesserte Direktverbindung von Lichtenbroich nach Rath bietet sich aus Sicht von Verwaltung und Rheinbahn eine Änderung des Linienweges der Linie 776 an. Die Linie 776 könnte zwischen den Haltestellen
Im Schlank und Unterrath Kirche nicht wie bisher über Unterrath S, sondern über den Lichtenbroicher Weg mit Bedienung der Haltestelle Mintarder Weg/Bezirkssportanlage geführt werden. Die direkte Verbindung zwischen Unterrath S und Rath Mitte ist weiterhin über die Linie 730 gegeben.
Verwaltung und Rheinbahn schlagen vor, die Linienwegänderung der Linie 776 zur Schaffung einer verbesserten Direktverbindung zwischen Lichtenbroich und Rath als Maßnahme in den derzeit in der Aufstellung befi ndlichen Nahverkehrsplan-Entwurf aufzunehmen. Die Einbringung des NVP-Entwurfs in den OVA ist für die  Oktober-Sitzung geplant.

Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 25.11.2015 gebeten, die Errichtung einer Buslinie z.B. von der Kalkumer Straße/Eckenerstraße in Richtung Flughafen und Airport City über die Kalkumer Straße, Flughafen, Maritimplatz, Klaus-Bungert-Straße und Peter-Müller-Straße zu prüfen und ggf. alternative Streckenführungen anzubieten. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass diese Linie in einem möglichst kurzen Takt von 10 Minuten in den Kernzeiten verkehrt.
Die Verwaltung teilt hierzu Folgendes mit:
Die in dem Antrag vorgeschlagene Buslinie über die Kalkumer Straße zum Flughafen Terminal würde parallel mit zu den Linien 705, 707 und 760 verkehren. Aus dem Bereich Unterrath besteht derzeit das Angebot mit der Buslinie 760 in der Hauptverkehrszeit montags — freitags alle 20 Minuten den Flughafen in der Direktverbindung ab Unterrath (S) bzw. Eckenerstraße zu erreichen. Fahrgäste aus dem Bereich Nordfriedhof/An der Piwipp haben seit dem Fahrplanwechsel zum 21.02.2016 mit den Straßenbahnlinien 705 (alle 20 Minuten) und Linie 707 (alle 10 Minuten) die Möglichkeit, an der Haltestelle „Eckenerstraße“ die Buslinie 760 zum Flughafen zu erreichen.
Eine ÖPNV-Anbindung der Bereiche Klaus-Bungert-Straße und Peter-Müller-Straße wurden bei der damaligen Planung von Airport City aufgrund der vorgesehenen Nutzung der Bebauungen nicht vorgesehen. Für eine verbesserte ÖPNV-Anbindung des Bereiches Klaus-Bungert-Straße / Peter-Müller-Straße bietet sich aus Sicht von Verwaltung und Rheinbahn an, dass die Buslinie 760 die Erschließung von Airport City mit übernimmt. Die Linie 760 könnte dazu von Unterrath kommend über die Kalkumer Straße – Flughafen Terminal – Peter-Müller-Straße – Klaus-Bungert-Straße – Flughafenstraße – Am Roten Haus und weiter über den bisherigen Linienweg geführt werden. In Gegenrichtung würde die Linie 760 aus Richtung Freiligrathplatz kommend ab Flughafenstraße weiter über die Klaus-Bungert-Straße – Peter-Müller-Straße – Flughafenstraße und weiter über den bisherigen Linienweg geführt werden. Im westlichen Teil der Klaus-Bungert-Straße könnte eine Kaphaltestelle durch den Rückbau von ca. 4 Stellplätzen und Vorziehen des Bordes eingerichtet werden.
Der Fahrplantakt der Linie 760 entspricht der aktuellen Fahrgastnachfrage. Die Rheinbahn wird die Entwicklung beobachten und bei entsprechender Nachfrage das Fahrplanangebot anpassen.
Verwaltung und Rheinbahn schlagen vor, die Linienwegänderung der Linie 760 zur Anbindung zur Airport City als Maßnahme in den derzeit in der Aufstellung befi ndlichen Nahverkehrsplan-Entwurf aufzunehmen. Die Einbringung des NVP-Entwurfs in den OVA ist für die Oktober-Sitzung geplant.
Herr Kals hatte die Verwaltung in der Sitzung der Bezirksvertretung 6 am 18.05.2016 um Beantwortung folgender Zusatzfrage gebeten:
Ist der Verwaltung der extrem schlechte bauliche Zustand des Objektes „Theodorstraße 366“ bekannt und wenn ja, aus welchen Gründen wurden in den vergangenen Jahren keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen?
Die Verwaltung teilt hierzu Folgendes mit:
Das Gebäude Theodorstraße 366 ist eine städtische Immobilie mit acht Wohnungen, die sich zwischen 2001 und 2012 in der Verwaltung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWD) befand. Als das Gebäude Anfang 2001 an die SWD übergeben wurde, war es bereits freigezogen. Eine Vermietung ist nach 2001 aufgrund des baulichen Zustandes nicht mehr erfolgt. Die SWD hat nach eigenen Angaben in der Zeit von 2001 bis 2012 Sicherungsmaßnahmen am Abrissobjekt durchgeführt.
2012 wurde die Immobilie in die Verwaltung des Amtes für Gebäudemanagement überführt. Das Haus wurde Mitte 2012 aufgrund statischer Mängel an der Fassade eingerüstet, um zu verhindern, dass sich Fassadenteile
lösen und auf den Gehweg oder die Straße herabfallen.
Im Rahmen der Neuaufstellung der SWD hat diese ab 1. Juni 2016 wieder die Zuständigkeit übernommen. Die SWD plant den Abriss des vorhandenen Gebäudes und einen Neubau. Zwischenzeitlich wurde ein Bauantrag
zur Errichtung eines Wohngebäudes mit fünf Wohneinheiten gestellt, die sämtlich im Förderweg A gefördert werden sollen. Nach Angaben der SWD werden Abriss und Neubau rund 1,2 Millionen Euro kosten.
Die Verwaltung teilt mit, dass die Planungen einer Kindertageseinrichtung – provisorisch und auch dauerhaft – auf der ehemaligen Sportplatzfläche Herdecker Straße aufgegeben wurden und derzeit geprüft
wird, ob auf dieser Fläche ein Schulneubau realisiert werden kann.
Quelle: Bezirksvertretung 6

Abschied von Unterraths ältester Druckerei.
Die seit Jahren bestehende Druckerei Ritter, Inhaber Lutz Moog, hat seine Pforten geschlossen. Durch die schwere Erkrankung von Herrn Moog kann er leider seine Arbeit nicht mehr machen.
Wir alle bedauern das sehr. Gerade wir von der Redaktion unseres Heimatblattes, die wir über Jahre immer bestens zusammen gearbeitet haben, vermissen die Zusammenarbeit besonders. Wir wünschen Herrn Moog von ganzem Herzen eine baldige Genesung. Auch seiner Familie von uns allen alles Gute.
Die Redaktion sowie der Vorstand des Bürgervereins
Bereits in der Vergangenheit hat uns Herr Wolfram Overkott von der Druckerei Alles! Satz-Druck-Werbung bei der Produktion unseres Heimatblattes sowie Herrn Moog bei seinen Druckerzeugnissen geholfen und nun auch seine Nachfolge angetreten. Er ist bereits seit über 20 Jahren in Derendorf mit seiner Druckerei vertreten und produziert unter anderem den „derendorfer“, das Heimatblatt der Derendorfer Jonges sowie von der Visitenkarte über Geschäftsdrucksachen eigentlich alle anfallenden Druckprodukte.

Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Immer auf dem Laufenden bleiben?
Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Anmeldung Newsletter“ an buergerverein@unterrath-lichtenbroich.de
und wir informieren Sie über aktuelle Termine und Änderungen zu unseren Veranstaltungen.
Wir werden Ihre E-Mailadresse nur zu diesem Zweck verwenden.
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2016-5

Wir begrüßen unser neues Mitglied
Karl-Heinz Dornbach
Am Stock 61, 40472 Düsseldorf


Wir trauern um die Mitglieder
Helmuth Albers *24. März 1944 † 17. Juli 2016
Wolfgang Blum *18. September 1949 † 24. Juli 2016
Ruth Schönerstedt *20. August 1932 † 2. März 2016
Karl Müller *14. März 1929 † 3. Juli 2016
Berichtigung der Todesanzeige:
Werner Ehlen *26. Mai 1932 † 27. Februar 2016


Unser Ehrenmitglied Heinz Günther Baumgarten wurde am 29.07.2016 90 Jahre alt.

Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Gaslaternen ja oder nein die Bezirksvertretungen entscheiden
Düsseldorf gehört zu den wenigen Städten, die noch ein funktionierendes und intaktes Gaslaternennetz haben. In anderen Städten wie Frankfurt und Berlin ist der Abriss schon beschlossen. Deshalb wird unsere Stadt bald
die einzige weltweit sein, in der dieses gut funktionierende Zeugnis unserer Industriekultur noch existiert.
Der Rat der Stadt Düsseldorf hat am 10. Dezember 2015 beschlossen, dass die Bezirksvertretungen entscheiden werden, in welchen Gebieten die Gaslaternen erhalten bleiben. Wir setzen uns dafür ein, dass möglichst viele unserer Wohngebiete das stimmungsvolle Gaslicht behalten dürfen. Dafür gibt es gute Gründe: - Die Umrüstung der Gaslaternen ist unwirtschaftlich.
Die erforderlichen Investitionen sind zu hoch, als dass sie sich in einem vernünftigen Zeitraum amortisieren würden. Nicht zuletzt deshalb bezeichnet der Bund der Steuerzahler die Umrüstungspläne als Verschwendung. Außerdem müssen die Anlieger einen großen Teil der Kosten tragen.
- Die Umrüstung bringt keine nennenswerte Entlastung der Umwelt. Das hat auch der B.U.N.D. in einer Presseerklärung unterstrichen. CO2 lässt sich viel sinnvoller und kostengünstiger dadurch einsparen, dass die vielen veralteten elektrischen Leuchten durch LED ersetzt werden.
- Der Erhalt der Gaslaternen ist ein gelebtes Stück Nachhaltigkeit. Die zum Teil über 100 Jahre alten Gaslaternen können bei ordentlicher Wartung noch viele Jahre unsere Straßen mit ihrem warmen Licht erhellen. Die  Versorgung mit Ersatzteilen aus deutscher Produktion ist nur dann ein Problem, wenn man eines daraus machen will. Zum Thema Gaslicht gibt es noch viel zu sagen. Wir fordern Sie deshalb auf, sich selbst ein Bild zu machen. Jetzt ist die Zeit, sich zu informieren und Einfluss zu nehmen. Wenn die Bagger anrollen, ist es zu spät, mit den Bezirksvertretern zu sprechen.
Initiative Düsseldorfer Gaslicht — Bürger für den Erhalt aller Gaslaternen! c/o Cleffmann/Eickelkamp -
Sybelstraße 22a · 40239 Düsseldorf

PRRESSEMITTEILUNG DES BÜRGERVEREINS UNTERRATHER&LICHTENBROICH
In der Mitgliederversammlung des Bürgervereins Unterrath & Lichtenbroich am 9. Juni 2016 hat sich der Bürgerverein geschlossen für einen Erhalt der gesamten Gaslaternen in Unterrath & Lichtenbroich ausgesprochen. Die Gaslatemen sind für den Verein ein wichtiges Kulturgut und ein Stück Düsseldorfer
Stadtgeschichte. Die Vorsitzende, Frau Erika Prill, betonte in der Versammlung ausdrücklich „der Verein
ist politisch völlig neutral und unabhängig“. Nach dem Reichsheimstättenverein Düsseldorf-Unterrath
(RVDU) hat sich somit der zweite Bürgerverein in Unterrath für einen vollständigen Erhalt der historischen
Beleuchtung entschieden und dies der Bezirksvertretung signalisiert.


Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich

 Während der Sommerzeit steigt der Unmut bei Anwohnern, Institutionen, Vereinen und Geschäftsinhabern gegen unliebsame Flughafenparker. Die Parkfirmen reagieren sehr unseriös. Sie parken systematisch freie Parkplätze in den Quartieren zu und dehnen sie immer wieder weiter aus.
Ganze Straßenzüge waren aufgrund der Brückentage zuletzt durch Flughafenparker blockiert. Das Amt für Verkehrsmanagement wird während der Sommer- und Herbstferien wieder eine 24 Stunden Parkregelung in den selben Gebieten wir im Vorjahr vornehmen. Der OSD wird im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten die
betroffenen Gebiete überwachen. Für die Stadt ist es schwierig Flughafenparker zu identifizieren. Eine gewerberechtliche Maßnahme gegen Parkfirmen, die den öffentlichen Parkraum missbrauchen ist nicht möglich. Damit es jedoch für die Parkfirmen beschwerlicher wird, werden die Halter von Fahrzeugen mit auswärtigen Kennzeichen ermittelt und darauf hingewiesen, dass ihr Fahrzeug nicht wie vereinbart auf einem bewachten Parkplatz oder in einem Parkhaus geparkt wurde. Es wird auf die Möglichkeit einer Anzeige gegen die Parkfirma hingewiesen. Aufgrund dieser Problematik hat die Bezirksvertretung 6 mit einem interfraktionellen an die Verwaltung kurzfristig zu prüfen, ob die 2008 getroffene Entscheidung, die bestehenden Bewohnerparkgebiete nicht mehr zu erweitern, vor dem Hintergrund der inzwischen entstandenen Flughafenparkersituation überdacht und um die Gebiete, die bis 2015 mit einer Anti-Flughafenparkerbeschilderung versehen wurden, erweitert werden müssen. Für die Übergangszeit bis zur Entscheidung wurde die Verwaltung gebeten, erst einmal keine endgültige Beschilderung aufzustellen und die bisherigen Anti-Flughafenbeschilderungen sowie deren Überwachung weiterhin zumindest in den Ferienzeiten sicherzustellen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sind die Bereiche u. a. zwischen Lichtenbroicher Weg ab Kürtenstraße bis Im Schlank, Parkflächen im Bereich Wanheimer Straße, Parkflächen am Tiefenbroicher Weg nördlich der A 44 in den Ferienbeschilderungen zu integrieren und hier außerhalb der Ferien entsprechende Beschilderungslösungen umzusetzen sowie nachhaltig zu überwachen.

Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 20.04.2016 gebeten zu prüfen, ob die Möglichkeit besteht eine direkte Bußverbindung zwischen Düsseldorf Rath und Düsseldorf Lichtenbroich einzurichten.
Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass das derzeitige Fahrplanangebot der aktuellen Nachfrage entspreche. Verwaltung und Rheinbahn AG sehen keinen Handlungsbedarf das Fahrplanangebot auf der Linie 729 zu verdichten. Die Rheinbahn AG wird die Entwicklung des Fahrgastaufkommens beobachten und ggfs. das Fahrplanangebot entsprechend der Fahrgastzahlen anpassen.

Auf Nachfrage der Bezirksvertretung, ob die Beleuchtung der Fußgängerweg beidseitig An der Piwipp ausreichend ist, nahm die Verwaltung wie folgt Stellung: Die Ausleuchtung durch die vorhandenen Gasbeleuchtungsanlagen ist beidseitig unzureichend und liegt deutlich unterhalb der Anordnung der DIN 13201. Die sicherer Benutzung erfordert vom Verkehrsteilnehmer eine der Beleuchtung angepasste Verhaltensweise. Aufgrund des Moratoriums zur Gasbeleuchtung werden bis zur Beschlussfassung über die Fortschreibung des Masterplanes keine Anpassungen durchgeführt. Der Bezirksvertretung stehe es jedoch frei, eine Verbesserung
der Beleuchtung im Rahmen der Beratung zum Masterplan einzufordern, die dann, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, als DIN-gerechte Beleuchtung mit elektrischen Anlagen beiderseits auszuführen wäre.

Die jüdische Gemeinde plant den Aufbau eines Gymnasiums im Schulzentrum an der Borbecker Straße 25. Bis
die Schule die Räumlichkeiten dort beziehen kann, soll befristet für die Dauer von 2 Jahren das jüdische Gymnasium Teilflächen des bestehenden Bürogebäudes an der Theodorstraße 297 beziehen. Der Schulbetrieb soll mit dem Schuljahr 2016/2017 mit insgesamt 8 Klassen und und 216 Schüler beginnen. Da bereits für die Nutzung als Büro eine Befreiung erteilt wurde und die Schulnutzung die übrigen Büronutzung nicht beeinträchtigt, wird dem Antrag der jüdischen Gemeinde auf Nutzungsänderung von Büro und Schule stattgegeben.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

2016-4



Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Detlef Brünenberg und Ingeborg Brünenberg-Klaus
Cloppenburger Weg 42, 40468 Düsseldorf



Jahresausfl ug des Bürgervereins am Samstag, dem 3. September 2016 nach Haltern am See
Wir laden Sie herzlich zu unserem diesjährigen Jahresausfl ug ein. Wir fahren um 9.30 Uhr am „zentrum plus“
Kalkumer Straße / Ecke Eckener Straße los. Gegen 11.00 Uhr werden wir unser Ziel erreichen. Zunächst machen wir einen Rundgang durch die Stallungen und das Hof-, Traktor-und Cadillac-Museum. Nach dem reichhaltigen Mittagessen aus hofeigener Herstellung besteht die Möglichkeit, einen Spaziergang durch den Rosen-, Rhododendron- und Tierpark zu machen. Tänzerinnen und Tänzer können ab 15.00 Uhr das Tanzbein schwingen oder Sie können gemütlich einen Kaffee trinken. Gegen 17.00 Uhr werden wir dann wieder die Rückfahrt nach Düsseldorf antreten.
Der Fahrpreis beträgt für Mitglieder 35,00 Euro und für Nichtmitglieder 40,00 Euro. In dem Preis sind die Busfahrt,
die Eintrittspreise sowie das Mitttagessen enthalten.
Die Platzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der Zahlungseingänge.
Überweisen Sie den Fahrpreis bitte auf das Konto des Bürgervereins DE56 3005 0110 1004 8093 05

Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.

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Ehrung für Erika Prill
Auf dem Jahresempfang der Bezirksvertretung 6 am 10. April 2016 wurde Erika Prill, Vorsitzende des  Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V., die Ehrenauszeichnung der Bezirksvertretung 6 übergeben.
Der Text auf der Urkunde lautet: „Als sichtbaren Ausdruck des Dankes und der Würdigung ihrer langjährigen und anerkennenswerten Tätigkeit im Stadtbezirk 6 die Ehrenauszeichnung der Bezirksvertretung 6 zu verleihen.“
In der Laudatio von Bezirksbürgermeister Ralf Thomas wurde ihr besonderer Einsatz für den Bürgerverein hervorgehoben: Im Jahr 1995 übernahm Sie das Amt der 2. Vorsitzenden und seit 1998 ist sie auch Mitglied der Heimatblatt-Redaktion, dem Mitteilungsblatt, welches alle 2 Monate in einer Aufl age von 3.000 Stück über die wichtigen Belange in Unterrath berichtet. Seit 2004 ist Frau Prill 1. Vorsitzende des Bürgervereins. In ihrer Zeit wurde für den Erhalt des Behindertenschwimmbades St. Josef gekämpft und das Blumenparadies im Kartäuserpark geschaffen. Auch bei der Gestaltung des Platzes an der „Klinke“ war Erika Prill aktiv. „Ein besonderes Anliegen ist es ihr, sich um die wirklichen Probleme, wie z.B. ÖPNV Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten und auch das neue Schwimmbad aktiv zu kümmern. Sie ist Sprachrohr und Kummerkasten
zugleich. Frau Prill hat sich zeit ihres Lebens als „Unterratherin“ verstanden und sich stets für heimatliche Belange
in und über die Stadtteilgrenzen von Unterrath hinaus eingesetzt!“, so Ralf Thomas in seiner Laudatio weiter.
Neben Frau Prill wurde ebenfalls Heinz Schulten von der St. Sebastianus Schützenbruderschaft e.V. Düsseldorf-Unterrath mit  der Ehrenauszeichung der Bezirksvertretung 6 ausgezeichnet.
Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V. gratuliert beiden Geehrten herzlich.
Hans-Jürgen Vollmar
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Ih. Budde


Aus der Bezirk svertretung 6
Mörsenbroich — Rath — Unterrath — Lichtenbroich
• Die Bezirksverwaltungsstelle 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 16.03.2016 gebeten zu prüfen, ob in Lichtenbroich, Am Stock 1 – 5, Glascontainer aufgestellt werden können.
Die Verwaltung nahm hierzu wie folgt Stellung:
Eine Erweiterung des Altkleidercontainer-Standortes am Stock um Container für Altglas hält das Umweltamt nicht für sinnvoll. Aus Lärmschutzgründen gelten für Altglascontainer größere Mindestabstände zur Wohnbebauung (12 Meter) als für Altpapier- oder Altkleidercontainer. Am Standort Am Stock kann dieser Abstand nicht eingehalten
werden.
Die Entfernung zum Dickhausweg 6, wo die nächsten Altglascontainer stehen, beträgt lediglich 350 m. Dort ist zugleich die nächste Einkaufsmöglichkeit. Daher ist es grundsätzlich möglich, das Altglas beim nächsten Einkauf mitzunehmen.
• Aus diesem Grunde konnte dem Antrag nicht entsprochen werden.
• Die Bezirksvertretung beschloss weiterhin die Finanzierung mehrerer Projekte aus eigenen Mitteln. Im Einzelnen:
• Karthause-Hain-Grundschule 4.700,00 Euro für die Anschaffung von Bänken und Sitzgruppen auf dem Schulhof
• Katholische Grundschule am Rather Kreuzweg 17.000,00 Euro für den Kauf von 25 iPad‘s
• Stadtbücherei Rath 2.454,00 Euro zur Förderung des Erwerbs von Lese- und Informationskompetenz mittels digitaler Technik.
• Jugendfreizeiteinrichtung Ekkehardstraße 3.000,00 Euro für die Ausweitung des Projektes „Gesunder Garten“.
• Rather Familienzentrum 1.800,00 Euro für die Durchführung der Rather Kulturwochen 3. – 19. September.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Die Derendorfer Jonges feiern groß
DERENDORF Der rührige Heimatverein wurde 60 Jahre
Von Helga Meister
Wo fängt Derendorf an und wo hört es auf? Offi ziell hat es 20 000 Einwohner, aber die Grenzen zu Pempelfort und Golzheim sind in den Köpfen fl ießend. Deshalb kümmern sich die Derendorfer Jonges um alle drei Stadtteile. Ihnen geht es um Rat und Tat. Sie zeichnen sich durch ein Engagement aus, das vielen Heimatvereinen längst abhandengekommen ist. Heute feiern sie Geburtstag. Auf den Tag genau vor 60 Jahren fand die Gründungsversammlung statt.
Der Verein begleitete die rasante Entwicklung von Derendorf
Kein Stadtteil hat sich in den letzten Jahrzehnten derart verändert wie dieses ehemalige Therenthorpe, das als „Dorf in den Bäumen“ in einer Urkunde des Stifts Kaiserswerth von 1100 erwähnt wurde. Ein Gang durch das neun Hektar große, einstige Industrie-Areal von Rheinmetall ist frappierend. Aus den Plänen für ein „nördliches Derendorf“ sind eine „Unternehmerstadt“ und eine Wohnlandschaft geworden. Und das Kasernengelände, fast nebenan, erstrahlt gleichfalls in neuem Glanz. In
jedem der Werkstattverfahren saßen die Derendorfer Jonges mit am Tisch und gaben Anregungen.
Die Probleme werden mit einem taktischen Geschick gelöst
Die Derendorfer Jonges unter Charly Meyer wie seinem Sohn Martin Meyer besitzen das Taktgefühl, um Probleme zu lösen und Projekte zu retten. Den Protestlern, die sich gegen das Victoria-Gebäude wendeten,
haben sie sich nicht angeschlossen. Stattdessen gründeten sie einen Förderverein zur Erhaltung des alten Golzheimer Friedhofs. Die Victoria beteiligte sich an einer Stiftung mit einer Einlage von 700 000 Euro. Die
Stadt steuerte 300 000 Euro bei. Nun können die „Jungens“ jedes Jahr 30 000 Euro für den Erhalt der Grabmale ausgeben. So retten sie den historischen Friedhof. Ähnlich klug gingen sie beim Marstallgiebel vor, diesem barocken Zeugnis der Hofkunst unter Jan Wellem. Sie sprangen dem Architekten und emeritierten Professor Klaus Pfeffer zur Seite und überreichten schließlich einen Scheck über 15 000 Euro zu Sanierung des Giebels an Oberbürgermeister Thomas Geisel. Gleichzeitig gelang es ihnen, den Giebel unter Schutz stellen zu lassen. Das ist eine besondere Leistung, denn normalerweise werden keine beweglichen Gegenstände unter Schutz gestellt.
Die Buscher Mühle lädt alljährlich zu einem erholsamen Fest ein
Und: Ohne die Jonges wäre die Buscher Mühle vermutlich längst vergammelt. Sie ließen das Gebäude sanieren. An allen Ecken und Enden sammelten sie Gelder. Und nun bieten sie der Bevölkerung ein Erholungsgebiet mit selbst angelegtem Garten, neuer Fassadengestaltung, historischem Wasserrad und Mahlwerk an. Die Mühlenfeste gehören zum Schönsten, was Düsseldorf zu bieten hat. Dann feiern sie sich auch selbst. Und Baas Martin Meyer pfl egt in solchen Situationen zu sagen: „Wir sind ein wunderbares Team, auf das man sich
verlassen kann.“ Der Verein hat 250 Mitglieder, darunter viele junge Leute. Der Baas ist 42 Jahre alt, das Vorstandsmitglied Alexander Stehr sogar unter 30. Es versteht sich, dass sie zum Jubiläum auch die Jugend bitten, mit einer Modenschau aus den letzten 60 Jahren.
JUBILÄUM
FEST Die Derendorfer Jonges haben am 9. Mai 2016 zum 60-jährigen Bestehen in den Barbarasaal eingeladen. Es begrüßte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Für den verstorbenen Karlheinz Wismer, der ursprünglich als ehemaliger Baas die Laudatio halten sollte, ist Bernhard von Kries eingesprungen, der neue Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine.
PROGRAMM
Tanzgarde der katholischen Jugend und Frank Küster mit Band.
www.derendorferjonges.de
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Meister

Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath 1933
6. Pfl anzentauschbörse 2016
Am Samstag, 23. April 2016 hat der Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath 1933 die 6. Pfl anzentauschbörse vor dem Gebäude Eckener Str. 1 veranstaltet.
Es wurden auch die in Unterrath und Lichtenbroich ansässigen Kleingartenvereine mit eingeladen. Von den Bürgern wurden diese 2 Stunden von 11:00 bis 13:00 Uhr zur allgemeinen Zufriedenheit genutzt. Dieses Mal hatten wir viele Bodendecker, Stauden und Gehölze angeboten. Kleine Ableger von Zimmerpfl anzen wurden auch an die Besucher gerne abgegeben. Bis zum nächsten Jahr wird wohl alles gut gewachsen sein.
Im DRK zentrum plus gab es einen leckeren Eintopf mit Wursteinlage sowie Getränke. Viele Leute machten davon reichlich Gebrauch.
Das Wetter spielte auch mit, es war trocken und nicht zu kalt. Wir hoffen, dass sich im nächsten Jahr mehr Leute von den Kleingartenvereinen beteiligen.
GBVU • H. Conrady • Auf den Geisten 18 • 40468 Düsseldorf Fon: 0211-410702
E-Mail: gartenbauverein-unterrath@gmx.de Internet: www.gartenbauverein-unterrath.de


2016-3

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Detlef Brunnenberg und Ingeborg Brunnenberg-Klaus
Cloppenburger Weg 42, 40468 Düsseldorf


Wir trauern um Mitglieder
Werner Ehlend * 26. Mai 1932 † 27. Februar 2016
Ursula Miewaldt * 08. August 1926 † 20. März 2016
Dr. med. Jörg Friedrich Reiff * 31. Mai 1945 † 3. Februar 2016

Jahresausflug des Bürgervereins am Samstag, dem 3. September 2016 nach Haltern am See

Wir laden Sie herzlich zu unserem diesjährigen Jahresausflug ein. Wir fahren um 9.30 Uhr am „zentrum plus“
Kalkumer Straße / Ecke Eckener Straße los. Gegen 11.00 Uhr werden wir unser Ziel erreichen. Zunächst machen wir einen Rundgang durch die Stallungen und das Hof-, Traktor- und Cadillac-Museum. Nach dem reichhaltigen Mittagessen aus hofeigener Herstellung besteht die Möglichkeit, einen Spaziergang durch den Rosen-, Rhododendron- und Tierpark zu machen. Tänzerinnen und Tänzer können ab 15.00 Uhr das Tanzbein schwingen oder Sie können gemütlich einen Kaffee trinken. Gegen 17.00 Uhr werden wir dann wieder die Rückfahrt nach Düsseldorf antreten.
Der Fahrpreis beträgt für Mitglieder 35,00 Euro und für Nichtmitglieder 40,00 Euro. In dem Preis sind die Busfahrt,
die Eintrittspreise sowie das Mitttagessen enthalten.
Die Platzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der Zahlungseingänge. Überweisen Sie den Fahrpreis bitte auf
das Konto des Bürgervereins DE56 3005 0110 1004 8093 05


Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Geschäftsbericht 2015

Der Bürgerverein erfreut sich auch im 106. Jahr seines Bestehens großer Zustimmung in der Bevölkerung. Zum Jahresende 2015 betrug die Mitgliederzahl 715.
Ein fester Bestandteil im Terminkalender des Vorstands ist die Reinigung des Folklorebrunnens im März jeden Jahres durch das Marine-Tambour-Corps Unterrath.
Im Mai 2015 ging der für Unterrath zuständige und beliebte Polizeibeamte Heinz-Werner Moog in seinen wohlverdienten Ruhestand. Am 10.09.2015 wurde Herr Ralf Pasinski von unserem Polizeipräsidenten, Herrn Norbert Wesseler, in der Mitgliederversammlung des BUL als zuständiger Polizeibeamter für Unterrath vorgestellt.
Der Sturm Ela, der am Pfi ngstmontag 2014 im Stadtgebiet Düsseldorfs sehr großen Schaden angerichtet hat, hat leider auch in unserem Stadtteil kräftig zugeschlagen. Am 27. März 2015 wurden auf dem Unterrather Friedhof, in Anwesenheit von Bezirksstellenleiter Ralf Hagelüken, Bezirksvorsteher Ralf Thomas und Frau Silke Thyssen vom Gartenbauamt, 4 Lindenbäume und 30 Sträucher neu gepfl anzt, die von Unterrather Vereine gespendet wurden. Auch der BUL spendete hierzu das Geld für einen Baum und der Anpflanzung.
Die Jahresfahrt des BUL führte uns am 22.08.2015 zu dem Nordrhein-Westfälischen Landesgestüt Warendorf. Das Landesgestüt ist das Zentrum der Pferdezucht, des Reitsports und der Ausbildung für den Beruf des Pferdewirt. Nach der Besichtigung und dem Mittagessen besuchten wir den Maximilianpark in Hamm, der uns zu wunderschönen Spaziergängen  einlud. Die Fahrt endete um ca. 19:00 Uhr vor der Begegnungsstätte. Ein herzliches Dankeschön an Peter Philippen, der uns einen vergnüglichen Tag gestaltet hat.
Im April/Mai 2015 veranstaltete der BUL einen Fotowettbewerb mit dem Thema: die Narzissenwiesen im Kartäuser-Park. Die Beteiligung war sehr groß, sodass die Jury die Qual der Wahl hatte, drei Bilder für die Preisvergabe auszusuchen. Hierbei muss erwähnt werden: jedes Foto hätte einen Preis verdient.
Aus jahrzehntelanger Verbundenheit spendet der BUL den Kartäuser Mönchen für deren vielfältige Aufgaben 500,00 Euro. Vor 51 Jahren zogen die Kartäuser Mönche von Unterrath in das Allgäu. Die Verbindung zwischen dem Orden und dem Stadtteil ist aber nie ganz abgebrochen. Und das ist zwei unternehmungslustigen Herren zu verdanken. Denn die beiden Freunde Josef Trost und Alfred Hundorf besuchen regelmäßig das Kloster Marienau im Allgäu. Bisher haben sie dort auch immer Mönche angetroffen, die früher in Unterrath gelebt haben. Jetzt ist leider der letzte Unterrather Bruder gestorben. Aber wir werden dennoch weiterhin den Kontakt zum Kloster pfl egen und unsere Besuche fortsetzen, sagte Herr Josef Trost. Die Herren Josef Trost und Alfred Hundorf
werden die Spende des BUL bei ihrem nächsten Besuch persönlich übergeben.
Im Rahmen ihres jährlich stattfi ndenden Sommerfestes am 05.09.2015 erhielt Frau Regina Seidel, Leiterin der Begegnungsstätte „zentrum plus/DRK Unterrath“, vom BUL eine Spende von 100,00 Euro. Frau R. Seidel bedankte sich hierfür herzlich.
Als Geschenk für die Advent- und Weihnachtszeit spendet der BUL dem Alten- und Pfl egeheim „Königshof“ einen Tannenbaum. Aufstellen und schmücken zum „Weihnachtsbaum“ erfolgt durch die Mitarbeiter der Einrichtung.
Der von den Unterrather Einkaufstrümpfen ausgerichtete Unterrather Weihnachtsmarkt am Sa, 28. und So, 29. November 2015, auf dem Gelände und in der Turnhalle des TUS, Düsseldorf-Nord, war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer (alles Ehrenamtler) und auch die Besucher waren zufrieden. Der Weihnachtsmarkt in Unterrath war sehr gut besucht. Liebevoll verzierte Buden, festlich beleuchtete Tannenbäume und der Duft von allerhand weihnachtlichen Leckereien lockte am Wochenende viele Unterrather auf ihren Weihnachtsmarkt. Auch der BUL war mit einem Weihnachtsstand vertreten. Hier wurde selbstgebackenes Spritzgebäck und Weihnachtsstollen
verkauft. Mitglieder des BUL und des Vorstandes haben dieses Gebäck liebevoll hergestellt. Auf dem Gelände
des TuS - Düsseldorf Nord fanden sich viele Buden und Stände, an denen Holzschnitzereien und Dekoartikel angeboten wurden. In der Turnhalle waren allerhand Stände aufgebaut, an denen Spielzeug, Schmuck und selbstgemachte Konfi türe verkauft wurde. Auf einer Bühne wurde weihnachtliche Live-Musik gespielt. Ebenfalls im Innern der Halle fand sich der bei Kindern vermutlich beliebteste Stand: die Kerzenwerkstatt. Wer Lust hatte, konnte dort seine eigene Kerze gestalten und anschließend mit nach Hause nehmen. Die Erlöse kommen zu einem großen Teil Einrichtungen im Stadtteil zugute.
Während des ganzen Jahres traf sich der Vorstand mindestens zweimonatlich, um über aktuelle Anliegen zu beraten und zu beschließen. Über seine Arbeit informierte der Vorstand regelmäßig im „Heimatblatt“, welches weiterhin zweimonatlich erscheint, sowie in den monatlichen Mitgliederversammlungen, in denen darüber hinaus unterschiedlichste Referenten über ihre Themen berichten, aber auch einfach nur der Kontakt untereinander gepfl egt wird, z. B. beim Gänseessen oder der Weihnachtsfeier.
Eine weitere wichtige Aufgabe des Vorstands besteht in der Pfl ege guter Kontakte zu benachbarten Vereinen, der Aktionsgemeinschaft  Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine sowie politischen und kommunalen Gremien. Hier vertraten Vorstandsmitglieder den Bürgerverein über das ganze Jahr auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen. Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem Vorstand, der an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön sagt.
R.S.


Vorstandswahlen des Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
In der Jahreshauptversammlung des BUL, am 10.03.2016, im Antoniusheim, Kürtenstr. 160, Düsseldorf,
standen turnusgemäß Vorstandswahlen an. Es waren lt. Anwesenheitsliste 52 stimmberechtigte Mitglieder erschienen.
Es wurden gewählt:
Frau Erika Prill zur 1. Vorsitzenden (Wiederwahl)
Herr Hans-Jürgen Vollmar zum 2. Vorsitzenden (Neuwahl)
Herr Rudolf Schneider zum 2. Geschäftsführer (Wiederwahl)
Herr Peter Löckenhoff zum 2. Kassierer (Neuwahl)
Die Wahl zum 2. Vorsitzenden erfolgte bei einer Stimmenthaltung.
Die übrigen Wahlen erfolgten einstimmig ohne Enthaltungen.

Der Vorstand des Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich setzt sich ab dem 10.03.2016 wie folgt zusammen:
1. Vorsitzende: Frau Erika Prill
2. Vorsitzender: Herr Hans-Jürgen Vollmar
1. Geschäftsführerin: Frau Regina Zschornack
2. Geschäftsführer: Herr Rudolf Schneider
1. Kassierer: Herr Peter Philippen
2. Kassierer: Herr Peter Löckenhoff
Erika Prill
1. Vorsitzende


Die Klinke ist verkauft und gerettet
UNTERRATH Das denkmalgeschützte Haus stand jahrelang leer. Jetzt hat ein Architekt die Immobilie gekauft und will selbst einziehen.
Von Helga Meister
Das Gebäude der Gaststätte Zur Klinke an der Unterrather Straße 56 ist gerettet, wenn auch nicht die historische Gaststätte. Vor einigen Monaten stand das denkmalgeschützte Gebäude zum Verkauf im Internet. Da griff der Düsseldorfer Architekt Gerd Reiter zu. Er kaufte die Immobilie mit seiner Frau Barbara im Dezember. Jetzt fanden die letzten Kaufabwicklungen statt. Reiter will im Gegensatz zu den Plänen des ursprünglichen Eigentümers nicht anbauen.
Architekt zieht selbst ins denkmalgeschützte Haus ein
Im Gegenteil, Reiter wird kleinere Anbauten aus dem 19. Jahrhundert entfernen und die historische Gestalt wieder herstellen. Aber: An ein Restaurant denkt er nicht. Er zieht selbst mit seinem Architektenbüro ein und baut das Wohngebäude um.
Das Restaurant Zur Klinke stand jahrelang leer. Kein Pächter wollte in dieser abgelegenen Gegend das Lokal mieten, zumal die Miete relativ hoch sein sollte. Den Platz vor dem Gebäude hatte die Stadt mit hohem Aufwand sehr liebevoll saniert, aber das denkmalgeschützte Gebäude verfi el. Die Stadt konnte nicht eingreifen, denn die Immobilie ist und bleibt Privateigentum. Mehrere Personen waren im Spiel, bis der Kauf getätigt wurde. So sprach die Vorsitzende des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich, Erika Prill, mit dem neuen Vorsitzenden der AGD, Bernhard von Kries und bat um Hilfe. Er half tatsächlich, indem er seinen Architekturkollegen Reiter ins Spiel brachte. Vorsichtig sondierten Reiter und von Kries bei Erika Prill als des Volkes Stimme, ob man sich an der
Klinke auf ein Lokal festlege. Prill war klug genug einzusehen, dass die „alten Unterrather“ immer älter werden und die jungen Anlieger lieber in der Altstadt feiern. Da sich auch keine Brauerei fi nanziell beteiligen wollte, gab Prill ihre Zustimmung für den Umbau in ein Büro- und Wohnhaus. Prill zur WZ: „Mir geht es um den Erhalt des Denkmals. Nun kommt zum schönen Vorplatz ein schönes, altes saniertes Gebäude. Ich bin heilfroh.“ Inzwischen wurden die Pläne zur Sanierung und Nutzung der Klinke mit dem Denkmalamt abgestimmt. Im März wird der Bauantrag gestellt. Nach der Baugenehmigung will Reiter, wie er im WZ-Gespräch erklärt, noch in diesem Jahr anfangen zu bauen. Als Erstes werden die Anbauten und Schuppen entfernt, um das ursprüngliche Erscheinungsbild wieder herzustellen. Geplant sind außer dem Büro zwei Wohnungen.
Quelle: WZ 19. März 2016 – Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Meister

Bauvorhaben Flüchtlingswohnheim „In der Niesdonk“

Guten Tag Herr Oberbürgermeister,
als einer der Anwohner in Lichtenbroich „Am Stock“, dessen Grundstückan das Gelände grenzt, auf dem Flüchtlingswohnheime in moduler Bauweisefür ca. 500 Menschen gebaut werden sollen, wende ich mich mit meinenSorgen an Sie als erster Bürger der Stadt Düsseldorf.
Wie die Informationsveranstaltung am 29.Februar vor ca. 700 LichtenbroicherBürgern gezeigt hat, geht es der Frau Miriam Koch überhaupt nicht um die Nöte und Sorgen der Bürger, sondern lediglich um das bloße
Bauvorhaben! Lichtenbroich  eine der kleinsten der 49 Düsseldorfer Stadtteile mit ca. 5.000 Einwohnern. Wenn die Bauvorhaben alle in der geplanten Größenordnung durchgezogen werden (Franz-Rennefeld-Weg, Kieshecker Weg und noch kleinere andere), wäre das für Lichtenbroich ein Flüchtlingsanteil von ca. 17%. Das ist eindeutig zu viel, denn der Anteil auf Düsseldorf gesamt liegt nur bei 2%. Das kleine Lichtenbroich wäre total überfordert, die Infrastruktur ist dafür nicht geeignet. Von einer Integration kann überhaupt keine Rede sein. Dieses  Zusammenpferchen von 500 Menschen auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern - in Wirklichkeit sind
es nur 8.000 Quadratmeter nach Abzug der Abstände zur angrenzenden Bahnlinie - in einem Lärmschutzgebiet, das Bauen verbietet, ist unmenschlich für die Flüchtlinge, aber auch im besonderen Maße für die Anwohner.
Und als wäre das noch nicht genug, soll zweigeschossig gebaut werden! Können Sie sich vorstellen, was das für eine Geräuschentwicklung ist additiv zum Flug- und Eisenbahnlärm? Lichtenbroich würde wieder zu einem
sozialen Brennpunkt werden analog zu den 60er Jahren, als Lichtenbroich „Klein Korea“ genannt wurde und „Übergriffe“ zum Tagesablauf gehörten. Daß - so Frau Koch - auch „alleinreisende Halbstarke“ hier unterkommen
sollen, setzt allem noch die Krone auf.
Deshalb mein dringender Appell an Sie als erster Bürger der Stadt, stoppen Sie dieses Bauvorhaben „In der Niesdonk“. Es verbleiben immer noch ca. 500 Flüchtlinge an den anderen Standorten im Stadtteil; und das ist prozentual 5-mal so viel wie in Düsseldorf gesamt.
Ich möchte Ihnen folgenden Vorschlag unterbreiten: Kommen Sie mal raus, um sich „vor Ort“ mit den direkt betroffenen Anwohnern - das sind sowohl deutsche als auch nichtdeutsche Düsseldorfer Bürger - ein Bild zu machen. Ich glaube, Sie verstehen dann die Ängste und Sorgen der Bewohner!
Lassen Sie mich zu guter Letzt noch deutlich klarstellen, dass es mir -
auch uns Anwohnern - um eine klare Personen-Begrenzung für unseren Stadtteil geht, nicht um die Flüchtlinge als solche. Ich habe hier trotz des
aufgekommenen Frustes keine „braunen Äußerungen“ gehört, und das ist auch der Tenor der Lichtenbroicher Bürger.
Bitte bedenken Sie, dass - die Bezirke nicht überbeansprucht werden, - eine Gettobildung vermieden wird und - die Sorgen und Nöte der Bürger ernst genommen werden.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ich freue mich auf einen „vor-Ort-Termin“
Es schrieb:
Karl-Heinz Dornbach,
Am Stock 61, 40472 Düsseldorf, Tel. 0174 - 524 54 10


Flüchtlinge in Lichtenbroich
Im Stadtteil Lichtenbroich ist der Unmut zu spüren. Dorthin sollen 1.000 Flüchtlinge kommen. Angesichts einer Einwohnerzahl von 5.500, entspricht dies einer Quote von 20%. Dies gibt Anlass zur Sorge aus verschiedenen
Gründen. Dies äußerten viele Bürger anlässlich eines Bürgerforums Ende Februar 2016. Zugegen waren ca. 700 Bürger.
Zum einen soll eine 1,5 geschossige Unterkunft nach dem Düsseldorfer Modell entstehen. Die Umgebung ist jedoch von Einfamilienhäusern geprägt. Die Bezirksvertretung setzt sich für die Reduzierung der Geschossfl
ächenzahl ein. Zum anderen ist die Infrastruktur in Lichtenbroich nicht ausreichend sicher gestellt. Das vorhandene Einkaufszentrum entspricht gerade einmal den Mindestanforderungen der Nahversorgung, bezogen auf die vorhandene Einwohnerzahl. Die Jugendfreizeitstätte ist nur provisorisch. Sie besteht aus provisorischen Containern. Die nächste Polizeidienststelle befindet sich in Mörsenbroich.
Vor diesem Hintergrund wird der Bürgerverein sich ebenfalls an den Oberbürgermeister Geisel wenden und ihn bitten, die Planung zu überdenken und eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu fi nden.
Die Redaktion des Heimatblattes.

Hallo,
meine Name ist Phil und ich wohne mit meinem großen Bruder und meinen Eltern zusammen im Stadtteil Unterrath. Ich bin vor 4 Jahren auf die Welt gekommen und durch meine starken Entwicklungsverzögerungen etwas anders als andere Kinder. Warum ich so bin wie ich bin, kann leider keiner so genau sagen. Aber meine Familie sagt immer, ich bin ein super Kerlchen und wie eine Wundertüte. Leider bin ich aufgrund meines Autismus nicht in der Lage zu sprechen und werde zusätzlich über ein Magensonde ernährt. Die Ärzte sind sich sicher, dass eines meiner Gene anders ist, als es sein sollte – und genau das macht mich so besonders wie ich bin!
Letztes Jahr hatte ich das große Glück, mit meiner Familie eine Delfi ntherapie machen zu können und habe dort unglaublich tolle Fortschritte gemacht. Ich traue mich nun endlich zu duschen und auch mal ein Lebensmittel zu probieren, ohne es nicht gleich von mir wegzustoßen. Auch an der Ausübung der Gebärdensprache habe ich
dort endlich Spaß gefunden.
An dieser Stelle auch noch einmal vielen herzlichen Dank an Alle, die uns dabei unterstützt haben. Für viele sind diese Dinge nur „Kleinigkeiten“. Für meine Eltern war dies ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung.
Und genau deshalb hoffen wir, dass ich erneut diese Therapie machen kann und wir Alle noch einmal davon überrascht werden, was in mir steckt. Meine Mama sagt immer: Wir haben keine Angst vor meiner Behinderung,
sondern nur vor meinen großen Potenzial und dass wir den richtigen Moment verpassen, es nicht rechtzeitig aus mir heraus zu kitzeln. Um diesen Traum noch einmal wahr werden zu lassen, würden wir uns über Eure Hilfe und Untersützung sehr freuen. Ganz lieben Dank, dass Ihr mir zughört habt.
Euer Phil
Spendenkonto: Dolphin aid e.V. · Stadtsparkasse Düsseldorf  Kennwort: Phil Mayr
IBAN: DE52300501100020002424 · BIC: DUSSDEDDXXX

Der Bürgerverein Unterrath / Lichtenbroich wird sich an dieser Spendenaktion ebenfalls beteiligen.

Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.

Fragebogen zum Neubauprojekt Unterrather Schwimmbad veröffentlicht 

Wie bei der Mitgliederversammlung im Januar von Herrn Kettler angekündigt, hat die Bädergesellschaft Düsseldorf mbH den Fragebogen zur Bürgerbeteiligung veröffentlicht.
Wer im Internet an der Umfrage teilnehmen möchte, erreicht die Fragen über folgende Adresse: 

https://www.baeder-duesseldorf.de/schaufenster/buergerbefragung/ 

Der Bürgerverein bittet alle Bürgerinnen und Bürger, bei der Umfrage mitzumachen.


Aus der Bezirksvertretung 6

Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich

- Auf Nachfrage der Bezirksvertretung teilte das Bauaufsichtsamt mit, dass derzeit keine Bauanträge oder Bauvoranfragen für die Theodorstraße vorliegen.

- Einstimmig wurde die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob die Taktung der Buslinie 729 von Flughafen Bahnhof über Lichtenbroich zur Nordbrücke verdichtet werden könnte. In absehbarer Zeit wird es einen erheblichen Zuzug nach Lichtenbroich geben. Es werden noch mehr Bürger und Bürgerinnen auf den ÖPNV angewiesen sein. Da die Rheinbahn traditionell sehr, sehr lange braucht, sich auf neue Situationen einzustellen, wäre es wichtig, dieses Thema schnell anzugehen.

- Ferner wurde die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob die Beleuchtung der Fußgängerwege beidseitig an der Piwipp ausreichend ist, um eine sichere Benutzung der Wege zu gewährleisten. Es sollten keine Maßnahmen ohne Rückkopplung mit der Bezirksvertretung durchgeführt werden.

- Sodann wurde die Verwaltung gebeten, auf die Rheinbahn einzuwirken, auf der Linie 707 an Werktagen ausschließlich Fahrzeuge des Typs NF10, ausgelegt für 234 Fahrgäste, einzusetzen oder einen zweiten Fahrzug anzuhängen. Hintergrund der Anfrage ist, dass derzeit auf den Linien 707 fast ausschließlich Fahrzeuge des Typs NF6 eingesetzt werden, die eine deutlich niedrigere Kapazität aufweisen. Die Linie wird aus dem Stadtteil Unterrath in Richtung Schadowstraße und Hauptbahnhof somit stark in Anspruch genommen. Die Bahnen sind – besonders in den Hauptverkehrszeiten - so mit Berufstätigen und Schülern überfüllt, dass die Türen nicht mehr schließen und es vermehrt zu Verspätungen kommt. Für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen mit Rollatoren sowie für Eltern mit Kinderwagen ist nicht ausreichend Platz vorhanden.

- Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung die Verwaltung zu bitten zu prüfen, ob eine Größenreduzierung der
geplanten Unterkunft in der Nießdonk auf maximal 250 Menschen möglich ist. Bei dem Wohngebiet in der Nießdonk handelt es sich um Ein- bzw. Zweifamilienhäuser mit nur einer schmalen Zuwegung. In der Veranstaltung am 29.02.2016 wurde die Unterkunft vorgestellt. Geplant ist eine zweistöckige Unterkunft nach dem Düsseldorfer Modell. Die anliegenden Wohnhäuser sind 1,5 stöckig. Damit sich die Unterkunft in das Wohngebiet einfügt, wurde um Prüfung gebeten, ob nur eine 1 stöckige Anlage umgesetzt werden könne. Gerade auch im Hinblick auf die Brandschutzbestimmungen ließe sich eine 1 stöckige Anlage besser umsetzen. Die Anwohner haben in der
Informationsveranstaltung signalisiert, dass sie diese verminderte Anzahl neuer Nachbarn herzlich willkommen
heißen würden.

- Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung, die Hundeauslaufwiese auf dem Tunneldeckel der A44 aus den Bauunterhaltungsmitteln Teil B „sonstige Gebäude“ in Höhe von insgesamt 13.000,00 € zu finanzieren.

- Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung folgende Maßnahmen der Instandhaltung und Instandsetzung bzw. der Um- und Erweiterungsbauten im Stadtbezirk 6. Schulen:

- An der Golzheimer Heide 120 (KGS St. Bruno Schule): Herrichtung eines Schulsozialarbeiterraumes

- Unterrather Straße 76 (Kartause-Hain-Schule): Austausch der Türen

- An der Golzheimer Heide 120 (Elsa-Brandsträm-Schule/St. Bruno-Schule): Austausch der Türen

- Krahnenburgstraße 15 (Gemeinschafts-Grundschule): Herrichtung eines Schulsozialarbeiterraumes

- An der Golzheimer Heide 120 (Elsa-Brandström-Schule/St. Bruno-Schule): Vernetzung mit W-Lan

- Ammerweg 14 (Jugendfreizeiteinrichtung): Einbau Fensteranlage

- Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung dem Bauantrag Matthiaskirchweg 6 – Umbau einer Ladenpassage mit Anbauten zuzustimmen.
Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes. Der Bebauungsplan setzt unter anderem über baubaren Grundstücksflächen, eine Grundflächenzahl und ein Kerngebiet mit den Läden fest.
Der in der Ladenpassage bereits im Bestand existierende Edeka-Markt hatte bisher eine Verkaufsfläche von 744 qm und soll nun auf eine Verkaufsfläche von 1.027,5 qm erweitert werden.
Der Markt wird somit zu einem großflächigem Einzelhandel im Sinne des § 11 Abs. 3 Nr. 2 der  Baunutzungsverordnung (BauNVO). Die ebenfalls bisher in der Ladenpassage befindlichen kleinflächigen Ladenlokale werden reduziert und anders aufgeteilt. Die aktuellen Leerstände der ehemaligen Pizzeria
und der Post sollen zu Gunsten einer Vergrößerung des Edeka-Marktes sowie einer Bäckerei mit kleinem Kaffeebereich im neugeplanten Wintergartenanbau ersetzt werden. Der Passagendurchgang erhält eine neue Wegeführung. Der Edeka-Markt erhält einen neuen Anbau an der Westfassade, welcher als Lager genutzt werden soll. Durch den geplanten Wintergarten der Bäckerei und dem geplanten Lagerraum kommt es zu  Überschreitungen der überbaubaren Grundstücksfläche. Da für das Bestandsgebäude bereits Überschreitungen des überbaubaren Grundstücksfläche zugelassen wurden und die Fluchten des Gebäudes weiter eingehalten werden, bestehen seitens der Verwaltung keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiung. Durch die geplanten Anbauten kommt es zudem zu einer Überschreitung der festgesetzten GRZ. Bereits mit der Genehmigung der Errichtung des Gebäudes wurde eine GRZ-Überschreitung von 0,21 auf 0,81 zugestimmt. Durch die geplante Maßnahme wird diese nochmals um 0,02 auf 0,83 erhöht. Da es sich lediglich um eine geringfügige Erweiterung handelt, bestehen seitens der Verwaltung auch hier keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiung. Die bestehende Handelsimmobilie soll im Zuge der Vorhabenrealisierung nur unwesentlich vergrößert werden. Zudem ist ein Kerngebiet festgesetzt, das explizit vorwiegend der Unterbringung
von Handelsbetrieben dient. Die Verwaltung stimmt den Befreiungen zu und begrüßt die Erweiterung des Edeka-Marktes, denn das Vorhaben befindet sich im Nahversorgungszentrum Lichtenbroich. Der Lebensmittel-
vollsortimenter ist der Magnetbetrieb des Zentrums und übernimmt eine wesentliche Versorgungsfunktion für den Einzugsbereich des Zentrums. Die Erweiterung des Magnetbetriebs stellt eine Stärkung des Zentrums dar. Aus Sicht der Einzelhandelssteuerung wird das Vorhaben deshalb begrüßt. Auch die Industrie- und Handelskammer stimmt der Erweiterung des Handels zu.
Insgesamt sind mit Bestand und geplanten Änderungen 82 Stellplätze erforderlich. Im Garagengeschoss im 1. Obergeschoss werden 86 Stellplätze nachgewiesen.
Es ist geplant, das Garagengeschoss mittels einer Schranke oder einer Toranlage gegen Dauerparker zu sichern. Satzungsgeschützter Baumbestand ist von dem Vorhaben nicht betroffen.
Die Bezirksvertretung war für die Entscheidung des Vorhabens zuständig, da Befreiungen nach dem Baugesetzbuch erteilt werden sollen und das Grundstück größer als 1000 qm ist.

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

2016-2

E INL ADUNG zur Jahreshauptversammlung 2016 am Donnerstag, dem 10. März 2016 um 19.30 Uhr
Antoniusheim, Kürtenstr. 160

Tagesordnung
01 Eröffnung und Begrüßung
02 Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung
2015 (abgedruckt in diesem Heft)
03 Bericht des Vorstandes
04 Kassenbericht
05 Bericht der Revisoren
06 Aussprache über die TOP 3 bis 5
07 Entlastung des Vorstandes
08 Wahl eines Wahlleiters
09 Wahl der/des 1. Vorsitzenden
10 Wahl der/des 2. Vorsitzenden für 1 Jahr
11 Wahl der 2. Geschäftsführerin / des 2. Geschäftsführers
12 Wahl der 2. Kassiererin / des 2. Kassierers
13 Wahl einer Revisorin / eines Revisors
14 Wahl der Beisitzer
15 Wahl des Ehrenausschusses
16 Verschiedenes

Diese Einladung gilt nach § 7 Abs. 4 unserer Satzung als rechtsverbindlich. Sie gilt ebenfalls für  Familienangehörige, die Mitglieder des Bürgervereins sind. Bitte zeigen Sie als Mitglied oder als Vertreter der uns kooperativ verbundenen Vereine Ihr Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie an der
Jahreshauptversammlung teil.
Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die Möglichkeit, Ihren Beitrag (11,- Euro für Mitglieder und 3,- Euro für Familienangehörige) bei unseren Kassierern zu entrichten.
Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen unsere Konten:
Stadtsparkasse Düsseldorf Commerzbank AG
IBAN: DE56 300501101004 8093 05 IBAN: DE54 3008 0000 0483 0830 00 zur Verfügung.
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V.

Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V. Protokoll der Jahreshauptversammlung
am 12.03.2015 im „Antoniusheim“, Kürtenstraße 160

Anwesend: 45 Mitglieder, It. Anwesenheitsliste Dauer der Mitgliederversammlung: 19:30 bis ca. 21:35 Uhr

TOP 1: Eröffnung und Begrüßung Frau Prill eröffnet die diesjährige Jahreshauptversammlung um 19:40
Uhr und begrüßt die anwesenden Mitglieder, insbesondere den Ehrenvorsitzenden Herrn Karlheinz Kürpig, das Ehrenausschussmitglied Herrn Theo Schneider und den ehemaligen Ratsherrn und Bezirksvorsteher Herrn Jürgen Buschhüter. Es wird festgestellt, dass zu dieser Jahreshauptversammlung ordnungsgemäß und fristgerecht eingeladen wurde. Frau Prill bittet die Anwesenden, sich zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres von den Plätzen zu erheben.

TOP 2: Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung 2014
Das Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 13.03.2014 wurde den Mitgliedern im Heimatblatt Heft 2, März/April 2015 schriftlich mitgeteilt. Das Protokoll wurde von den anwesenden Versammlungsteilnehmern
einstimmig per Handzeichen und Applaus genehmigt.

TOP 3: Bericht des Vorstands
Herr Rudolf Schneider berichtet detailliert über die Arbeit des vergangenen Jahres.

TOP 4: Kassenbericht
Herr Peter Philippen verliest den Kassenbericht. Der Kassenbestand betrug am 01.01.2014 = 27.677,00 Euro,
am 31.12.2014 betrug der Kassenbestand = 24.662,12 Euro. Dies bedeutet eine Abnahme von 3.014,88 Euro.

TOP 5: Bericht der Revisoren
Frau Gisela Wansel berichtet über die mit Herrn Dirk Sültenfuß am 10.03.2015 in Anwesenheit von Herrn Peter Philippen durchgeführte Kassenprüfung und bestätigt eine detaillierte, übersichtliche und ordnungsgemäße Kassenführung.

TOP 6: Aussprache über die TOP 3 bis 5
Frau Prill dankt für die Berichte zu den TOP 3 bis 5 und forderte zur Aussprache auf. Zu den Berichten erfolgen keine Wortmeldungen /Einwände. Herr Buschhüter dankt dem Vorstand für die ehrenamtlich geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

TOP 7: Entlastung des Vorstands
Herr Buschhüter beantragt die Entlastung des Vorstands. Dies wird von den Versammlungsteilnehmern einstimmig per Handzeichen und Applaus angenommen. Zum Zwecke der Durchführung der turnusgemäß stattfindenden Vorstandswahlen leitet die 1. Vorsitzende Frau Erika Prill die Wahlgänge.

TOP 8: Wahl der/des 2. Vorsitzenden
Vorgeschlagen für das Amt der/des 2. Vorsitzenden wird Herr Peter Löckenhoff zur Wiederwahl. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die Wahl erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Herr Peter Löckenhoff nimmt die Wahl an.

TOP 9: Wahl der 1. Geschäftsführerin / des 1. Geschäftsführers
Vorgeschlagen für das Amt der 1. Geschäftsführerin wird Frau Regina Zschornack zur Wiederwahl. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die Wahl erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Frau Regina Zschornack nimmt die Wahl an.

TOP 10: Wahl der 1. Kassiererin / des 1. Kassierers
Vorgeschlagen für das Amt des 1. Kassierers wird Herr Peter Philippen zur Wiederwahl. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die Wahl erfolgt ohne Enthaltung, bei einer Gegenstimme.
Herr Peter Philippen nimmt die Wahl an.

TOP 11: Wahl einer Revisorin / eines Revisors
Vorgeschlagen für das Amt einer Revisorin/eines Revisors wird Herr Josef Trost als Nachfolger für die ausscheidende Frau Gisela Wansel. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die Wahl erfolgt einstimmig
ohne Enthaltung. Herr Josef Trost nimmt die Wahl an.

TOP 12: Wahl einer Beisitzerin / eines Beisitzers
Vorgeschlagen für das Amt einer Beisitzerin/eines Beisitzers wird Frau Gisela Wansel und Herr Dietmar Schäfer. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die Wahl erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Frau Gisela Wansel und Herr Dietmar Schäfer nehmen die Wahl an. Herr Dietmar Schäfer hatte seine schriftliche Zustimmung bereits
vorab an die 1. Vorsitzende Frau Erika Prill abgegeben, da er am Tag der Jahreshauptversammlung nicht anwesend war.

TOP 13: Wahl eines Mitglieds des Ehrenausschusses
Vorgeschlagen für das Amt eines Mitglieds des Ehrenausschusses wird Herr Bernd Zschornack als Nachfolger für den verstorbenen Herrn Hans Spieshöfer. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die Wahl erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Herr Bernd Zschornack nimmt die Wahl an.

Da zu den TOP 8 bis 13 keine geheime Abstimmung beantragt wurde, wurde die Abstimmung per Akklamation durchgeführt.

TOP 14: Verschiedenes
Weihnachtsmarkt 2015
Die Versammlungsteilnehmer des Unterrather Runden Tisches (URT) stellten fest, dass der Unterrather Weihnachtsmarkt 2014, auf dem Gelände und in der Turnhalle des TUS, Düsseldorf-Nord, ein voller Erfolg war. Die Teilnehmer (alles Ehrenamtler) und auch die Besucher waren sehr zufrieden.
Die Versammlungsteilnehmer haben daher beschlossen, dass auch in 2015 am ersten Advent - Wochenende, 28. und 29. November, ein Weihnachtsmarkt auf dem Gelände und in der Turnhalle des TuS Nord stattfinden soll.
Die Planungen für den Weihnachtsmarkt 2015 beginnen bereits im Frühjahr 2015.
Sommerfest 2015
Die Versammlungsteilnehmer des Unterrather Runden Tisches (URT) haben vorgeschlagen, am 13.06.2015 ein Sommerfest auf dem Gelände der St. Bruno Kirche zu veranstalten. Die Vertreter aller teilnehmenden Vereine werden gebeten, sich bis zum nächsten Unterrather Runden Tisch (URT) am 26.03.2015 Vorschläge auszuarbeiten, ob und in welcher Form sie sich beteiligen werden. Der BUL wird an diesem Sommerfest teilnehmen, vielleicht mit einem kombinierten Crepestand/Sektstand.
Helfende Hände
Für das Sommerfest und den Weihnachtsmarkt werden wie immer „Helfende Hände" gesucht. Einsatzbereiche sind: Backen, Standdienst sowie Auf- und Abbau.
Fotowettbewerb Narzissenwiesen im Kartäuserpark
Herr Dietmar Schäfer machte den Vorschlag, einen Fotowettbeweb zu veranstalten. Das Thema lautet: „Blühende Narzissen auf den Wiesen längs des Kittelbachs im Kartäuserpark“. Die schönsten Fotos werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Ehrung der Preisträger erfolgt in der Mitgliederversammlung des BUL am 11.06.2015. Näheres hierzu wird im Heimatblatt Nr.:3/2015 bekannt gegeben.
Baumpflanzung - Unterrather Friedhof
Am 27.03.2015 um 11:30 Uhr wird ein vom BUL gespendeter Baum vom Garten- und Friedhofsamt auf dem Unterrather Friedhof eingepflanzt. Wahrscheinlich wird auch noch ein zweiter oder sogar ein dritter Baum gespendet. Mit dieser Baumspende an die Stadt und den Unterrather Bürger will der BUL helfen den Schaden zu lindern, den der Sturm Ela am Pfingstmontag im Stadtgebiet Düsseldorf angerichtet hat und der leider auch in unserem Stadtteil kräftig zugeschlagen hat.
Wohnhäuser in Lichtenbroich
Über die geplanten Renovierungsarbeiten (Abriss, Neubau, Umbau ?) an den Wohnhäusern der Siedlung „Klein-Korea“ in Lichtenbroich, liegen dem BUL keine Angaben vor - weder von der Bezirksverwaltungsstelle,
Baugenehmigungsbehörde oder der Wohnungsgenossenschaft. Aus diesem Grund können vom BUL keine Anfragen von betroffenen Mietern, oder sonstigen interessierten Bürgern beantwortet werden.
Düsseldorf, den 18.03.2015
Erika Prill         Rudolf Schneider
1. Vorsitzende 2. Geschäftsführer



Wir trauern um unser Mitglied

† Edeltraud Lasarzik
* 25.07.1945 † 07.12.2015


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

Joerg Ischebeck, Eckenerstr. 26
Dr. Therese Manassa, Unterrather Str. 100

Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.

In eigener Sache
Der Beitrag 2016 ist fällig! Bitte überweisen Sie ihren Jahresbeitrag für 2016 auf eines der
folgenden Konten:
Stadtsparkasse Düsseldorf                  Commerzbank AG
IBAN: DE56 300501101004 8093 05    IBAN: DE54 3008 0000 0483 0830 00
BIC: DUSSDEDDXXX                             BIC: DRESDEFFXXX

Neuer Vorsitzender bei der AGB
(Aktionsgemeinschaft der Heimat- und Bürgervereine) Nach 30 Jahren als Vorsitzender der AGB hat Eduard Spohr sein Amt in jüngere Hände gelegt. Für seine Arbeit danken auch wir vom Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich. Dem neuen Vorsitzenden, Bernhard von Kries, selbständiger Architekt, wurde im Grünen
Gewölbe der Tonhalle der Staffelstab vom scheidenden Vorsitzenden überreicht.
Herr von Kries ist Fraktionsvorsitzender der CDU und verfügt über sehr viel Erfahrung in den Themenbereichen Planen und Bauen. In seiner Antrittsrede betonte er, dass er sich auf seine neue Aufgabe freut.
Der bisherige Chef wird nun Ehrenvorsitzender. Der stellvertretende Vorsitzende Felix Droste würdigte noch einmal die Verdienste von Herrn Spohr. Dem neuen Vorsitzenden Herrn von Kries wünschen wir für seine
neuen Aufgaben alles Gute und hoffen auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.
E.P.

Bäderchef zu Gast beim Bürgerverein
Bei der letzten Mitgliederversammlung im Januar 2016 hatte der Bürgerverein den Chef der Bädergesellschaft, Herrn Roland Kettler, zu Gast. Die Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen lies allerdings zu wünschen übrig. Den Bürgern Unterraths, die anwesend waren, wurden die Pläne für das neue Bad vorgestellt.
Der Neubau wird an gleicher Stelle errichtet. Dennoch wird sich einiges ändern. Herr Kettler wies aber auch darauf hin, dass der Ratsbeschluss noch erfolgen muss.
Die Planung für das neue Bad wird abgeschlossen sein, wenn im Herbst 2018 das alte Bad abgerissen wird. Im Jahr 2020 soll das neue Stadtbad dann eröffnet werden. Einen kleinen Protest gab es aber, als Herr Kettler berichtete, dass es keine Sauna mehr geben soll, weil dies wirtschaftlich schwierig sei.
Aber es gab auch positive Anmerkungen. Z.B. der Eingangsbereich reicht vom so genannten Hinterhof an die Straße. Im hinteren Areal könnten dann Wohnungen entstehen.
Das 25 Meter Becken soll vor allem dem Schulsport dienen, ebenso wird es ein Kursbecken geben, wo Aquafirness möglich ist. In den oberen Bereichen soll Platz sein für weitere Angebote, z.B. Physiotherapie.
Die Unterrather und Lichtenbroicher Bürger und Bürgerinnen werden bei der Planung beteiligt sein. Nach den Ostertagen wird es eine Onlinebefragung geben.
Herr Kettler hat versprochen, wenn die Auswertung vollzogen ist, nochmals nach Unterrath zu kommen und die Ergebnisse der Befragung bekannt zu geben.
Erika Prill

Aufstellung von Geschwindigkeitsanzeigetafeln (GAT) auf der Straße „Auf der Reide“
Die Verwaltung teilt mit, dass eine Geschwindigkeitsanzeigetafel (GAT) auf der Straße „Auf der Reide“ in Fahrtrichtung Kürtenstraße in der Zeit vom 14.07.-13.08.2015 aufgestellt wurde. Insgesamt wurden 11.990 Kfz. erfasst; die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei 31 Km/h, die V85 betrug 38 Km/h.
Das Geschwindigkeitsverhalten lag bei
4.598 Kfz. zwischen 21 Km/h-30 Km/h
5.178 Kfz. zwischen 31 Km/h-40 Km/h
1.081 Kfz. zwischen 41 Km/h-50 Km/h
00.63 Kfz. über 50 Km/h
In Fahrtrichtung „Am Schneisbroich“ kam die GAT in der Zeit vom 13.08.-18.10.2015 zum Einsatz.
Insgesamt wurden 45.439 Kfz. erfasst; die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei 29 Km/h, die V85 betrug 36 Km/h.
Das Geschwindigkeitsverhalten lag bei
19.290 Kfz. zwischen 21 Km/h-30 Km/h
17.470 Kfz. zwischen 31 Km/h-40 Km/h
02.122 Kfz. zwischen 41 Km/h-50 Km/h
00.172 Kfz. über 50 Km/h
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider


Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich

- Die Bezirksvertretung 6 hatte in Ihrer Sitzung am 11.03.2015 die Verwaltung um Prüfung gebeten, in welcher Form der sich vor allem während der morgendlichen Rush-Hour bis hinter die Wangerooge Straße erstreckende Rückstau der Linksabbieger von der Unterrather Straße in die Kalkumerstraße – der die Straßenbahnlinien 707 und 715 in Fahrtrichtung Innenstadt massiv behindert und zu erheblichen Verzögerungen führt – verhindert werden kann.
Die Verwaltung hatte hierzu in ihrer Sitzung am 27.05.2015 mitgeteilt, dass im Rahmen der ÖPNV Beschleunigung voraussichtlich eine Überarbeitung der Signalsteuerung an der Kreuzung Kalkumerstraße/Unterrather Straße/Eckenerstraße erfolgt. In diesem Zusammenhang soll mit Anmeldung der Bahn eine Verlängerung der Freigabezeit für den Linksabbieger geschaltet werden. Hierdurch soll die Behinderung von Bahnen durch rückbestaute Kfz-Verkehre entgegen gewirkt werden.
Die Verwaltung teilte hierzu aktuell mit, dass die Umsetzung voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2016 erfolgen wird.

- Am 23.09.2015 wurde die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob das ehemalige Tankstellengrundstück auf der Kalkumerstraße (179-181) neben dem Stadtbad auf städtischen Grundstück mit einem Sichtschutz versehen werden kann. Nach Ansicht der Verwaltung wäre dies nur möglich, sofern von dem ehemaligen Tankstellengrundstück eine Gefahr für Leben und Gesundheit ausgehen würde. Das Grundstück ist zur öffentlichen Verkehrsfläche mittels eines Bauzaunes gegen unbefugtes betreten gesichert. Eine Gefahr besteht demnach nicht. Die Errichtung eines (Sicht-) Schutzes ist daher ordnungsbehördlich nicht notwendig.
Die Verwaltung geht davon aus, dass es sich bei dem im Beschluss der Bezirksvertretung genannten städtischen Grundstücke um den Bürgersteig handelt. Sofern der Sichtschutzzaun auf dieser öffentlichen Verkehrsfläche aufgestellt werden soll, so wäre hierfür das Amt für Verkehrsmanagement zuständig.

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider


2016-1

Wir trauern um unsere Mitglieder
Robert Kneib †
* 12.03.1928 † 05.10.2015
Gertrud Wilhelmine Dörendahl
geb. Hagen
* 12.03.1926 † 11.10.2015


Allen Mitgliedern,

die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Ehrenamtliche Helfer dringend gesucht

Liebe Mitglieder,

in dem größten Bürgerverein unserer Stadt, mit ca. 1 000 Mitglieder, kann der Vorstand nicht allein die Vielfalt der Aufgaben bewältigen.

Wir möchten alle aus der Generation „60plus“ ansprechen und für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Zwar sind schon jetzt viele Mitglieder im Ehrenamt tätig, aber es gibt doch immer noch den Einen oder Anderen, der frisch aus dem Berufsleben kommend nach einer Aufgabe, einer neuen Herausforderung sucht und sich dementsprechend einbringen will.

Nur ein Beispiel: Im vorletzten Jahr haben wir 4 Mitglieder, die beim Heimat-Blatt-Versand und beim Verteilen an die Mitglieder tätig waren, durch Krankheit oder Tod verloren. Diese Tätigkeit fällt nur alle 2 Monate an und dauert etwa 2 Stunden.

Wir suchen Mitglieder mit Freude am Mitmachen, die Lust darauf  haben etwas zu tun, für sich und für andere.
Wenn Sie uns unterstützen wollen, besuchen Sie uns in unserer monatlichen Versammlung. Termin und Versammlungsort finden Sie auf der ersten Innenseite im Heimatblatt.

Sollten Sie nicht an unseren Versammlungen teilnehmen können, aber trotzdem mitmachen wollen?

Überhaupt kein Problem! Dann übermitteln Sie uns einfach Ihre Kontaktdaten per Post, Telefon, Fax oder E-Mail.
Es würde mich freuen, wenn ich Ihr Interesse geweckt habe und sich zum Mitmachen bereit erklären.

In Vorfreude auf die Zusammenarbeit, verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Karlheinz Kürpig Ehrenvorsitzender
Unsere Kontaktdaten sind:
Karlheinz Kürpig
Kehler Str. 23 · 40468 Düsseldorf
Telefon 42 62 32 · Fax 418 07 03
E-Mail: karlheinz.kuerpig@gmx.de



Grußwort der 1. Vorsitzenden

des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V. zum Jahreswechsel 2015/2016

Sehr geehrte Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger, liebe Vereinsmitglieder! 

Im vergangenen Jahr 2015 kam es zu Ereignisse, über die ich rückwirkend an sich gar nicht mehr berichten möchte, weil sie so schrecklich waren.
In Gedenken und Ehrbezeugung an die Opfer darf ich dennoch Ihre Ge­danken zunächst einmal in den Januar 2015 lenken, wo sich der Terroranschlag auf Journalisten der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris ereignete und 17 Menschen ihr Leben lassen mussten.
Die ersten Monate des Jahres 2015 waren zudem überschattet von der Ukrainenkrise, welche auch sehr viele Menschenleben kostete. 
Im März 2015 kam es dann zu dem Todesflug Barcelona-Düssel­dorf. Der Airbus A 320 der Kölner Germanwings Airline zerschell­te in den französischen Alpen. Ein deutscher Pilot, der offensicht­liche unter massiven psychischen Problemen litt, lenkte absicht­lich das von ihm geführte Flugzeug gegen einen Berg und riss da­bei alle Passagiere, auch eine ganze Schulklasse aus Haltern, die sich auf Klassenfahrt befand, in den Tod. 
Im November am Freitag den 13.11.2015 pas­sierte dann bislang unvorstellbares in Frankreich. In der französi­schen Landeshaupt­stadt Paris kam es zu mehreren geplant aus­geführten Terroran­schlägen, bei denen – nach aktuellen Informationen zu Reakti­onsschluss - 129 Menschen ihr Leben lassen mussten und es hunderte von Verletzten gab. Einzelheiten möchte ich Ih­nen an dieser Stelle ersparen.
Es bleibt jedoch zu hoffen, dass das Feuer, welches durch diese Terroranschläge im letzten Jahr entfacht wurde, beherrschbar bleiben wird und unsere westliche Welt angemessen und beson­nen reagiert.
Viele von Ihnen werden sich auch noch an das Hin und Her im Rahmen der griechischen Finanzkrise erinnern. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras, der auch nach Neuwahlen in sei­nem Heimatland in dieser Position bestätigt wurde, ist zwar im Rah­men der Verhandlungen über die Griechenland zu gewähren­den Milliardenkredite oftmals quer geschossen und hat viele hochran­gige Politiker vor den Kopf gestoßen. Dennoch habe ich den Ein­druck, dass sich letztlich alles zum Guten wenden und Grie­chenland nach einer gewissen Zeit die Krise bewältigt haben will .
Zu hoffen bleibt ebenfalls, dass Europa die Flüchtlingskrise in den Griff bekommen wird. Die zunächst bestehende Konzeptlosigkeit der nationalen wie auch internationalen Politik war schon erstaun­lich und in gewisser Weise auch beängstigend.
Wenn ich so an die Geschehnisse in unserem lokalen Bereich zu­rückdenke, bin ich froh, auch über Erfreuliches berichten zu kön­nen.
Erwähnen möchte ich zunächst, dass der Bürgerverein einen neuen Baum für den Unterrather Friedhof, der bei dem Sturm Ela 2014 viel Schaden genommen hat, gestiftet hat. Lobenswert ist in die­sem Zusammenhang, dass auch viele andere Unterrather Ver­eine sich mit Neuanpflanzungen beteiligten
Im April/Mai 2015 veranstaltete der Bürgerverein ein Fotowettbe­werb über die Narzissenwiesen im Kartäuser-Park, der sich großer Resonanz erfreute.
Grünes Licht erhielt die geplante U-Bahn von der Messe zum Flughafen von der Kommunalpolitik. Die U81 soll nördlich des Freiligrathplatzes in einen Tunnel geführt werden, der dann in ei­nem Rechtsbogen unter der B 8 und der A 44 verläuft. Ob dieses Projekt tatsächlich verwirklicht wird, bleibt abzuwarten.
Bewegung kam auch in die Bauplanung für den Ortsteil Lichten­broich. Nach langer Diskussion ist jetzt eine Eini­gung erzielt wor­den. Die Bezirksvertretung 6 hat einem Bebau­ungsplan zuge­stimmt, der den Neubau von Wohnungen und einer Seniorenan­lage ausweist. Die Düsseldorfer Bau- und Spargenos­senschaft geht von 212 Ein- und Zweifamilienhäusern sowie 361 Wohnein­heiten aus, die in den nächsten Jahren entstehen sollen.
Angedacht ist ebenfalls ein Neubau einer Seniorenanlage mit 81 Wohneinheiten. Den von dem Abriss der derzeitigen Baulichkei­ten betroffenen Bewohnern werden von der Düsseldorfer Bau- und Sparkassengenossenschaft Ersatzwohnungen zur Verfügung gestellt.
Das Thema „Klinke“ ist und bleibt eine unendliche Geschichte. Der Bürgerverein bemüht sich seit Jahren um eine Lösung. Leider kann ich Ihnen wie auch im letzten Jahr nichts positives hierzu berichten. Vielleicht bringt ja eine noch ausstehende Unterredung mit dem Architekten Bernhard von Kries von der AGD einen Fort­schritt.
Erinnern möchte ich auch an unsere letztjährliche Fahrt des Bür­gervereins nach Warendorf. Ich darf mich für die Organisation dieses gelungenen Ausflugserlebnisses bei unserem Vorstands­mitglied Peter Philippen herzlich bedanken. Ich freue mich schon jetzt auf unsere Fahrt in diesem Jahr.
Auch im vergangenen Jahr beteiligte sich der Bürgerverein wieder am Unterrather Weihnachtsmarkt mit einem Stand, bei dem u. a. ge­backene Plätz­chen und Stollen verkauft wurden. Ich möchte mich bei allen Helfern bedanken, die die tollen Sa­chen backten und am Stand verkauften.
Für die gute Zusammenarbeit mit der Bezirksvertretung 6 möchte ich ebenfalls an dieser Stelle meinen Dank aussprechen. Mein Danke­schön gebührt schlussendlich auch meinen Vorstandskolle­ginnen und -kollegen, sowie allen Vereinsmitgliedern, die uns tat­kräftig unterstützen.
Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern aus Unterrath und Lich­tenbroich und allen Vereinsmitgliedern im Namen des Vorstan­des ein gesegnetes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016. 

Erika Prill

1. Vorsitzende des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichten­broich e. V.

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich

- Die Bebauung der Wohnsiedlung der Düsseldorfer Bau und Spargenossenschaft nördlich des Volkardeyer Weges befindet sich in einem nicht mehr sanierungsfähigen Zustand. Zum Teil verursachen Baugrundabsenkungen am Bestand erhebliche Schäden. Dies führt zunehmend zum Leerstand der Siedlungshäuser. Hinzukommt, dass die Wohnhäuser nicht barrierefrei gebaut wurden, sodass langjährige Mieter gezwungen sind, ihr direktes Wohnumfeld zu verlassen, um geeigneten Wohnraum zu finden. Es ist daher beabsichtigt, einen Teil des Bestandes abzureißen, um ein altersgerechtes Wohnangebot zu schaffen, dass den heutigen Standard entspricht. Vorgesehen sind 54 Wohnungen und 81 Seniorenwohnungen.
Die geplante Seniorenwohnanlage hat im besonderen das Ziel, den langjährigen Bewohnern die Möglichkeit zu geben, in ihrem gewohnten Umfeld weiterzuleben. Die Bebauung soll in verschiedenen Bauabschnitten stattfinden, sodass zu jedem Zeitpunkt für die betroffenen Bewohner innerhalb des Wohngebietes Ersatzwohnraum angeboten werden kann.
Die Stellplätze des Geschosswohnungshauses werden in Tiefgaragen vorgesehen. Die Seniorenanlage erhält eine Stellplatzanlage im eigenen Innenhof. Die Besucherparkplätze sollen nach den geltenden Vorgaben (je 4 Wohneinheiten 1 Besucherstellplatz) im öffentlichen Straßenraums des Gebietes sowie auf einem Parkplatz am Volkardeyer Weg nachgewiesen werden. 60 % der Wohnungen sollen öffentlich gefördert und 40 % sollen preisgedämpft vermietet werden.
Da ein kleiner Teil des Sanierungs- bzw. Bebauungskonzepts nicht über Befreiungen vom rechtsverbindlichen Bebauungsplan genehmigt werden kann und die Inhalte des Handlungskonzepts Wohnen zu berücksichtigen sind, ist für
diesen Teil ein Bebauungsplan aufzustellen.
Zu diesem Vorhaben wurde die Bezirksvertretung angehört. Sie empfahl einstimmig dem Ausschuss für Planung und
Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. Ferner beauftragte sie die Verwaltung gemäß § 3 Abs. 2 Nr.
18 der Bezirkssatzung, die Öffentlichkeitsbeteiligung in Form einer öffentlichen Versammlung (Stadtplanung zur Diskussion) durchzuführen.
- Die Bezirksvertretung hat die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob auf dem Grünstreifen des Tunneldeckels über die A 44 am westlichen Endes vor Tunnelausfahrt, sprich westlich des Fußweges zum Sperlingweges hin, eine Hundeauslaufwiese
eingerichtet werden kann.
Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass eine umzäunte Hundeauslaufwiese vorbehaltlich der baurechtlichen Genehmigung
und der Bereitstellung von Bauunterhaltungsmitteln des Stadtbezirks 6 in Höhe von € 13.000,00 an dem angefragten
Standort möglich sei. Die nächstgelegenen Hundeauslaufflächen befinden sich am Grünweg in Unterrath, an der Mahnmalachse und am Schwarzbachgraben. Des weiteren stellte die Verwaltung in Aussicht, eine Hundeauslaufwiese
im Flughafenpark zwischen Kittelbach und Hiddenseestraße im Bereich des Abzweiges des Fußweges zur Beedstraße zu errichten. Soweit die Bereitstellung von Barunterhaltungsmitteln aus dem Stadtbezirk 6 erfolgt. Die Bezirksvertretung wird hierüber beraten.

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider.



2015-6

Wir trauern um unsere Mitglieder
Egon Knoll †
* 28.01.1931 † 13.08.2015
Martina Bringmann
geb. Hoffmann
* 13.01.1962 † 09.09.2015



Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

Heidi Schäfer
Gaby Schneewind, Im Huferfeld 22



Martinszüge in Unterrath und Lichtenbroich

Kartause-Hain-Schule, Unterrather Straße 76 GGS, Beedstraße
Donnerstag, den 5. November 2015 Der Umzug beginnt gegen 17.15 Uhr.

Elsa-Brandström-Schule
Donnerstag, den 5. November 2015 Aufstellung um 16.45 Uhr auf dem Schulhof der Elsa-Brandström-
Schule. Zugweg: Golzheimer Heide, Breisacher Straße, über die Kalkumer Straße, Kleinschmitthauser Weg, Irenenstraße, Wilseder Weg, über die Kalkumer Straße, Dünenweg, Golzheimer Heide. Die Mantelteilung findet anschließend auf dem Schulhof der St. Bruno-Schule statt.

Laternenausstellung in der Bücherei vom 26.10.15 - 3.11.15.

Martinssingen in der Bücherei am 3.11.14 um 17.30 Uhr.

Schule an der Krahnenburgstraße
Bei Redaktionsschluss lag noch keine Information vor.

Schach in Unterrath
Die Schachabteilung im TuS Düsseldorf-Nord lädt zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Am Dienstag, 17. November 2015, ab 19:30 Uhr treffen sich Interessenten im Schachraum über der Vereinsgaststätte an der Eckenerstraße 49. Vorsitzender Andreas Knospe: „Spielen Sie mit uns Schach und lernen Sie uns kennen. Ob jung oder alt - wir freuen uns auf Sie!“
Seit 40 Jahren existiert die Schachabteilung. Jeden Dienstag treffen sich hier schachbegeisterte Menschen beim „königlichen Spiel“. Wer es noch nicht beherrscht, kann hier die Regeln lernen. Andere tragen Blitz-, Schnell- und Turnierschach-Wettkämpfe oder einfach nur ein Trainingsspiel aus. Zwei TuS-Mannschaften kämpfen sonntags im
Niederrheinischen Schachverband und im Schachbezirk Düsseldorf um Meisterschaftspunkte sowie Auf- und Abstieg in die nächsten Klassen.
Insbesondere für Senioren ist Schach „Gehirnjogging“ und Spaß sowie Kontaktmittel. Natürlich kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz: Grillabend, Kegeln, Weihnachtsfeier und ein Ostereier-Turnier stehen in der TuS-Abteilung regelmäßig auf dem Programmplan. Weitere Informationen unter http://tusnord-schach.de, Kontakt:
abteilungsleiter@tusnord-schach.de
Andreas Knospe (Mitte), Vorsitzender Schach-Abteilung beim TuS-Nord, sucht noch
Interessenten für das „königliche Spiel“. Foto: H.-D. Budde

Unterrather Weihnachtsmarkt 2015 erneut beim TUS Nord
„Von Unterrathern für Unterrather“ lautet erneut das Motto des Weihnachtsmarktes am 1. Adventswochenende (28. und 29. November) erneut auf dem Gelände des TuS Düsseldorf Nord an der Eckener Straße. Unter dem großen Tannenbaum auf dem Parkplatz und in der Turnhalle erwarten die Besucher ein stimmungsvoller Basar, köstliche
Genüsse, ein buntes Bühnen- und Kinderprogramm und am Samstagabend wieder ein brillantes Feuerwerk.
Veranstalter ist der „Unterrather Runde Tisch“. Die darin vertretenen Vereine, Schulen, Kirchen, Institutionen und Firmen engagieren sich seit Jahren gemeinsam für den Stadtteil. Schirmherrschaft und Organisation des Weihnachtsmarktes hat die Werbegemeinschaft „Einkaufs-Trümpfe Unterrath“ übernommen. Vorsitzender Frank
Schöffel: „Im Mittelpunkt soll wieder die Begegnung der Menschen stehen.“
Siedlerbund, Sportclubs, Karnevalisten, Schützen, Geschäftsleute und viele mehr verkaufen Glühwein und Kinderpunsch, Bier und alkoholfreie Getränke, backen Reibekuchen und Waffeln, grillen Würstchen, servieren hausgemachte Plätzchen, Christstollen oder Marmelade. Die Einkaufs Trümpfe bestücken eine attraktive Tombola
mit Waren aus ihrem Sortiment und Gutscheinen.
Die Bühne in der TuS-Turnhalle ist der Mittelpunkt des Unterhaltungsprogramms. Hermann Schmitz, Ex-Hoppeditz, Ex-Karnevalsprinz und über 40 Jahre Präsident der Unterrather Funken übernimmt wieder die Moderation. Die abwechslungsreiche Show wird ausschließlich von Unterrather Gruppen gestaltet. Mit dabei sind der Männer- und Frauenchor Concordia 1920, die Tanzschule Dance Planet, die „Funkies“ der KG Unterrather Funken und das „Hormon-Sextett“ mit Werken der Comedian Harmonists („Mein kleiner grüner Kaktus“, „Wochenende und Sonnenschein“).
Jede Menge Kinderspaß erwartet auch die kleinen Besucher. Eine „Märchentante“ aus der Bücherei liest Vorschulkindern - und natürlich gern auch Erwachsenen – Weihnachtsgeschichten vor. Der Jugendklub Ammerweg bringt die älteren Kinder in Schwung. Die Schützen stellen eine Rollrutschbahn auf, ein kleines Kinderkarussell  dreht seine Runden. Und natürlich kommt auch der Weihnachtsmann und verteilt leckere Süßigkeiten.
Info: Unterrather Weihnachtsmarkt auf dem TuS-Nord-Gelände, Eckener Str. 49, am 28. und 29. 11.2015 (Samstag 12 bis 21 Uhr, Sonntag 12 bis 18 Uhr). Keine Parkplätze auf dem Gelände. Anfahrt-Empfehlung: Buslinie 730 / Meisenweg (1 Min Fußweg), sowie Bus 760 und Straßenbahnen 707 und 715 „Eckenerstraße“ (ca. 5 Minuten Fußweg). Weitere Informationen unter www.einkaufs-truempfe.com


Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Stadt informierte die Bezirksvertretung 6 über die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten zur Unterbringung von Asyl suchenden Personen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel verpflichtet, Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland Asyl beantragen, aufzunehmen und unterzubringen. Für die Kommune besteht demnach eine Unterbringungspflicht für zugewiesene Asyl suchende Personen. Die hierfür notwendigen Kapazitäten sind entsprechend bedarfsorientiert bereit zu halten.
Hierbei beabsichtigt die Stadt keine zentrale Unterbringung, vielmehr wird weiterhin das Ziel verfolgt, die unterzubringenden Personen auf das gesamte Düsseldorfer Stadtgebiet zu verteilen.
Mit dem Eigentümer Syltstraße/Jüststraße konnte nunmehr ein Mietvertrag über eine zeitlich begrenzte Nutzung der Liegenschaft zur Unterbringung von rund 40 Asyl suchenden Personen geschlossen werden. Das Mietverhältnis begann am 01.08.2015. Mit dem Eigentümer der Liegenschaft Robert-Stolz-Straße konnte
ein Mietvertrag über eine Nutzung des Standortes zur Unterbringung von rund 200 Asyl suchenden Personen geschlossen werden. Teilflächen wurden bereits übergeben und werden nun sukzessive hergerichtet und bezogen.
– Im Rahmen der Beantwortung der Anfrage zum Thema „Parkservice-Firmen im Stadtbezirk 6“ wurde die Zusatzfrage gestellt, ob die Verwaltung der Bezirksvertretung nach den Sommerferien das Ergebnis der Überprüfungen mitteilen sowie regelmäßig über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten könne. Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass hinsichtlich der Flughafenparker es derzeit 15 ordnungsbehördliche Verfahren gebe. Die detaillierte schriftliche Erläuterung des Sachstandes zu jedem einzelnen Verfahren würde zu umfänglich werden und weitere Zusatzfragen auslösen. Die Verwaltung bot den Mitgliedern der Bezirksvertretung deshalb ein Gespräch an, in dem der Sachstand sowie die sich hieraus ergebenden weiteren Fragen ausführlich erörtert werden können.
– In ihrer Sitzung am 29.04.2015 hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung um Prüfung gebeten, ob die Ampelschaltung vor der Straßenbahnhaltestelle Elsässer Straße so zu optimieren ist, dass die Rotschaltung für die Autofahrer eine oder ein paar Sekunden früher beginnt, wenn eine Straßenbahn zur Haltestelle einfährt. Die Verwaltung teilte hierzu folgendes mit: Die Straßenbahn meldet sich auf Höhe des Vorsignals an der
Signalanlage an. Daraufhin wird das Vorsignal unmittelbar für die Dauer des Haltestellenaufenthalts über Gelb auf Rot geschaltet. Würde die Straßenbahnanmeldung zu einem früheren Zeitpunkt erfolgen, bestünde die Gefahr, dass die Rotschaltung zu früh ausgelöst würde und somit die Bahn sich selbst blockieren könnte bzw. durch haltende Fahrzeuge blockiert würde.
Aus diesem Grund sind lediglich kleine Verschiebungen des Anmeldepunktes möglich. Die Feinabstimmung wird kurzfristig erfolgen.
– Die Verwaltung wurde befragt, ob im Gewerbegebiet Airport City eine Erhebung über die Versorgung und Belegung von Plätzen in der Kindertagesbetreuung U3 und Ü3 erfolgt ist, aus der hervorgehe, in welcher Höhe dort ein Bedarf an Plätzen besteht. Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass eine Bedarfsabfrage zur Nachfrage
nach Betreuungsplätzen im Bereich Airport City durch die Jugendhilfeplanung nicht gemacht wurde. Vorrangig sei es Aufgabe des Jugendamtes, ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot vor dem Schulantritt für Düsseldorfer Kinder wohnsitzbezogen in den Düsseldorfer Stadtteilen zu sichern.
Vereinbarungen zur betrieblichen Förderung von Betreuungsangeboten können dabei zwischen Trägern, Jugendamt und den Betrieben abgestimmt werden. Im Bereich Unterrath und Lichtenbroich wurde bei der Planung neuer Einrichtungen die Option, in geförderten Tageseinrichtungen auch Betriebsplätze anzubieten berücksichtigt, z.B. Planung einer viergruppigen Kita an der Wanheimer Straße in Lichtenbroich.
– Die Verwaltung wurde um Prüfung gebeten, ob es sinnvoll und möglich ist, Fahradabstellplätze im Bereich Kalkumer Straße / An der Piwipp zu realisieren, ohne das Bäume, Parkplätze, Schaltkästen uns weiter wegfallen.
Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass im Zuge des 1000-Bänke-Programms in diesem Bereich bereits 5 Fahrradständer vorgesehen sind. Die Ausführung folgt sukzessive nach Eingang der Bauanträge.
– Ferner hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, die von den Anwohnern des Hauses Kürtenstraße 164 als Zufahrt genutzte Bordsteinabsenkung an der Ecke Kürtenstraße / Lichtenbroicher Weg an geeigneter Stelle mit Pollern für die Durchfahrt von Pkw zu sperren.
Zwischenzeitlich wurde der Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft Kürtenstraße 164 von der Verwaltung gebeten, durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass das Parken an dieser Stelle unterbleibt. Inzwischen wurden an der Ecke Pflanzkübel aufgestellt, die das Parken auf der Fläche verhindern.
– Am Röttchen 3 ist der Neubau einer Tagespflege für Demenzerkrankte, Seniorenwohnungen und ambulante Tagespflege vorgesehen.
Geplant ist die Errichtung eines Gebäudes, dass straßenseitig dreigeschossig mit Satteldach und rückwärtig eingeschossig mit Flachdach dimensioniert ist. Es soll als Tagespflege für 18 demenzkrankte Personen und für einen ambulanten Pflegedienst genutzt werden. Zudem sollen vier Seniorenwohnungen entstehen. Für das Vorhaben sind sieben Stellplätze erforderlich. Diese werden oberirdisch an der rückwärtigen Grundstücksgrenze
nachgewiesen.
Die zum Teil vom Bebauungsplan abweichenden Planungen hinsichtlich der straßenseitigen Baugrenze, Grundflächenzahl mit Abstandflächen; satzungsgeschützte Bäume sind nur geringfügig. Dementsprechend beschloss die Bezirksvertretung einstimmig die Erteilung der erforderlichen Befreiung und Angleichung.
– An der Toni-Turek-Straße (Auf den Geisten) ist der Neubau von 30 Wohnungen und 2 Tiefgaragen (30 Stellplätze) in Düsseldorf-Unterrath geplant.
Es handelt sich um Wohneinheiten von einer Größe jeweils von 50 - 100 m2 in zwei dreigeschossigen (zuzüglich Staffel-geschoss, kein Vollgeschoss) Mehrfamilienwohnhäusern sowie die Errichtung von zwei separat anfahrbaren Tiefgaragen auf 2 Ebenen mit jeweils 31 Stellplätzen.
Zur Realisierung des Vorhabens sind Befreiungen erforderlich bezüglich der Überschreitung der Baugrenzen durch die Baukörper und die Balkone, Überschreitung der Grundflächenzahl, Abluftleitungen der Tiefgaragen sollen entgegen den Festsetzungen nicht „über Dach“ der Wohngebäude, sondern „über Dach“ des externen Zugangsgebäudes zur Tiefgarage geführt werden, die Tiefgaragenrampen liegen außerhalb der hierfür im Bebauungsplan festgelegten Fläche, das Staffelgeschoss soll ein Flachdach anstelle des festgesetzten Satteldaches erhalten. Die Verwaltung bewertet die vorgesehenen Abweichungen als geringfügig, teils auch städtebaulich vertretbar.
Die Bezirksvertretung beschloss mehrheitlich die Beteiligung der erforderlichen Befreiungen und der Abweichungen.
Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass in der Tiefgaragenebene U2 31 Stellplätze vorgesehen sind. Diese sollen als Quartiersgarage den Anwohnern dienen.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Eine
besinnliche Adventszeit,
ein
friedvolles Weihnachtsfest
und ein frohes neues Jahr
wünscht
allen Mitgliedern und Inserenten
sowie allen
Bürgerinnen und Bürgern
Der Vorstand
und die Heimatblattredaktion
des Bürgervereins Unterrath 1909
und Lichtenbroich e.V.


Hahnekirmes in Unterrath
Die letzte Kirmes in Düsseldorf hat immer etwas mit Abschied zu tun. Wieder geht ein Schützenjahr zu Ende. Man lässt noch einmal Revue passieren, wie schön alles war. Am Samstag wurde in Anwesenheit vieler Düsseldorfer Prominenz das Fest feierlich eröffnet. Oberbürgermeister Thomas Geisel hielt eine sehr schöne Eröffnungsrede.
Die Unterrather Schützen werden vom Wettergott immer belohnt für ihre ganzjährige Arbeit. So war es auch wieder beim Umzug in diesem Jahr. Viele Kompanien aus Nah und Fern folgten der Einladung von Schützenchef Frank Spielmann und einen wahrhaft schönen Schützenumzug konnten viele Gäste bewundern. Die Parade der
Majestäten war an diesem Tag der Höhepunkt.
Am Montagabend dann der große Augenblick für alle Schützen. Der diesjährige Schützenkönig wurde ermittelt.

Regimentskönigspaar 2015 / 2016

Name: Rainer und Ute Neuroth
Anschrift: Thewissenweg 63
40468 Düsseldorf
Gesellschaft Rheinische Jäger

Kronprinz

Name: Andre´ Neuroth
Anschrift: Thewissenweg 63
40468 Düsseldorf
Gesellschaft Rheinische Jäger

Kronprinzessin

Name: Sandra Neuroth
Anschrift: Thewissenweg 63
40468 Düsseldorf
Gesellschaft Rheinische Jäger

Schülerkönig Schülerprinzessin
(zum 2. Mal in diesem Jahr ausgeschossen)
Name: Benedikt Kröll Name: Svenja Mandt
Anschrift: Beedstr. 31 Anschrift: Lemgoer Weg 6
40468 Düsseldorf 40468 Düsseldorf
Artillerie-Korps Artillerie-Korps

Pagenkönigin Pagenprinz

Name: Carina Jungbluth Name: Jannik Kirschhey
Anschrift: Unterrather Str. 133 Anschrift: Am Stock 45c
40468 Düsseldorf 40472 Düsseldorf
(ab Nov. Wilseder Weg 85)
1. Gesellschaft von 1981 Marine-Tambour-Korps

Seit vergangenem Jahr vergibt der Schützenverein den Titel „Unterrather des Jahres“. Der Titel in diesem Jahr ging an Werner Moog und seine Kollegen von der Polizei - Uwe Kremser, Hans Werner Thanisch und Peter Sarafur. Werner Moog ging in diesem Jahr, wie schon im Heimatblatt erwähnt, in den Ruhestand.
Frank Spielmann bedankte sich bei dem Team für ihre Einsätze in Unterrath. Für alle Unterrather Bürger und Bürgerinnen war und ist die Polizei stets ein Ansprechpartner. Auch der Bürgerverein bedankt sich an dieser Stelle herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit, wobei oft auf unbürokratischem Weg geholfen wird.
Wir sagen alle nochmal Danke an die Menschen, die im ganzen Jahr arbeiten und im September ein schönes Schützenfest auf die Beine stellen.
Bis zum nächsten Jahr, wenn es da wieder heißt, Hahnekirmes in Unterrath.
E.P.

Der „Neue“ ist da!
Nachdem der für den Bezirk 245/Unterrath-Ost zuständige Kollege Werner Moog im Mai diesen Jahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, übernahmen Beamte der Bezirksdienststelle Lohausen temporär seine Aufgaben.
Nach der Personalentscheidung der Behörde wurde ich nun zum 01.09.2015 fest mit den Aufgaben des Bezirksdienstbeamten für den Bereich 245 betraut.
Am 10.09.2015 wurde ich in Anwesenheit unseres Polizeipräsidenten, Herrn Norbert Wesseler und der Vorsitzenden des Bürgervereines Unterrath, Frau Erika Prill beim Treffen im Bürgerforum Unterrath vorgestellt.
Hiermit möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich all denen, die an diesem Abend verhindert waren, vorstellen.
Als gebürtiger Essener trat ich im Oktober 1979 in den Dienst der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen ein.
Nach der Beendigung der Ausbildung wurde ich im April 1982 zum PP Düsseldorf versetzt. Ab 1983 wurde ich dann auf der „Wache“ im damaligen Schutzbereich 2 auf der Kaiserswerther Straße als Streifenbeamter im Wachdienst eingesetzt.
Nach dem Bau des Dienstgebäudes auf der Ulmenstraße 130 bin ich dann in die neue Dienststelle der Polizeiinspektion Nord mit umgezogen und habe dort weiter auf verschiedenen Positionen im Wachdienst gearbeitet.
Während meiner Dienstzeit in der Polizeiinspektion Nord habe ich zweimal als Polizeibeamter an einer Friedensmission der Vereinten Nationen teilgenommen. Von 2002 bis 2003 war ich auf dem Balkan im Kosovo und von 2005 bis 2006 in Afrika in Liberia.
Nach der Umstrukturierung und Neuorganisation des PP Düsseldorf habe ich dann in der Wache Derendorf meine Dienst versehen.
Nun freue ich mich auf mein neues Aufgabengebiet und danke allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Unterrath für die herzliche Aufnahme in ihrem Stadtteil.
Ihr „Schutzmann“
PHK RalfPasinski

Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.  
2015-5

 Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.  


Unterrather Weinfest 2015 am 10. Oktober ab 18.00 Uhr im „Heideröschen“

Das 4. Unterrather Weinfest findet am Samstag, dem 10. Oktober 2015 im Wirtshaus „Heideröschen“, Am Hain 44, statt. Die Organisatoren der Siedlergemeinschaft „Auf der Golzheimer Heide“ im Verband
Wohneigentum NRW e.V., KulturKreisDüsseldorf, Gründerstartbahn e. V., Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Dr. Karin Witt-Stiftung und das Restaurant Heideröschen haben ein buntes Programm vorbereitet:
Mehrere Musiker und Sänger bieten ein breites Repertoir von Oper und Operette über aktuelle Schlager und Oldies bis hin zu Wein- und Volksliedern.
Bei einer Weinprobe können verschiedene Weine probiert und bei einem Weinquiz Weinkenntnisse geprüft werden. Ein Höhepunkt dürfte sicherlich die Kürung der Unterrather Weinkönigin sein. Und für das leibliche Wohl gibt es neben Wein für jeden Geschmack und nichtalkoholischen Getränken auch eine spezielle Karte mit leckeren Winzergerichten.
Moderiert wird die Veranstaltung von Günter Wielpütz, der bereits vor 3 Jahren durch das Premieren-Weinfest geführt hat. Schirmherr ist wiederum der Unterrather Ratsherr Dirk Sültenfuss. Der Reinerlöss aus der Veranstaltung geht - wie in der Vergangenheit - an die Dr. Karin Witt-Stiftung zur Förderung sozialer Projekte.
Der Einlass am 10.10. 2015 ist ab 18.00 Uhr, das Programm startet dann ab 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Alle Unterrather und Nicht-Unterrather sind zu diesem Event herzlich eingeladen.
Ute Friedrichs
Mitglied Siedlergemeinschaft


Aufruf zum Blutspenden
Sehr geehrte Mitglieder des Bürgervereins, ich möchte eigeninitiativ fürs Blutspenden werben, da es ein Beitrag
sein kann, um Menschenleben zu retten. Viele Kliniken sind auf Blutkonserven für Operationen und die Versorgung von Unfallopfern angewiesen.
In Düsseldorf gibt es zum Blutspenden als Möglichkeiten die Blutspendezentrale der Uniklinik in Düsseldorf (www.uni-blutspende.de) und das Deutsche Rote Kreuz (www.drk-blutspende.de) Darüber hinaus werden auch potentielle Stammzellspender gesucht, um so die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass ein Leukämie- oder
Krebspatient einen geeigneten Spender und damit Lebensretter findet. Ein Registrierung als potentieller Stammzellspender ist bei der Knochenmarkspenderzentrale des Universitätsklinikums in Düsseldorf
(www.kmsz.de/) möglich, darüber hinaus kann man sich auch (vielleicht am besten gleichzeitig) bei der DKMS (www.dkms.de) registrieren lassen.
Auf jeden Fall möchte ich Ihnen ganz herzlich im Voraus danken!
Viele Grüße
Sven Nätzker

Vorankündigung
Wir machen schon jetzt darauf aufmerksam, dass am Donnerstag, dem 12. November, unser traditionelles Gänseessen stattfindet. Ab Mitte September nehme ich gerne schon Anmeldungen entgegen.
Erika Prill Tel. 0211/429443

Vorankündigung Benefiz - Konzert
Am Freitag, den 2. Oktober 2015 um 19.30 Uhr in der Petruskirche Düsseldorf- Unterrath
zugunsten der neuen Mikrofonanlage in dieser Kirche Erleben Sie drei außergewöhnliche Künstler in einem Konzert für Gesang (Daniela Bosenius), Trompete (Antonio Villanueva) und Klavier (Julia Dietrich).
Was kommt dabei HÖRBAR heraus, wenn sich ein mexikanischer Trompeter, eine russische Pianistin und eine deutsche Sängerin zusammentun, um miteinander Musik zu machen?
Viele gute Musik! Kreuz und quer über den Globus verbinden die musikalischen Lebensgeschichten die Musikgeschichte: Johann Sebastian Bach trifft Rafael Mendez und Georg Kreisler betrachtet Felix Mendelssohn Bartholdy, ... Das Publikum ist mitten drin und dabei. Reservieren Sie schon heute diesen Termin - es lohnt sich!
Interessengemeinschaft Lasst die Kirche im Dorf
Irene Goebel

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich

An der Unterrather Straße 27 – 41 (Rampebau) ist die Errichtung von 61 Wohneinheiten und einer Tiefgarage mit 62 Stellplätze geplant. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des einfachen Bebauungsplanes Nr. 5482/31, der ein Kleingewerbegebiet sowie eine straßenseitige Baufluchtlinie festsetzt und die Gebäudestellung und Form (Rundbogen) vorgibt. Die planungsrechtliche Beurteilung des Vorhabens erfolgt nach §§ 30 Abs. 3, 34 Abs. 2 BauGB. Darüber hinaus liegt das Grundstück im Geltungsbereich des Entwurfs der Erhaltungssatzung Nr. 5482/49 – Unterrather Straße.
Für diese wurde ein Aufstellungsbeschluss gefasst, der am 12.05.2012 bekannt gemacht wurde. Zweck dieser Satzung ist der Erhalt der städtebaulichen Eigenart des Gebiets. Ausschlaggebend ist hierbei die Öffnung der Straßenrandbebauung entlang der Unterrather Straße von Ost nach West in Richtung „Zur Klinke“, sodass sich – insbesondere durch den geschwungenen Verlauf des Gebäuderiegels Unterrather Straße 27 – 41 – der Straßenraum vor der „Klinke“ zu einem Vorplatz weitet, der das Denkmal als Orientierungspunkt am Ende der Sichtachse in den Vordergrund rückt.
Da im Laufe des Verfahrens festgestellt wurde, dass eine Sanierung des Gebäuderiegels zu aufwendig und wirtschaftlich nicht zu vertreten ist, wurde beschlossen, das Gebäude durch einen Neubau in vergleichbarer Gebäudeform und -stellung zu ersetzen.
Zu diesem Zweck wurde in 2012 ein Gutachterverfahren durchgeführt.
Das nun zur Genehmigung stehende Vorhaben entspricht dem Siegerentwurf dieses Gutachterverfahrens. Es ist geplant 6 Mehrfamilienhäuser und 2 Reihenhäuser in zwei- bis dreigeschossiger Bauweise mit insgesamt 61
Wohneinheiten sowie eine Tiefgarage zu errichten.
Das Vorhaben widerspricht mit der geplanten Wohnnutzung der Festsetzung Kleingewerbegebiet.
Es ist daher eine Befreiung erforderlich. Gegen diese bestehen keine Bedenken, da die Grundzüge der Planung nicht berührt sind. Sowohl die Umgebungsbebauung als auch die bislang ausgeübte Nutzung auf dem Grundstück entspricht einem allgemeinen Wohngebiet.
Darüber hinaus ist die Festsetzung als Kleingewerbegebiet im Jahre 1966 nicht aus der gültigen Baunutzungsverordnung aus 1962 abgeleitet worden. Die Art der Nutzung ist an dieser Stelle auch städtebaulich
vertretbar, da diese dort auch hätte festgesetzt werden dürfen. Nachbarliche Belange werden durch die Befreiung nicht berührt.
Die straßenseitige Baufluchtlinie wird durch das Vorhaben entlang der Unterrather Straße und der Hoferhofstraße teilweise über- und teilweise unterschritten. Auch hierfür ist die Erteilung von Befreiungen erforderlich. Gegen diese bestehen allerdings keine städtebauliche Bedenken, da die Planung den städtebaulich gewünschten geschwungenen Verlauf des Gebäuderiegels aufnimmt und das Ziel der sich in Aufstellung befindlichen Erhaltungssatzung auch auf diese Weise erreicht wird.
Im übrigen fügt sich das geplante Wohnbauvorhaben hinsichtlich seines Maßes in die Umgebungsbebauung ein. Der Gebäuderiegel weist zur Unterrather Straße eine Firsthöhe von 57,55 m üNN auf. In den Randbereichen wird dieser aber abgeflacht und vermittelt zu der Umgebungsbebauung. So weist die Planung im Osten (entlang der Hoferhofstraße) und im Westen jeweils eine Wandhöhe von 47.81 m, üNN bzw. im Eckbereich jeweils eine Firsthöhe von 53,55 m üNN auf.
Die jeweils gegenüberliegende vorhandene Bebauung weist Firsthöhen von 53,94 m üNN (Unterrather Straße 45) bzw. 50,78 m üNN (Hoferhofstraße 25) und 47,72 m üNN (Hoferhofstraße 2a) auf.
Die Abstandsflächen des Stufengebiets ragen entgegen § 6 Abs. 2 BauO NRW (Bauordnung) über der Straßenmitte hinaus. Hierfür ist die Erteilung einer Abweichung nach § 73 BauO NRW erforderlich.
Gegen diese bestehen keine Bedenken, da diese mit den Abstandsflächenvorschriften verfolgte Zielsetzung (u. a. Belichtung, Besonnung, Brandschutz,) auch mit dieser Planung erreicht wird. Die Nachbarzustimmungen der gegenüberliegenden betroffenen Grundstückseigentümer wurden hierfür angefordert.
Es bestehen daher seitens der Verwaltung keine Bedenken die Baugenehmigung einschließlich der erforderlichen Befreiungen und der Abweichung zu erteilen. Für das Vorhaben sind 61 Stellplätze erforderlich. In der geplanten Tiefgarage werden 62 Stellplätze nachgewiesen. Von den Bauvorhaben sind 4 schützenswerte Nadelbäume betroffen. Ersatzpflanzmaßnahmen erfolgen in Abstimmung mit dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt. Die Bezirksvertretung ist für die Entscheidung zuständig, da die Befreiungen nach dem Baugesetzbuch eine Abweichung nach der Landesbauordnung NRW und eine Baugenehmigung nach § 34 BauGB erteilt werden sollen, das Grundstück über 1.000 m² groß ist und das Bauvolumen über 7.000 m³ beträgt.
Die Bezirksvertretung beschloss mehrheitlich die Erteilung der Baugenehmigung einschließlich den erforderlichen Befreiungen und die Abweichungen.

Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 28.01.2015 um Prüfung gebeten, ob der Trampelpfad in Richtung Flughafen-Bahnhof, am Tiefenbroicher Weg gegenüber der Polizei und der Weg vor dem Tor der Polizei in Richtung Unterführung befestigt werden können.
Die Verwaltung teilt hierzu Folgendes mit: Der gemeinsame Geh- und Radweg auf der östlichen Seite des Tiefenboricher Weges gegenüber dem Gebäude der Polizei in Richtung IC-Bahnhof wurde um die Verkehrsinsel
(Wendeanlage für PKW und LKW) mit Anschluss an die Wegeverbindung zum Baggersee gebaut. Auf eine zusätzliche gradlinige gemeinsame Geh- und Radwegverbindung wurde aus Sicherheitsgründen verzichtet, damit Fußgänger nicht die Ein- und Ausfahrt der Wendeanlage für PKW und LKW queren müssen.
Bei einer Befestigung des Trampelpfades auf der Verkehrsinsel müssten zudem 2 Findlinge und 2 Schildermaste versetzt, 4 Bordsteine abgesenkt und die vorhandenen Gehölze und restlichen Rasenflächen entsprechend geschützt werden, wobei der ausgebaute gemeinsame Geh- und Radweg um die Verkehrsinsel auch nur ca. 17 m länger als der Trampelpfad ist.
Aus vorgenannten Gründen lehnt die Verwaltung eine Befestigung des Trampelpfades auf der Verkehrsinsel auf dem Tiefenbroicher Weg ab. Da auf der westlichen Straßenseite unter der Unterführung kein Gehweg, sondern lediglich ein Schrammbord gebaut wurde, wird auch für eine Befestigung der Fläche zwischen dem Gebäude der Polizei und der Unterführung verzichtet.

Im März 2015 hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob eine Reduzierung des Tempolimits auf der Straße „Am Röttchen“ in Unterrath von derzeit 50 km/h auf 30 km/h möglich ist.
Nach Prüfung teilte die Verwaltung hierzu Folgendes mit: Die Straße „Am Röttchen“ ist als Sammelstraße im hierarchisierten Netz der Stadt Düsseldorf eingeordnet. Die Buslinie 729 verkehrt in 20-Minuten-Takt. Die Unfalltage sind unauffällig und es liegen keine schutzbedürftigen Einrichtungen wie Kindergärten und Grundschulen direkt an. Die Gehwege sind ausreichend breit und aufgrund der relativ geringen Verkehrsstärke von 4.000 Kfz/16 h ist sowohl das Queren der Straße für Fußgänger wie auch die Nutzung der Fahrbahn für den Radverkehr in der Regel unproblematisch. Die Straße „Am Röttchen“ ist zudem kein Bestandteil des Lärmaktionsplanes.
Da Die Grundlagen für eine Reduzierung auf Tempo 30 entsprechend der Straßenverkehrs-Ordnung nicht vorliegen (Verkehrssicherheit bzw. Lärmschutz) und sich die Fahrzeiten der Buslinien 729 verlängern würden und Kfz-Verkehre nicht im angrenzenden Tempo-30-Zonen (z. B. Hoferhofstraße) verlagert werden sollen, kann die Verwaltung eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit nicht befürworten.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

2015-4

Wir trauern um unsere Mitglieder:
† Jochen Kalecinski
* 10.04.1932 † 31.03.2015
Rolf Fremder
* 30.03.1943 † 27.03.2015
Artur Hinz
* 29.06.1933 † 01.04.2015

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder:
Wolf und Ursula Stein, Am Röttchen 34


Vorankündigung Jahresfahrt des Bürgervereins

Unsere diesjährige Fahrt findet am 22.08.2015 statt.
Um 9.00 Uhr fahren wir ab „Zentrum plus“ Eckenerstraßezu Pott's Erlebniswelt nach Oelde.
Im Programm dort ist enthalten: Führung durch die Naturpark-Brauerei,kurzer Einblick in dasGeorg-Lechner-Biermuseum und dasErlebnis des Gesaris Brunnenkinos.
Anschließend Essen und Trinken beim Genießerprogramm.
Dauer ca. 2,5 Stunden (1 Stunde Führung, 1,5 Stunden Genießerprgramm).
Nach dem Essen fahren wir weiter zum Maximilianpark nach Hamm. Auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Maximilian ist 1984 anlässlich der Landesgartenschau der Maximilianpark entstanden und lädt zu
wunderschönen Spaziergängen ein.
Mitten im Park steht der Glaselefant, das Wahrzeichen von Hamm, der größte Jumbo der Welt. Im gläsernen Rüssel kann man nach oben fahren und hat aus 35 m Höhe einen wunderbaren Panoramablick.
Rückfahrt nach Düsseldorf gegen 17.30 Uhr.
Der Preis beträgt 37,50 Euro für Mitglieder und 40,00 Euro für Nicht-Mitglieder.
Hierin enthalten sind Busfahrt, Eintrittsgelder für Brauerei, Museum, Kino und Maximilianpark, Essen und Getränke während des Genießerprogramms in der Brauerei.
Die Sitzverteilung erfolgt in der Reihenfolge des Zahlungseingangs auf dem Konto des Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf IBAN: DE56 3005 0110 1004 8093 05.

Aus der Bezirksvertretung 6 Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich

– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung 6 die Verwaltung zu bitten zu überprüfen, wie viele Fahrradabstellplätze an der Ecke Kalkumer Straße / An der Piwipp noch eingerichtet werden können.
Die Kreuzung Ecke Kalkumer Straße / An der Piwipp ist stark belebt und bietet an der Ecke für Radfahrer eine gute Möglichkeit das Fahrrad abzustellen und die nötigen Erledigungen vor Ort zu machen. Dies wurde u. a. von dort ansässigen Geschäften angeregt und würde die Attraktivität der Geschäfte erhöhen.
Die Einrichtung neuer Fahrradabstellplätze darf jedoch nicht zu Lasten von PKW-Stellplätzen gehen. Die Bezirksvertretung machte dies zur Bedingung.

– Ebenfalls einstimmig beschloss die Bezirksvertretung 6 die Verwaltung über die beantragten und genehmigten Umbau-/Sanierungs-/Abbruchmaßnahmen der Gaststätte „Zur Klinke“, Unterrather Straße zu berichten und den aktuellen Stand vorzustellen.
Bekanntlich ist die Gaststätte „Zur Klinke“ seit mehreren Jahren geschlossen. Der mit öffentlichen Mitteln umgestaltete Platz vor der Gaststätte wird, außer an Markttagen, nicht genutzt. Die Wiedereröffnung könnte zu einer wesentlichen Belebung dieses Platzes beitragen. Die Verwaltung wurde insoweit insbesondere gebeten, mitzuteilen was mit dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude geschehen soll.

– Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 28.01.2015 gebeten zu überprüfen, ob das Gebäude Borbecker Straße 24 zeitnah für eine Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden kann. Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit:
Der Eigentümer des Objektes hat eine Kernsanierung und strukturelle Anpassung des Gebäudes entsprechend den Anforderungen der Fachverwaltung durchgeführt. Derzeit erfolgen die abschließenden  Mietvertragsverhandlungen. Nach Abschluss des Mietvertrages sind - als Voraussetzung für die vorgesehene
Nutzung - vom Eigentümer noch weitere kostenintensive Gebäudeanpassungen zu veranlassen, um die brandschutzrechtlichen Auflagen zu erfüllen. Im Anschluss hieran sowie nach erfolgter baurechtlicher Bauabnahme kann eine Übergabe des Gebäudes erfolgen.

– In der selben Sitzung hatte die Bezirksvertretung 6 die Verwaltung gebeten, in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt, dem Streetworker und der Bezirkspolizei Maßnahmen zu ergreifen, um die in den letzten Monaten verstärkt aufgetretenen Ruhestörungen, Tierquälerei und Vandalismus entlang des Kittelbachs in Unterrath zu unterbinden. Die Verwaltung teilte hierzu folgendes mit:
Erkenntnisse über Ruhestörungen, Vandalismus und Tierquälerei entlang des Kittelbachs liegen weder bei der Polizei noch beim Ordnungs- und Servicedienst (OSD) oder dem Amt für Verbraucherschutz vor. Daher konnten bislang auch keine Maßnahmen ergriffen werden.
Den Beschwerdeführern wird daher empfohlen, künftig ihre Beobachtungen dem Ordnungsamt oder der Polizei mitzuteilen. Dies wäre aus Sicht aller Beteiligten die effektivste Grundlage für die Einleitung polizeilicher und/oder ordnungsbehördlicher Maßnahmen.
Da es in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden über freilaufende Hunde gab, wird der Fußweg entlang des Kittelbachs von der Unterrather Straße aus in Richtung Kleinschmitthauser Weg regelmäßig durch uniformierte Dienstkräfte der OSD, aber auch im Rahmen der Doppelstreife zusammen mit den Bezirksbeamten
der Polizeiinspektion Nord aufgesucht und kontrolliert.

– Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 11.03.2015 gebeten, die Fahrbahn auf dem Kieshecker Weg zwischen Hausnummer 131 und Terminal Ring so zu sanieren, dass den Anwohnern keine Anliegerkosten entstehen.
Die Verwaltung nahm hierzu wie folgt Stellung: Die Entscheidung über den Zeitpunkt einer Instandsetzung von Straßenabschnitten erfolgt anhand einer Priorisierung auf der Basis fachtechnischer Kriterien unter Berücksichtigung netzrelevanter Parameter. Im Fall des vorgenannten Abschnittes ist aufgrund des Allgemeinzustandes seitens der Fachverwaltung noch kein Zeitpunkt für eine Fahrbahninstandsetzung absehbar. Sollte die Bezirksvertretung daher eine Instandsetzung wünschen, so kann dies zu Lasten der Baumittel der Bezirksvertretung 6 selbstverständlich erfolgen.
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass grundsätzlich angestrebt wird, unter den technisch sinnvollen Varianten die wirtschaftlich günstigste auszusuchen. Die Beitragspflicht der durchgeführten Maßnahmen ist abhängig von dem jeweiligen Umfang der baulichen Realisierung. Dies kann in der Planungsphase beitragsrechtlich in der Regel nicht beurteilt werden. Art und Umfang dieser Maßnahmen können erst nach Durchführung und Vorlage der entsprechenden Rechnungsunterlagen ausgewertet und beitragsrechtlich beurteilt werden.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Polizeibeamter Karl-Werner Moog geht in den Ruhestand

Im Mai ging unser beliebter Polizeibeamter Heinz-Werner Moog in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Herr Moog, in Mülheim a.d. Ruhr geboren, wollte nach seiner Hochschulreife eigentlich Elektroingenieur werden. Aber ein Sportkamerad, der Kriminalbeamter war, überredete ihn, zur Polizei zu gehen, weil es auch dort technische Abteilungen gab.
Im Laufe seiner Ausbildung fand er Gefallen an der Polizeiarbeit und somit nahm sein beruflicher Werdegang einen anderen Verlauf.
Nach seiner Ausbildung zum Polizeibeamten kam er 1976 nach Düsseldorf, wo er fast 40 Jahre seinen Dienst versah. Im damaligen Schutzbereich 2 Kaiserswerther Straße war Herr Moog zunächst im Streifendienst tätig.
Danach folgte die Aera Unterrath. Dort begann er 1983 als Bezirksbeamter seinen Dienst. Viele Aufgaben mussten fortan erledigt werden. In der damaligen Polizeiwache Unterrather Straße waren noch 8 Polizeibeamte . Im Jahre 1994 kam eine Neuorganisation der Polizei. Die Polizeiwache wurde geschlossen. Herr Moog kam zur neugegründeten Bezirksdienststelle Unterrath, die im Huferfeld ihre Bleibe hatte.
Seine Arbeit an den Schulen in Unterrath begann mit der Verkehrserziehung und Fahrradtraining für die Schüler und Schülerinnen. Herr Moog hat sich durch seine Tätigkeit großes Vertrauen erworben, auch bei den Kids in den Kindergärten.
Auch seine täglichen Streifengänge durch Unterrath wussten alle Bürger zu schätzen. Mit Rat und Tat stand er jedem Bürger zur Verfügung.
Viele Anekdoten könnte Herr Moog in all den Jahren erzählen. Es gab gewiss viele positive, aber auch negative Erlebnisse in seiner 40 jährigen Beamtenzeit in Unterrath. Unzählige Einsätze gehörten zu seinem Alltag, vor allem wenn Fortuna Düsseldorf Heimspiele hatte. Der künftige Ruhestand wird nach einem Gespräch mit Herrn Moog
eher ein Unruhestand sein. Das Fotografieren, sein größtes Hobby, wird nicht das Einzige bleiben. Eine ehrenamtliche Arbeit wird er mit Sicherheit übernehmen und die wird im Bereich der Schulkinder sein, die er betreuen wird. Kinder sind für ihn immer eine Herzensangelegenheit gewesen.
Der Vorstand des Bürgervereins wünscht Herrn Moog für die kommende Jahre alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit. Wir möchten uns auch nochmals bedanken für die jahrelange gute Zusammenarbeit.
Erika Prill
Vorsitzende Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich

Abschied auch in Mörsenbroich

Polizeihauptkommissar Hans-Josef Sieffert nimmt nach vielen Jahren Abschied aus Mörsenbroich. Durch die Sitzungen in der Bezirksvertretung hatte der Bürgerverein viel Kontakt mit Herrn Sieffert, sodass es selbstverständlich ist, ein Wort des Dankes auszusprechen.
Seit 1974 war Herr Sieffert im Polizeidienst und seit 1975 ununterbrochen in Düsseldorf. Im Jahre 1991 trat er im Düsseldorfer Nordosten seinen Bezirksdienst an und hatte guten Kontakt zur Bevölkerung. Wir wünschen Hans-Josef Sieffert alles erdenklich Gute für die Zukunft, vor allem Gesundheit. Hoffentlich wird aus dem Ruhestandkein Unruhestand.
Zu seinem Nachfolger wurde Polizeihauptkommissar Dietmar Brückmann ernannt. Er ist unter derselben Terlefonnummmer und im selben Büro erreichbar.
Erika Prill
Vorsitzende Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich

Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


„Narzissenwiesen im Kartäuserpark“

Gibt es einen separaten Frühling in Unterrath?
Ja, denn auf Veranlassung und Kosten des Bürgervereins wurden im Herbst 2012 auf einer Fläche von 3.500 m² 70.000 Narzissen auf den Wiesen im Kartäuserpark gepflanzt und jedes Jahr im Frühling erfreuen sich viele Bürger an dieser Blütenpracht.
Dies war der Anlass zur spontanen Idee von Dietmar Schäfer einen Fotowettbewerb auszuschreiben und umzusetzen.
Schnell wurde ein Flyer entworfen, der zur Jahreshauptversammlung im März 2015 vorgestellt und anschließend in Unterrather Geschäften mit der Bitte um Aushängung verteilt wurde.
Auch die Düsseldorfer Presse hat zur Veröffentlichung unseres ersten Fotowettbewerbs beigetragen.
Die Resonanz war gewaltig. Über 80 Bilder sind in der Geschäftsstelle des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. von Mitgliedern und Nichtmitgliedern eingegangen.
Einige Teilnehmer wählten den 1. Mai, um ihre Bilder direkt am Pavillon, der neben dem Denkmal vom Kartäusermönch aufgestellt war, abzugeben.
Das Wetter war fantastisch und die Gelegenheit wurde genutzt, um mit Vertretern des Vorstandes und anderen Anwesenden bei einem köstlichen Gläschen Maibowle zu fachsimpeln und zu plaudern.
Nun kam die Qual der Wahl. Die Jury, bestehend aus:
Hermann Schmitz,
Dieter Lorenz,
Hans Bleyer,
Hannelore Conrady
und Erika Prill,
hatte es nicht leicht aus der Vielzahl der wundervollen Bilder die drei Preisträger zu ermitteln. Nach welchen Kriterien sollte die Wahl erfolgen? Letztendlich fiel die Entscheidung und die drei Preisträger standen fest.

1. Preis Horst Clasen, Unterrath
2. Preis Christel Priester, Oberkassel
3. Preis Alois Wilgenbus, Unterrath

Zwei mal zwanzig wahllos (eigentlich hätten es alle verdient) von der Jury ausgesuchte Bilder konnten von den Unterrather Bürger und Bürgerinnen in zwei Geschäften - Foto & More, Kalkumerstraße und Raumausstattung ehemals Beckers, Unterrather Straße - in der Woche nach Pfingsten bewundert werden.
Die Übergabe der Preisgelder an die drei Gewinner des Fotowettbewerbs fand im Rahmen der Mitgliederversammlung am 11. Juni 2015 im DRK-Zentrum Plus an der Eckenerstraße statt.
Die digital eingereichten Fotos wurden während der Versammlung als Diashow präsentiert. Diese Diashow in Verbindung mit der Fotomappe, die alle eingereichten Bilder enthielt, dokumentierte den Erfolg des 1. Fotowettbewerbs.
Allen Teilnehmern sei hier noch einmal unser Dank für die Einsendung der wunderschönen Fotos zum Thema „Narzissenwiesen im Kartäuserpark“ ausgesprochen.
Und noch einmal sei erwähnt: jedes Foto hätte einen Preis verdient.
Vielleicht gibt es ja auch im nächsten Jahr wieder einen Fotowettbewerb!
Das Thema, natürlich eins das Unterrath betrifft, wird der Vorstand des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. dann rechtzeitig bekannt geben – oder noch besser:
wie wäre es mit
Vorschlägen an die Geschäftsstelle?

2015-3

Jahresfahrt des Bürgervereins
Unsere diesjährige Fahrt findet am 22.08.2015 statt. Um 9.00 Uhr fahren wir ab „Zentrum plus“ Eckenerstraße
zu Pott's Erlebniswelt nach Oelde.
Im Programm dort ist enthalten: Führung durch die Naturpark-Brauerei, kurzer Einblick in das  Georg-Lechner-Biermuseum und das Erlebnis des Gesaris Brunnenkinos. Anschließend Essen und Trinken beim Genießerprogramm.
Dauer ca. 2,5 Stunden (1 Stunde Führung, 1,5 Stunden Genießerprgramm). Nach dem Essen fahren wir weiter zum Maximilianpark nach Hamm. Auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Maximilian ist 1984 anlässlich der Landesgartenschau der Maximilianpark entstanden und lädt zu wunderschönen Spaziergängen ein.
Mitten im Park steht der Glaselefant, das Wahrzeichen von Hamm, der größte Jumbo der Welt. Im gläsernen Rüssel kann man nach oben fahren und hat aus 35 m Höhe einen wunderbaren Panoramablick.
Rückfahrt nach Düsseldorf gegen 17.30 Uhr. Der Preis beträgt 37,50 Euro für Mitglieder und 40,00 Euro für Nicht-
Mitglieder.
Hierin enthalten sind Busfahrt, Eintrittsgelder für Brauerei, Museum, Kino und Maximilianpark, Essen und Getränke während des Genießerprogramms in der Brauerei.
Die Sitzverteilung erfolgt in der Reihenfolge des Zahlungseingangs auf dem Konto des Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf IBAN: DE56 3005 0110 1004 8093 05.

Brunnenreinigung
Wie jedes Jahr im Mai, und das ist schon Tradition, trat das Unterrather Marine-Tambour-Korps an und reinigte den Unterrather Folklorebrunnen.
Bei sehr schönem Wetter erschienen die Jungs pünktlich um 10.00 Uhr und begannen fröhlich ihre Arbeit.
Wie immer stand der Spassfaktor an erster Stelle und so mancher wurde dann auch Opfer eines Wasserstrahls.
Erfreulich war auch in diesem Jahr, dass sich die Verunreinigung in Grenzen hielt, und das ist auch ein Dankeschön wert an alle Unterrather Bürger und Bürgerinnen.
Nach getaner Arbeit kam auch das Kulinarische nicht zu kurz. Getränke und gute belegte Brötchen, die der Bürgerverein spendete, waren der Lohn für harte Arbeit.
Ein Dankeschön an das Marine-Tambour-Korps, das stets bereit ist, unseren Stadtteil schöner zu machen.
E.P.

Baumpflanzung auf dem Unterrather Friedhof
Der 27. März war für Unterrath ein sehr wichtiger Tag. Viele Bürgerinnen und Bürger unseres Ortsteils sind der Einladung von Bezirksstellenleiter Ralf Hagelüken und Bezirksvorsteher Ralf Thomas gefolgt und konnten dabei sein als neue Bäume gepflanzt wurden. Der Sturm Ela im Juni 2014 hatte bekanntermassen in ganz Düsseldorf schwere Verwüstungen angerichtet. Ralf Thomas hatte in seiner Ansprache nochmals darauf hingewiesen. Es wird Jahre dauern, bis der Baumbestand sich erholt hat. Viele Vereine Unterraths haben sich an dieser Aktion beteiligt und so 4 Linden und 30 Sträucher neu gepflanzt werden. Auch der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich spendete einen neuen Baum.
Das Gartenbauamt, vertreten durch Frau Silke Thyssen, war voll des Lobes über die Bereitschaft der Düsseldorfer Bürger und Bürgerinnen, die in Form von Geldspenden zur Aufforstung beigetragen haben. Auch der Bürgerverein sagt allen Dank für die ehrenamtliche Arbeit bei der Pflanzung.
E.P.


Die zu Romkerhalls und das deutsche Namensrecht
Am 11.8.1919 kassierte die Weimarer Reichsverfassung die mit dem Adelsstand verbundenen Vor- und Nachteile ersatzlos. Kleiner Trost: Adelstitel dürfen weiterhin als Bestandteil des Nachnamens geführt werden. Und weil Baron von Müller auch heute noch ein ganz anderes Standing hat, legt so mancher eine beeindruckende Kreativität an den Tag, um zumindest ein kleines, unauffälliges „von“ in die Geburtsurkunde zu schmuggeln.
Tourismusexperten kamen irgendwann auf die Idee, aus einem verfallenen Schlosshotel im Harz das kleinste Königreich der Welt zu machen, das Königreich Romkerhall. Das bekam auch ein Aserbaidschaner mit, der mit seiner Ehefrau seit 1998 unauffällig in Deutschland lebte. Kaum hatten die Eheleute auch erkannt, welch ungeahnte Möglichkeiten ein Adelstitel eröffnet, änderten sie 2003 ihren Familiennamen in S. Baronin bzw. S. Baron zu Romkerhall ab. Die Botschaft der Republik Aserbaidschan nahm die begehrten Eintragungen vor und änderte auch die Heiratsurkunde der Eheleute entsprechend.
Anfang 2010 wurde dann die gemeinsame Tochter geboren. Die sollte natürlich mit dem Nachnamen Baronin zu Romkerhall standesamtlich eingetragen werden. Der Standesbeamte hatte jedoch Bedenken und fragte beim zuständigen AG nach, ob er das dürfe. Nein, wies das Gericht ihn per Beschluss an, es sei davon auszugehen, dass die Eltern die zwischen Tourismusgag und Karnevalsscherz angesiedelte Ausrufung des Königreichs Romkerhall dazu genutzt hätten, um bei der aserbaidschanischen Botschaft eine Namensumschreibung zu
erreichen. Diese sei jedoch für eine Eintragung nach deutschem Personenstandsrecht nicht bindend. Das OLG Naumburg sieht das genauso, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die deutsche Botschaft in Aserbaidschan in Erfahrung gebracht habe, dass dort Adelstitel grundsätzlich in der Praxis nicht auftauchen würden und insbesondere ein Adelsgeschlecht „zu Romkerhall“ in Aserbaidschan nicht bekannt sei.
Die Anerkennung des Namensbestandteils „Baronin bzw. Baron zu Romkerhall“ bei der Bestimmung des Familiennamens des Kindes verstoße vielmehr gegen den deutschen ordre public. Dies ergäbe sich schon daraus, dass nach Art. 109 III 2 WRV in Verbindung mit Art. 123 GG Adelsbezeichnungen nicht mehr verliehen werden, sondern nur noch auf Grund eines familienrechtlichen Tatbestands weitergegeben werden dürfen.
Dieses Verbot der Verleihung würde umgangen, wenn es nicht auch für die Gewährung eines Adelstitels als Namensbestandteil im Wege einer Namensänderung gälte (vgl. BVerwG, NJW 1997, 1594).
Praxishinweis: Welch schöne Geschichte und welch bitteres Ende. Dabei müsste man gar nicht mit der Kanone ordre public auf die aserbaidschanischen Spatzen schießen, denn das Kindeswohl steht dem beantragten Familiennamen ebenfalls entgegen. Zunächst liegt schon gar kein Ehename im Sinne des § 1616 BGB vor. Ehename ist nur der von den Ehegatten gemeinsam geführte Familienname. Beim Adelstitel als  Namensbestandteil nach deutschem Recht ändert sich der Name partiell mit dem Geschlecht des Trägers. Hier hat der Ehemann nach aserbaidschanischem Recht den Namen „Baron“ und die Ehefrau, in einem anderen Akt der Namensänderung, den Namen „Baronin“ angenommen, beide mit jeweils weiteren Zusätzen. Da beide mithin unterschiedliche Namen tragen, ist für die Vergabe des Geburtsnamens eines Kindes § 1617 BGB einschlägig. Die Eltern könnten also der Tochter den Namen der Mutter „Baronin“ geben. Da aber dieser Geburtsname dann auch für männliche Geschwister gälte (vgl. § 1617 I 3 BGB), hieße ein Bruder ebenfalls „Baronin“, was aus
Gründen des Kindeswohls nicht Bestand haben kann. Damit muss aber auch die erste Vergabe des Geburtsnamens in ausschließlich weiblicher Form ausgeschlossen sein.
OLG Naumburg, Beschluss vom 6.9.2013 = BeckRS2014, 02904 2 Wx 20/12
Quelle: NJW Spezial - Die wichtigsten Informationen zu zentralen Rechtsgebieten 10/2014


Allen Mitgliedern,

die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.



Aus der Bezirksvertretung 6 Mörsenbroich – Rath – Unterrath – Lichtenbroich


- Das Gebäude Borbecker Straße 24 war in der Vergangenheit zur Unterbringung von Obdachlosen genutzt worden. Zwischenzeitlich sind einige Sanierungsmaßnahmen vorgenommen worden. Aus den Medien ist bekannt, dass dringend Unterbringungsmöglichkeiten gerade für Flüchtlingsfamilien benötigt werden.
Die Bezirksvertretung bat daher einstimmig die Verwaltung zu prüfen, ob das Gebäude zeitnah für die Unterbringungen von Flüchtlingen genutzt werden kann.

- Der Containerstandort auf der Unterrather Straße/ Am Kittelbach musste aufgrund der erforderlichen rückwärtigen Querung des mit nur einer Person besetzten Entleerungsfahrzeuges und einem Beinaheunfall mit einem Radfahrer in 2013 aufgelöst werden. In der Folgezeit wurde dort unvermindert Glas wild abgelegt. Die 200-300 m entfernten Containerstationen werden trotz wiederholter Hinweise nicht genutzt. Aufgrund der vorhandenen Oberleitungen existiert in direkter Umgebung nur ein Alternativstandort und zwar auf einem Stellplatz
schräg gegenüber des ehemaligen Standortes an der Ecke Unterrather Straße/ Juiststraße vor der dortigen Gaststätte.
Die Verwaltung wurde einstimmig gebeten, zu Lasten eines Stellplatzes schräg gegenüber des ehemaligen Standortes die Container vor der dortigen Gaststätte aufzustellen. Erweiternd wurde die Verwaltung gebeten, auf der Fläche des ehemaligen Containerstandortes Am Kittelbach eine befestigte Sitzbank aufzustellen und den plattierten Bereich unterstützend zu renaturieren.

- In den vergangenen Monaten hat es vermehrt Beschwerden von Bürgern und Bürgerinnen gegeben, dass Jugendliche entlang des Kittelbachs in Unterrath die Ruhe mit Abfeuern und Werfen von Feuerwerkskörpern (nicht nur Silvester) stören, die am Kittelbach beheimaten Tiere mit Wurfgeschossen (Flaschen, Feuerwerkskörpern) quälen und ohne Rücksicht auf sich in Gärten befindlichen Bürger und Bürgerinnen, Wurfgeschosse (Flaschen, rohe Eier und Feuerwerkskörper) in angrenzende Gärten werfen. Die mangelnde Beleuchtung entlang des Kittelbachs begünstigt das Verhalten.
Die Verwaltung wurde einstimmig gebeten, in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt, dem Streetworker und der Bezirkspolizei, Maßnahmen zu ergreifen, um die in den letzten Monat verstärkt aufgetretenen Ruhestörungen, Tierquälereien und Vandalismus entlang des Kittelbachs in Unterrath, zu unterbinden.
Das sich daraus ergebende Konzept, soll in der Bezirksvertretung zeitnah vorgestellt werden.

- Die fünfjährige Amtszeit des Schiedsmannes, Wolfgang Mingers läuft mit Wirkung vom 06.05.2015 ab.
Herr Mingers hat sich für den Fall der Wiederwahl durch die Gremien der Stadt Düsseldorf bereit erklärt, eine weitere Amtszeit von 5 Jahren auszuüben.
Die Bezirksvertretung empfahl einstimmig dem Rat der Stadt Düsseldorf die Wiederwahl des Schiedsmannes für den Schiedsamtsbezirk 12 – Unterrath und Lichtenbroich -.

- Die Bezirksvertretung hatte sich dafür eingesetzt, eine weitere Fahrradbox an den Deutsche Bahn Flughafenbahnhof zu installieren. Die Verwaltung teilte mit, dass der Bau von 40 Fahrradboxen am Flughafen – Fernbahnhof (Ahrensplatz) – im Jahr 2015 realisiert wird.

- Ende des Jahres 2014 wurden im Düsseldorfer Norden an verschiedenen Stellen Geschwindigkeitsanzeigetafeln angebracht. So unter anderem auf dem Meklenburger Weg. Die
Geschwindigkeitsbegrenzung beläuft sich dort auf 30 km/h. In der Zeit vom 26.11.2014 bis zum 19.12.2014 wurden insgesamt 9.995 Fahrzeuge erfasst. Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei 31 km/h; die V85 betrug 39 km/h. Das Geschwindigkeitsverhalten lag bei
4.010 Kfz. zwischen 21 Km/h bis 30 Km/h;
4.111 Kfz. zwischen 31 Km/h bis 40 Km/h;
895 Kfz. Zwischen 41 Km/h bis 50 Km/h;
96 Kfz. über 50 Km/h.
Die Polizei und das Ordnungsamt wurden aufgrund der V85 gebeten, im Rahmen ihrer technischen und personellen Möglichkeiten entsprechende Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen.

- Der Spielplatz am Sermer Weg ist in einem guten Zustand und wird von der umliegenden Bevölkerung gut genutzt. Die Anwohner beklagen, dass nicht ausreichend Bänke aufgestellt sind, um die Kinder an den Spielgeräten zu beobachten. Daher werden häufig die Tischtennisplatten als Sitzfläche genutzt.
Da es sich um einen sehr großen und verwinkelten Spielplatz handelt, reichen die vier vorhandenen Bänke nicht
aus. Außerdem reichen an schönen Tagen die vorhandenen Papierkörbe zur Aufnahme des entstehenden Mülls nicht aus.
Die Bezirksvertretung beschloss einstimmig, die Verwaltung zu bitten, eine zusätzliche Bank bei den Tischtennisplatten und eine zweite Bank direkt am Sandkastenbereich aufzustellen und fest zu verankern sowie zwei weitere Papierkörbe anzubringen.

- Auf dem Thewissenweg ist für die Verkehrsteilnehmer zum Teil Tempo 50 sowie zum Teil Tempo 30 vorgesehen. Befragt danach, ob dieses unterschiedliche Tempolimit weiterhin notwendig sei, teilte die Verwaltung folgendes mit:
Der kurvige Straßenverlauf des Thewissenwegs, die fehlende Mittellinie und die hohe Querungsdichte aufgrund des sich dort befindlichen Friedhofs rechtfertigen im Bereich der Hausnummern 5-47 eine Abweichung von der Normgeschwindigkeit und eine Reduzierung auf Tempo 30. Tempo 30 sorgt in diesem Bereich für eine erhöhte Sensibilität. So wird der Verkehrssicherheit Rechnung getragen.

- Aufgrund der Nähe zum Flughafen ist der Stadt Bezirk 6 erhöhten Funk, Radar und sonstigen Störsignalen (Strahlenbelastung) ausgesetzt. Es gibt verschiedene Indizien, dass sich die Belastung in den letzten 6 Monaten erheblich erhöht hat.
Die Verwaltung wurde befragt, ob eine regelmäßige Kontrolle stattfindet und ob die Höchstwerte eingehalten werden. Die Verwaltung teilte folgendes mit:
Die Bundesnetzagentur prüft bei der Zulassung und Überwachung
von Hochfrequenzanlagen im Rahmen ihrer Zuständigkeit
auch die Einhaltung der umweltrechtlichen Anordnungen
im sogenannten Standortverfahren.
Die Bundesnetzagentur führt aus eigener Veranlassung unregelmäßig Kontrolluntersuchungen durch.
Im Stadtbezirk 6 wurden in den letzten Jahren folgende Untersuchungen von der Bundesnetzagentur durchgeführt:
14.07.2010 Krahnenburgstraße 15/ Straelener Weg 15.03.2010 Unterrather Str./ Ahornallee (Bürgersteig vor dem
Schulhof) 20.06.2005 Wilhelm-Raabe-Straße/ Frobenstraße
Die Anforderungen an Sendeanlagen, auch an Radaranlagen und andere an Flughäfen typische Funkanlagen, sind in der Sechsundzwanzigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes festgelegt. Durch das Standortverfahren der Bundesnetzagentur wird sichergestellt, dass die Anlagen die Grenzwerte einhalten.
Bei den vorgenannten von der Bundesnetzagentur durchgeführten Kontrolluntersuchungen wurden keine Grenzüberschreitungen festgestellt.
Die maximal zulässigen Grenzwerte werden in der Regel zu weniger als 1 % ausgeschöpft. Bei der Messung an der Unterrather Straße wurden die Grenzwerte bis zu 4,17 % ausgeschöpft.
Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die Standorte der Sendeanlagen und die Ergebnisse der Messstellen in der EMF-Datenbank. Sie ist für jeden frei im Internet einsehbar. Dem Umweltamt ist darüber hinaus möglich, in der EMF-Datenbank die jeweilige Standortbescheinigung einzusehen.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider


2015-2

Fotowettbewerb


E INL ADUNG zur Jahreshauptversammlung 2015 am Donnerstag, dem 12. März 2015 um 19.30 Uhr
Antoniusheim, Kürtenstr. 160

Tagesordnung
01 Eröffnung und Begrüßung
02 Verlesen und Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung
2014 (abgedruckt in diesem Heft)
03 Bericht des Vorstandes
04 Kassenbericht
05 Bericht der Revisoren
06 Aussprache über die TOP 3 bis 5
07 Entlastung des Vorstands
08 Wahl der/des 2. Vorsitzenden
09 Wahl der 1. Geschäftsführerin / des 1. Geschäftsführers
10 Wahl der 1. Kassiererin / des 1. Kassierers
11 Wahl einer Revisorin / eines Revisors
12 Wahl eines Beisitzers
13 Wahl eines Mitglieds des Ehrenausschusses
14 Verschiedenes

Diese Einladung gilt nach § 7 Abs. 4 unserer Satzung als rechtsverbindlich.
Sie gilt ebenfalls für Familienangehörige, die Mitglieder des Bürgervereins
sind. Bitte zeigen Sie als Mitglied oder als Vertreter der uns kooperativ
verbundenen Vereine Ihr Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie an der
Jahreshauptversammlung teil.
Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die Möglichkeit, Ihren
Beitrag (11,- Euro für Mitglieder und 3,- Euro für Familienangehörige) bei
unseren Kassierern zu entrichten.
Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen unsere Konten:
Stadtsparkasse Düsseldorf Commerzbank AG
IBAN: DE56 300501101004 8093 05 IBAN: DE54 3008 0000 0483 0830 00
BIC: DUSSDEDDXXX BIC: DRESDEFFXXX
zur Verfügung.
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V.

Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V.
Protokoll der Jahreshauptversammlung

am 13.03.2014 im „Antoniusheim“, Kürtenstraße 160
Anwesend: 53 Mitglieder, It. Anwesenheitsliste
Dauer der Mitgliederversammlung: 19:30 bis ca. 21:40 Uhr
TOP 1: Eröffnung und Begrüßung
Frau Prill eröffnet die diesjährige Jahreshauptversammlung um 19:30
Uhr und begrüßt die anwesenden Mitglieder, insbesondere den
Ehrenvorsitzenden Herrn Karlheinz Kürpig, das Ehrenausschussmitglied
Herrn Theo Schneider und den Ratsherrn Herrn Dirk Sültenfuß.
Es wird festgestellt, dass zu dieser Jahreshauptversammlung
ordnungsgemäß und fristgerecht eingeladen wurde.
Frau Prill bittet die Anwesenden, sich zum Gedenken an die
verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres von den Plätzen zu
erheben.
TOP 2: Verlesen und Genehmigung der Niederschrift der
Jahreshauptversammlung 2013
Das Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 14.03.2013 wurde
erstmalig nicht mehr den Versammlungsteilnehmern vorgelesen,
sondern im Heimatblatt Heft 2, März/April 2014 den Mitgliedern
schriftlich mitgeteilt.
Das Protokoll wurde von den anwesenden Versammlungsteilnehmern
einstimmig per Handzeichen und Applaus genehmigt.
TOP 3: Bericht des Vorstands
Herr Rudolf Schneider berichtete detailliert über die Arbeit des
vergangenen Jahres.
TOP 4: Kassenbericht
Herr Peter Philippen verliest den Kassenbericht.
Der Kassenbestand betrug am 01.01.2013 = 49.579,05 Euro,
am 31.12.2013 betrug der Kassenbestand = 27.677,00 Euro.
Dies bedeutet eine Abnahme von 21.902,05 Euro.
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TOP 5: Bericht der Revisoren
Herr Horst Clasen berichtet über die mit Frau Gisela Wansel am
11.03.2014 in Anwesenheit von Herrn Peter Philippen durchgeführte
Kassenprüfung und bestätigt eine detaillierte, übersichtliche und
ordnungsgemäße Kassenführung.
TOP 6: Aussprache über die TOP 3 bis 5
Frau Prill dankte für die Berichte zu den TOP 3 bis 5 und forderte zur
Aussprache auf. Zu den Berichten erfolgten keine Wortmeldungen /
Einwände. Herr Dirk Sültenfuß dankt dem Vorstand für die ehrenamtlich
geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.
TOP 7: Entlastung des Vorstands
Der Ratsherr Herr Dirk Sültenfuß beantragte die Entlastung des Vorstands.
Dies wurde von den Versammlungsteilnehmern einstimmig
per Handzeichen und Applaus angenommen.
Zum Zwecke der Durchführung der turnusgemäß stattfindenden
Vorstandswahlen leitete der Ehrenvorsitzende Herr
Karlheinz Kürpig den Wahlgang für die Wahl der / des 1.
Vorsitzenden, TOP 8.
TOP 8: Wahl der/des 1. Vorsitzenden
Vorgeschlagen für das Amt der 1. Vorsitzenden wird Frau Erika Prill
zur Wiederwahl. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die
Wahl erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Frau Erika Prill nimmt die
Wahl an.
Die weiteren Wahlgänge zu den Vorstandswahlen, TOP 9 bis 13,
wurden von der wieder gewählten 1. Vorsitzenden Frau Erika
Prill geleitet.
TOP 9: Wahl der 1. Geschäftsführerin / des 1. Geschäftsführers
Vorgeschlagen für das Amt der 1. Geschäftsführerin für ein Jahr, wird
Frau Regina Zschornack als Nachfolgerin für die verstorbene Frau
Sabine Vollmar. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die
Wahl erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Frau Regina Zschornack
nimmt die Wahl an.
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TOP 10: Wahl der 2. Geschäftsführerin / des 2. Geschäftsführers
Vorgeschlagen für das Amt des 2. Geschäftsführers wird Herr Rudolf
Schneider zur Wiederwahl. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht
gemeldet. Die Wahl erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Herr Rudolf
Schneider nimmt die Wahl an.
TOP 11: Wahl der 2. Kassiererin / des 2. Kassierers
Vorgeschlagen für das Amt des 2. Kassierers wird Herr Hans Jürgen
Vollmar zur Wiederwahl. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet.
Die Wahl erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Herr Hans Jürgen
Vollmar nimmt die Wahl an.
TOP 12: Wahl einer Revisorin / eines Revisors
Vorgeschlagen für das Amt einer Revisorin/eines Revisors wird Herr
Dirk Sültenfuß als Nachfolger für den ausscheidenden Herrn Horst
Clasen. Weitere Kandidatinnen/en sind nicht gemeldet. Die Wahl
erfolgt einstimmig ohne Enthaltung. Herr Dirk Sültenfuß nimmt die
Wahl an.
Da zu den TOP 8 bis 12 keine geheime Abstimmung beantragt
wurde, wurde die Abstimmung per Akklamation durchgeführt.
TOP 13: Verschiedenes/Anträge/Anfragen
Es liegen keine Anträge/Anfragen vor.
Herr Peter Philippen stellte die Fahrt und den Tagesablauf der Jahresfahrt
am 31.08. 2014 nach Bad Ems vor, weitere Infos erscheinen
im Heimatblatt Heft 3, 2014.
Die Vorstandsmitglieder des BUL waren sich einig darüber, dass der
Weihnachtsmarkt 2014 stattfinden sollte, allerdings nur dann, wenn
die Teilnahmevoraussetzungen (insbesondere die Teilnahmegebühr !)
akzeptabel erscheinen. Weitere Infos folgen.
Düsseldorf, den 17.03.2014
Erika Prill Rudolf Schneider
1. Vorsitzende 2. Geschäftsführer




Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Protokoll der Mitgliederversammlung am 08.01.2015
im „DRK-Zentrum-Plus“ Unterrath.

Anwesend: 23 Mitglieder, It. Anwesenheitsliste
Dauer der Mitgliederversammlung: 19:30 bis ca. 21:20 Uhr
Begrüßung:
Frau Prill begrüßt die Anwesenden Mitglieder, sie wünscht allen ein
glückliches, gesundes neues Jahr und eröffnet die Sitzung.
TOP 1: Komödie an der Steinstr.
Die Vorstellung der neuen Direktoren der Komödie a.d. Steinstr.
wurde kurzfristig wegen Krankheit abgesagt. Frau Katrin Schindler
(künstl. Leitung) bot dem BUL als Ersatz eine Einladung zum „Rundgang
hinter den Kulissen mit anschließendem Besuch des Theatercafe“
an. Folgende Termine wurden genannt: a) Mo 02. Febr., 20:00
Uhr b) Do 05. Febr., 16:00 Uhr. Gemäß ausgelegter Teilnehmerliste
entschieden sich 19 Mitglieder für den unter a) genannten Termin.
TOP 2: Weihnachtsmarkt 2014
Frau Prill berichtete dass der Weihnachtsmarkt 2014, auf dem Gelände
und in der Turnhalle des TUS, Düsseldorf-Nord, ein voller Erfolg
war. Die Teilnehmer (alles Ehrenamtler) und auch die Besucher waren
zufrieden. (Die Planungen für den Weihnachtsmarkt 2015 beginnen
bereits im Frühjahr 2015)
TOP 3: Verschiedenes
Am 12. Februar 2015 fällt die Mitgliederversammlung wegen Altweiberfastnacht
aus.
Die Heimatblätter des BUL, die bisher von Herrn Kaiisch ausgetragen
wurden, werden ab sofort von Herrn Bleyer ausgetragen.
Düsseldorf, den 10.01.2015
Erika Prill Rudolf Schneider
1. Vorsitzende 2. Geschäftsführer

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich

– Auf dem Zeisigweg 1 ist der Neubau eines weiteren Wohnhauses nebst Garage auf dem hinteren Grundstück zum Falkenweg geplant. Die Bebauungstiefe beträgt 15,60 m. Das geplante Gebäude hat eine Firsthöhe von 7,45 m. Das Nachbargebäude Zeisigweg 1 hat eine Firsthöhe von 9 m und die Bebauungstiefe Falkenweg 12 beträgt 16 m.
Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung eines Vorbescheides, da dass Vorhaben sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung in die Eigenart der näheren Umgebung, die einem reinen Wohngebiet entspricht, einfügt.
Dementsprechend beschloss die Bezirksvertretung 6 einstimmig die Erteilung eines Vorbescheides nach § 34 BauGB.

– Auf der Theodorstraße 295 a ist der Neubau einer Werkstatteinrichtung für geistig und schwerstmehrfach Behinderte geplant. Auf dem bisher nicht genutzten Grundstück soll eine Einrichtung mit einem Bauvolumen von insgesamt 20.216 m3 entstehen. Es ist geplant, Arbeitsplätze für 160 Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung zu errichten.
Das Objekt besteht aus zwei miteinander verbundenen Gebäudeteilen, einer Werkshalle mit Lager, Waren- und ablieferung sowie einem Gebäudeteil mit Therapie- und Pflegebereich für schwerstmehrfach Behinderte (heilpädagogischer Arbeitsbereich) Der Entree- und Cafeteriabereich schließt sich in diesem Trakt an.
Durch die Anordnung der Gebäude entsteht ein Innenhof, der als Ruhezone und Pausenhof dienen soll. Für die geplante Bebauung sind erst Befreiungen gem. § 31 Abs. 2 BauGB - das Vorhaben im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes aus dem Jahr 1981 - hinsichtlich der Art und
der Nutzung und der festgesetzten Baugrenzen erforderlich. Die gemäß den Festsetzungen des B-Planes hier allein zulässigen schwerindustriellen Nutzungen wurden inzwischen aufgegeben; vor Ort befinden sich in der Umgebung u. a. bereits der ISS-Dome sowie ein Küchenfachmarkt. Zudem wäre die beantragte Nutzung in einem Gl-Gebiet grundsätzlich zulässig. Es würde deshalb zu einer nicht beabsichtigten Härte führen, das Vorhaben nicht zuzulassen. Aufgrund der geplanten Übernahme der Baukörperstellung und der Gebäudehöhen der Nachbarbebauung bestehen zudem keine Bedenken gegen die Überschreitung der festgesetzten Baugrenze, da die Übernahme ein einheitliches Straßenbild entlang der Privatstraße schafft. Städtebauliche Gründe sprechen nicht dagegen.
Für das Vorhaben sind 16 Stellplätze erforderlich, die auf dem Grundstück nachgewiesen werden. Satzungsgeschützte Bäume sind von dem Vorhaben nicht betroffen. Die Bezirksvertretung
beschloss daher einstimmig die Erteilung der Baugenehmigung einschließlich der erforderlichen Befreiung nach dem Baugesetzbuch hinsichtlich der Art der Nutzung und der Baugrenzen.

– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung die Verwaltung zu bitten zu prüfen, ob an der Bushaltestelle Meisenweg die Einrichtung eines Fußgängerüberweges möglich ist. In den letzten
Jahren hat sich der Schleichverkehr auf der Eckenerstraße immer stärker entwickelt. Dass gefährdet (insbesondere zu Zeiten des Berufsverkehrs) die Schülerinnen und Schüler, die zu den Schulen
unterwegs sind und auch nach Schulschluss an der Bushaltestelle die Straße queren müssen. Dies gilt auch für ältere Menschen und Gehbehinderte.
Die nächste sichere Straßenquerung ist die Anforderungsampel am TuS. Der Zebrastreifen könnte letzendlich auch zur Eindämmung des Schleichverkehrs und zur Verkehrsberuhigung beitragen. Denn
auf diesem glatten Teilstück wird zuweilen doch heftig Gas gegeben.

– Ebenfalls einstimmig wurde die Verwaltung gebeten sicherzustellen, dass ab 2015 vor dem Bürgerbüro Münsterstraße 508 am „Internationalen Gedenktag - Nein zu Gewalt an Frauen“ eine Fahne gehisst und die entsprechende Dauergenehmigung eingeholt wird. Rund um den 25. November, dem internationalen Gedenktag
„NEIN zu Gewalt an Frauen“, setzt TERRE DES FEMMES mit der Fahne „frei leben - ohne Gewalt“ ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen.

– Des weiteren wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu prüfen, wie die Beleuchtung des Geh- und Überwegs auf der Kürtenstraße/Ecke Hamborner Straße verbessert werden kann. Die Fahrzeuge auf der Kürtenstraße stehen, wenn sie an der Ampel warten müssen; in einer Steigung. Dies führt dazu, dass der Verkehr beim Abbiegen aus der Hamborner Straße leicht geblendet wird. Auf der Westseite des Gehweges Kürtenstraße befinden sich Bäume, so dass der Gehweg nicht ausreichend ausgeleuchtet wird. Fußgänger, die die Kürtenstraße überqueren, werden von abbiegenden Fahrzeugen zu spät gesehen. Es kam schon öfter zu
kritischen Situationen, da Kraftfahrzeuge die Fußgänger zu spät gesehen haben. Es sollte eine Beleuchtung gefunden werden, die den dunklen Bereich des Gehweges sowie den Fußgängerüberweg besser ausleuchtet.

– In ihrer Sitzung am 27.08.2014 hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, die vorhandene Verkehrsregelung und die vorhandenen Verkehrszeichen am Krönerweg, Diezelweg und Ammerweg auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Die jelzt vorhandenen Verkehrsschilder (Piktogramme zur Kindersicherheit)
sind zu reinigen/erneuern und auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass sie die Bitte zum Anlass genommen hat, in dem genannten Bereich eine Verkehrsschau mit besonderem Augenmerk auf die geschilderte Problematik durchzuführen. Die Prüfung hat ergeben, dass Regelungsbedarf im Bereich Krönerweg, Diezelweg und Ammerweg besteht. Infolgedessen wurde veranlasst, dass an der Kreuzung Krönerweg/Ammerweg das Verkehrsschild „Langsam“ aufgrund der
Unleserlichkeit entfernt wird. Zudem wird ein neues Tempo-30-Piktogramm in Auftrag gegeben. Der Kindersicherheit wird in der Straße durch dieses Tempo-30-Pikto-gramm und das Vekehrszeichen
„Kinder, Aufstellung rechts“ (Nr. 136-10) Rechnung getragen.
Des weiteren wird im Bereich Krönerweg/Ammerweg das Schild „Sackgasse“ (Nr. 357) entfernt, da die entsprechende Sackgasse bereits zu Straßenbeginn sichtbar ist. Auch an der Kreuzung Krönerweg/An der Golzheimer Heide wird das Verkehrszeichen „Sackgasse“ entfernt und durch das Schild „Durchlässige Sackgasse für Fußgänger und Radverkehr“ (Nr. 357-50) ausgetauscht. An der Kreuzung Krönerweg/Am Roten Haus wird das Verkehrszeichen „Zone 30“ (Nr. 274) gerade erichtet, damit es auch für Linksabbieger sichtbar ist.
Aus der Sicht der Verwaltung wird die Verkehrssituation durch diese Maßnahmen klarer und besser begreifbar.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Die Petruskirche
Gottesdienst- und Kulturraum!
Viele Unterrather und Lichtenbroicher Bürger kennen die Petruskirche, Am Röttchen, noch nicht von innen. Das hört man immer wieder, wenn sie eines der vielen Konzerte besuchen, die dort alljährlich stattfinden. Sie sind dann vollkommen positiv überrascht, weil man diesen Eindruck nicht erwartet hat.
Die Kirche ist ein Gottesdienstraum und darüber hinaus, durch die Stufen, die zum Altarraum hinunterführen, ein ideales Forum für Konzerte und andere Darbietungen.
Am 17. Mai 2014 wurde das Kindermusical „Die Reise nach Jerusalem“ aufgeführt. Mehr als 20 Kinder probten dafür wochenlang. Begleitet von der Band „Avalon“ gelang eine spritzige Aufführung. Eine tolle Leistung von den Kindern, den ehrenamtlichen Betreuern, sowie den Leiterinnen Birgit Reimann und Annette Becker-Horst.
Das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival (IDO-Festival), wurde am 26. September, vom Schirmherren der Veranstaltung Oberbürgermeister Thomas Geisel, der die Petruskirche lobend erwähnte, eröffnet. Dieter Falk und Söhne, Christph Terbuyken und Rik Mol sind feste Begriffe, sodass die Resonanz bis weit über die Grenzen Düsseldorfs hinausgeht und die Besucherzahlen entsprechend ausfallen.
Am 26. Oktober wurde das Musical „Maria“ mit über 200 Sängerinnen und Sängern aufgeführt. Es erzählt vom Leben Jesu aus der Sicht seiner Mutter Maria. Der Remigius-Chor aus Wittlaer, unter der Leitung der Sopranistin und Dipl. Musiklehrerin Petra Verhoeven, ist einer der größten und besten Kinder- und Jugendchöre im Bistum
Köln. Die Chöre sind sehr gefragt und viel unterwegs.
Wir können stolz darauf sein, dass sie in Unterrath aufgetreten sind. Mit einer tollen Lichtinstallation wurde diese Darbietung ein Genuss für Ohr und Auge.
Am 9. November gab es ein Konzert des Figuralchores Düsseldorf und seinem Bach-Collegium. Es war zu hören: Das berühmte Requiem von Johann Sebastian Bach. Es ist sein letztes großartiges Werk. Gegenübergestellt wurde ein modernes Requiem des englischen Komponisten John Rutter. Die Leitung hatte KMD i. R. Jürgen
Schmeer.
An dem „Gospel United“ Benefizkonzert für die Ebola-Hilfe, am 29. November, waren 170 Sängerinnen und Sänger beteiligt. Chöre aus Köln, Bonn, Krefeld, Meerbusch und Düsseldorf, unter der Leitung von Angelika Rehaag, begeisterten die Besucher. Die Chöre wurden von Piano, Drums und Bass begleitet.
Das Konzertjahr in der Petruskirche wurde abgeschlossen mit dem Adventskonzert „Laufet Ihr Hirten, Allzugleich“, mit der Kantorei der Kirchengemeinde und Gästen aus befreundeten Chören, Solisten und Instrumentalbegleitung. Die Leitung hatte Irina Schneider. Mitten in der Adventszeit, am 14.12., war dieses Konzert die perfekte Einstimmung auf das Weihnachtsfest.
Es ist schön, dass es hier im Norden Düsseldorfs so wunderbare Ereignisse mit vielen Besuchern geben kann, fast vor der Haustür der Unterrather und Lichtenbroicher Bürger. Für weiter entfernt wohnende Besucher empfiehlt es sich, Busse und Bahnen zu benutzen, da die Haltestellen weniger als 100 Meter von der Kirche entfernt sind.
Die Bekanntgabe der Konzerte für das Jahr 2015 findet man im Gemeindebrief, in der Presse und in den Schaukästen an der Kirche und dem Gemeindebüro Ahornallee 5.
Dietgard Kittner


2015-1

Wir trauern um unsere Mitglieder
† Agnes Aldefeld
* 27.09.1935 † 12.10.2014
Gabriela Lange
* 20.07.1959 † 04.09.2014


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

Alexander Wallau, Am Königshof 5
Hiltrud Köster, Lichtenbroicher Weg 197




Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V.
zum Jahreswechsel 2014/2015
Sehr geehrte Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger, liebe Vereinsmitglieder!
Das vergangene Jahr 2014 hat uns viele Ereignisse und Themen beschert, an die ich nachfolgend beispielhaft noch einmal erinnern möchte.
Erstes Highlight des Jahres waren die XXII. Olympischen Winterspiele an der „russischen Riviera“ in Sotchi. Russland hat hier ganz tolle Winterspiele veranstaltet, bei denen Deutschland letztendlich doch einen achtbaren vierten Platz im Medaillenspiegel erringen konnte.
Hieran anschließend stand die Krimkrise im Focus des Geschehens. Die für Russland strategisch wichtige Krim wurde im März in die russische Föderation aufgenommen. Separatistische Bestrebungen in der Ukraine waren damit jedoch noch nicht endgültig erledigt. Es kam im Osten der Ukraine zu militärischen Auseinandersetzungen,
wobei zu hoffen bleibt, dass dieses Jahr den Verantwortlichen eine friedvolle Lösung des Konfliktes gelingen mag.
Im Mai 2014 war in der Presse zu lesen, dass es grünes Licht für den U-Bahnbau von der Messe zum Flughafen gibt. Durch den Bau eines entsprechenden Tunnels steigen die Kosten um 30 Millionen Euro, sodass insgesamt 184 Millionen Euro Baukosten kalkuliert werden.
Ob die Planungen tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, wird sich zeigen. Es besteht insoweit immer noch nämlich so ein wenig die Gefahr, dass die Kosten - wie sich dies bei anderen Großprojekten jüngster Vergangenheit zeigte - aus dem Ruder laufen.
Ende Mai 2014 fand die Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl und zugleich auch die Europawahl statt. Ein für Düsseldorf doch relativ überraschendes Ergebnis war, dass unser neuer Oberbürgermeister Thomas Geisel die Wahl im zweiten Wahlgang gewonnen hat.
Ebenso unerwartet im Hinblick auf die Mehrheitsverhältnisse in der Bezirksvertretung 6 nach der Kommunalwahl war, dass Ralf Thomas (SPD) als Nachfolger von Jürgen Buschhüter (CDU) gewählt wurde. Wir wünschen Herrn Thomas in seinem neuen Amt eine glückliche Hand und freuen uns auf eine Fortsetzung der bisher sehr guten Zusammenarbeit mit Bezirksvorsteher und Bezirksvertretung im Sinne und zum Wohle der Bürger von Rath, Unterrath, Mörsenbroich und Lichtenbroich.
Vielen von Ihnen wie auch mir wird immer noch Angst und Bange, wenn man an das zunächst schöne Pfingstwochenende denkt und die sich daran anschließende Unwetterkatastrophe am Pfingstmontag.
Gegen 20:30 Uhr wurde der Himmel über Düsseldorf „pechschwarz“ und das mir bislang bekannte größte Unwetter nahm seinen verheerenden Lauf. Eine Gewitterfront überquerte mit Orkanböen, extremen Starkregen und über 10.000 Blitzen große Teile Nordrhein Westfalens. Bedauerlicherweise kam es zu Todesopfern
und vielen Verletzten. Das unbändige Unwetter entwurzelte unzählige Bäume. Wer sich die Situation am Rhein einmal angeschaut hat, verfiel zunächst in ungläubiges Staunen. Es wird Jahre dauern, bis alle Schäden behoben werden. Bezüglich der Wiederaufforstung können Patenschaften übernommen werden. Auch der Bürgerverein hat sich entschlossen in dieser Hinsicht tätig zu werden und hat einen Baum für den Unterrather Friedhof gespendet.
Im Juli 2014 erlebten wir dann ein richtiges Fußballsommermärchen. Nachdem Kantersieg gegen Brasilien im Halbfinale hat uns Supermario Götze im Finale in den Fußballhimmel geschossen. Das Wiegen in fußballweltmeisterlicher Glückseeligkeit dauerte jedoch in Düsseldorf und Umgebung nicht lang. Eine Hiobsbotschaft sollte auf dem Fuße folgen. Daimler hat sich entschlossen, einen Teil der Produktion des Sprinters, der hier in Düsseldorf seit Jahren vom Band läuft, nach Amerika zu verlegen. Es bleibt zu hoffen, dass die Sache sich noch zum Guten für Düsseldorf wenden wird.
Eine lokale erfreuliche Mitteilung war weiterhin in 2014, dass die Gelder für den Ausbau des zweiten Bauabschnittes der Klinke bereitgestellt werden sollen. Die Bezirksvertretung 6 hat für den Entwurf des Haushaltsplan 2015 einen entsprechenden Antrag an den Rat der Stadt Düsseldorf gestellt. Es wäre hingegen zu begrüßen, dass eine aus Sicht des Bürgervereins und vieler anderer Gremien und Bürger eine überflüssige Baumaßnahme unterbleibt, nämlich die an sich geplante 7 Brücke über den Kittelbach. Es ist nicht notwendig, dass die Unterrather über 7 Brücken gehen; dies mag der Songtext von Carat bleiben. An einer Bachstrecke von gerade einmal 1 km befinden sich bereits 6 Brücken. Das reicht völlig aus. Eine weitere Investition von geplanten 335.000,00 Euro ist sicherlich an anderen Stellen nutzbringender einzusetzen.
Erwähnenswert ist unsere auch in 2014 stattgefundene jährliche Fahrt, die uns am 31.08.2014 nach Bad Ems zum Blumenkorso führte. Leider goss es aus allen Kübeln, sodass die Tagesfahrt so ein wenig ins Wasser gefallen ist.
Für die Seniorenveranstaltung am Kirmesmontag spendete der Bürgerverein eine angemessene Summe. Wie in jedem Jahr sponserte der Bürgerverein den Senioren der Graf-Recke-Stiftung wiederum einen Weihnachtsbaum.
Selbstverständlich hat sich der Bürgerverein auch an dem Ende November 2014 stattgefundenen Weihnachtsmarkt mit großem Engagement beteiligt. Der Weihnachtsmarkt fand dieses mal auf dem Gelände des TUS-Nord statt und wurde sehr gut angenommen. Viele Marktbeschicker und Helfer boten Selbstgebasteltes und Selbstgemachtes an. Den Unterrather Trümpfen möchte ich ein ganz besonderes Lob aussprechen. Der Weihnachtsmarkt 2014 war eine grandiose Veranstaltung. Der Höhepunkt war das wunderbare Feuerwerk.
Besucher aus Nah und Fern waren voll des Lobes über diese gelungene Veranstaltung.
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei den Damen des Bürgervereins bedanken, die mit mir die vielen Plätzchen gebacken haben, die wir dann für einen guten Zweck auf dem Weihnachtsmarkt verkauft haben. Unser zweiter Vorsitzender ließ es sich nicht nehmen, alle Stollen zu backen, die ebenfalls ein großer Verkaufsschlager auf dem Weihnachtsmarkt waren. Auch den übrigen Helfern beim Aufbau und der Organisation nochmals vielen Dank. So kann man nur hoffen und wünschen, dass im nächsten Jahr der Weihnachtsmarkt wieder stattfinden wird.
Mein besonderer Dank gilt für die gute Zusammenarbeit der Verwaltung und der Bezirksvertretung 6. Ein dickes Dankeschön auch an meine Vorstandskolleginnen und -kollegen sowie an alle Vereinsmitglieder, die uns auch im vergangenen Jahr unterstützt haben.
Die Zahl der Neuanmeldungen im abgelaufenen Jahr 2014 bestätigt, dass die Tätigkeit des Bürgervereins Anerkenntnis und Unterstützung in der lokalen Bevölkerung findet und der Bürgerverein eine wichtige Institution in Unterrath und Lichtenbroich ist und bleibt. Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern Unterraths und  Lichtenbroichs und allen Vereinsmitgliedem im Namen des Vorstandes ein gesegnetes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
Erika Prill
1. Vorsitzende des Bürgervereins
Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V.


Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Liebe Mitglieder,
in dem größten Bürgerverein unserer Stadt, mit ca. 1 000 Mitglieder, kann der Vorstand nicht allein die Vielfalt der Aufgaben bewältigen. Wir möchten alle aus der Generation „60plus“ ansprechen und für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Zwar sind schon jetzt viele Mitglieder im Ehrenamt tätig, aber es gibt doch immer noch den Einen oder Anderen, der frisch aus dem Berufsleben kommend nach einer Aufgabe, einer neuen Herausforderung sucht und sich dementsprechend einbringen will.
Nur ein Beispiel: Im letzten Jahr haben wir 4 Mitglieder die beim Heimat-Blatt-Versand und beim Verteilen an die Mitglieder tätig waren, durch Krankheit oder Tod verloren. Diese Tätigkeit fällt nur alle 2 Monate an und dauert etwa 2 Stunden.
Wir suchen Mitglieder mit Freude am Mitmachen, die Lust darauf haben etwas zu tun, für sich und für andere.
Wenn Sie uns unterstützen wollen, besuchen Sie uns in unserer monatlichen Versammlung. Termin und Versammlungsort finden Sie auf der ersten Innenseite im Heimatblatt.
Sollten Sie nicht an unseren Versammlungen teilnehmen können, aber trotzdem mitmachen wollen?
Überhaupt kein Problem! Dann übermitteln Sie uns einfach Ihre Kontaktdaten per Post, Telefon, Fax oder E-Mail.
Es würde mich freuen, wenn ich Ihr Interesse geweckt habe und sich zum Mitmachen bereit erklären.
In Vorfreude auf die Zusammenarbeit, verbleibe ich
mit herzlichen Grüßen
Karlheinz Kürpig Ehrenvorsitzender
Unsere Kontaktdaten sind:
Karlheinz Kürpig
Kehler Str. 23 · 40468 Düsseldorf
Telefon 42 62 32 · Fax 418 07 03
E-Mail: karlheinz.kuerpig@gmx.de

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich

- Der Pilotversuch gegen Fremdparker in Wohngebieten rund um den Flughafen war ein voller Erfolg. Die Straßen in den Wohngebieten waren weitestgehend frei von Urlaubsfahrzeugen, die dort abgestellt wurden, um Parkgebühren am Flughafen zu sparen. Leider war die Testphase nur auf die Sommerferien beschränkt.
Kaum wurden nach den Sommerferien die Verkehrsschilder abgehängt oder als ungültig gekennzeichnet, sind die Fremdparker zurück. Für die betroffenen Anwohner ist es wieder schwieriger, einen Parkplatz zu finden. Denn auch nach den Ferien herrscht am Flughafen Betrieb und kostenlose Parkplätze sind weiterhin für Reisende des Flughafens begehrt. Im Sinne der Anwohner rund um den Flughafen muss jetzt dringend eine dauerhafte Beschilderung eingerichtet werden, damit die vorhandenen Parkplätze von Anwohnern genutzt werden können. Die Maßnahmen des Pilotversuches hatten sich dafür bewährt.
Um ein Ausweichen in angrenzenden Straßen des Stadtgebietes zu verhindern, wurde die Verwaltung gebeten, ein Konzept vorzustellen, was diese Möglichkeiten in der Zukunft ausschließt.
Die Bezirksvertretung 5 hatte in ihrer Sitzung vom 30.09.2014 beschlossen, dass eine Nutzung der Parkplätze der Messe während der Ferienzeiten geprüft wird. Die Verwaltung wurde gebeten, hierüber ebenfalls in der Bezirksvertretung 6 zu berichten.
Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung daher die Verwaltung zu bitten, die im Rahmen des Pilotversuches der Maßnahme gegen Flughafenparker in den Sommerferien aufgestellte Beschilderung in dieser Form dauerhaft einzurichten und die Überwachung fortzusetzen.
Ferner wurde die Verwaltung gebeten in einer der nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung 6 vorzustellen, wie weitere Straßen in diese Regelung einbezogen werden können, die in der Pilotphase noch nicht beschildert waren. Schließlich wurde die Verwaltung gebeten, regelmäßig über den Erfolg der Maßnahme zu berichten.

– Blumenwiesen lassen Plätze und Orte bunt werden und führen zu einer erhöhten Lebensqualität. Des weiteren werden zum Beispiel für Schmetterlinge und Bienen Lebensräume geschaffen. Aus diesem Grunde bat die Bezirksvertretung einstimmig die Verwaltung zu prüfen, welche geeigneten Brach- und Grünflächen im Stadtbezirk 6 für Blumenwiesen mit einer Saatenmischung von zum Beispiel „Mössinger Sommer“ in Frage kommen und diese in der nächsten Sitzung mit Nennung der Kosten für eine Finanzierung aus Mitteln der Bezirksvertretung 6
vorzuschlagen.

– Unmittelbar vor dem Haus Kürtenstraße 164 stehen immer wieder parkende PKW. Bei der als Parkplatz genutzten Gehwegfläche handelt es sich um ein Privatgrundstück. Im Rahmen dieser Nutzung wird jedoch der Gehweg als inoffizielle Zu- und Abfahrt genutzt, was langfristig zu Schäden an diesem gerade neu hergerichteten
Gehwegbereich führen wird. Nach den Kanalbauarbeiten an dieser Stelle wurde ein sehr ebener Gehweg mit neuen Pflastersteinen verlegt, der es den auf Rollatoren und Rollstühlen angewiesenen Bewohnern des Hauses St. Josef ermöglicht, ohne Erschütterungen über diesen Teil des Gehweges zu gehen.
Noch schwerwiegender ist, dass der Fuß- und Radweg teilweise rückwärts gequert wird. Die Verkehrssicherheit der Fußgänger und Radfahrer muss oberste Priorität haben und die Querungsmöglichkeiten unterbunden werden.
Aus diesem Grunde beschloss die Bezirksvertretung 6 mehrheitlich die Verwaltung zu bitten, die von Anwohnern des Hauses Kürtenstraße 164 als Zufahrt genutzte Bordsteinabsenkung an der Ecke Kürtenstraße/Lichtenbroicher Weg an geeigneter Stelle mit Pollern für die Durchfahrt von PKW zu sperren.

– Des weiteren wurde die Verwaltung einstimmig gebeten, entlang dem Fußweg der Parkanlage zwischen Damaschkestraße und Am Roten Haus in möglichst gleichmäßigen Abständen 4 Parkbänke aufzustellen. Hier soll das zur Altstadtmöblierung benutzte Modell aus Holz mit 4 Armlehnen benutzt werden. Die Bänke sollen an ihrem Aufstellort fest mit dem Boden verankert werden. Gleichsam wurde die Verwaltung gebeten, ob Restmittel aus dem Etat „1000 Bänke für Düsseldorf“ hierfür zur Verfügung stehen. Dieser Antrag wurde gestellt, da dieses Parkstück oft von älteren Mitbürgern genutzt wird, die sich auf dem Weg Sitzgelegenheiten zum Ausruhen wünschen. Diese würden mit dem Aufstellen der Bänke geschaffen. Durch die Armlehnen wird diesen Mitbürgern
das Aufstehen erleichtert und die Nutzung als Übernachtungsmöglichkeit verhindert. Eine feste Verankerung mit dem Erdreich soll Vandalismus durch Umwerfen und Umstellen der Bänke verhindert.

– Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 22.08.2012 um Prüfung gebeten, ob durch das Entfernen eines Gehölzes links neben dem Eingang zum Unterrather Friedhof auf der Straße „Am Röttchen“ zwei zusätzliche Parkplätze eingerichtet werden können. Die Verwaltung hatte nach Prüfung des Beschlusses eine ablehnende Stellungnahme abgegeben, die der Bezirksvertretung 6 in ihrer Sitzung am 24.04.2013 vorgelegt wurde. Die Bezirksvertretung 6 kritisierte die Stellungnahme als unzutreffend und fasste in ihrer Sitzung am 22.05.2013 einen neuen Beschluss, wonach nicht nur die zwei bereits schon 2012 geforderten Stellplätze, sondern darüber hinaus auch zwei weitere Parkplätze (auf dem nicht benötigten Fahrradplatz und neben dem Trafo-Haus) geschaffen werden sollten.
Die Verwaltung teilte hierzu folgendes mit: Auf Wunsch der Bezirksvertretung 6 wurde gemeinsam mit den beteiligten Ämtern noch einmal intensiv die Angelegenheit erörtert. Die Verwaltung lehnt weiterhin die Einrichtung des Parkplatzes mit folgender Begründung ab:
Durch die Einrichtung von Parkplätzen ergibt sich ein großer Gefahrenbereich für Fußgänger, insbesondere bei Begegnungsverkehr durch notwendiges Ausweichen auf die Fahrbahn. Der Bewegungsraum für Fußgänger sowie Kinderwagen und Rollstühle wird deutlich eingeschränkt, da die Fahrzeuge mit ihrem Heck in den Gehwegbereich hineinreichen. Darüber hinaus kostet die Einrichtung von zwei Parkplätzen rund 25.000,00 Euro, was die Verwaltung in Anbetracht des Nutzens und der Gefahren als nicht wirtschaftlich angemessen erachtet. Die Verwaltung weist noch einmal darauf hin, dass in der Nähe des Friedhofseingangs ausreichend öffentlicher Parkraum zur Verfügung steht.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Wir gratulieren
Das Ehepaar Klaus-Dieter und Renate Kaiser konnte am
27. November 2014 das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit
begehen. Beide sind seit vielen Jahren Mitglieder des Bürgervereins
und dem Jubilar verdanken wir viele interessante Beiträge in unserem
Heimatblatt.
Wir gratulieren dem Jubelpaar und wünschen für die kommenden
Ehejahre Glück und Zufriedenheit - bei guter Gesundheit!
Der Vorstand und die Heimatblattredaktion




Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.



20160128
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.